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Jemen News

Als im Frühjahr der Konflikt zwischen dem Iran und den USA ausbrach, nannte ein Balkaner aus Amerika meine Aussage, Trump könne Amerika das Genick brechen, Unsinn, heute lässt sich mit Gewissheit sagen: Trump did it, aus MAGA wurde MAMA ".... minor again" :mrgreen: Das amerikanische Imperium hat nicht einmal 100 Jahre überdauert.

Du hattest aber auch angedeutet dass Trump davor steht die Welt zu beherrschen, indem er die Meere beherrscht.
 
Du hattest aber auch angedeutet dass Trump davor steht die Welt zu beherrschen, indem er die Meere beherrscht.

Ich bezweifle, dass ich so etwas gesagt haben könnte. Er war und ist nach wie vor das Oberhaupt der Weltsupermacht, und der Krieg um die Meerengen ist noch nicht beendet, was bedeutet, dass er theoretisch noch die Chance hat, ihn zu gewinnen und Amerikas Status als Hegemon zu festigen. Doch wie er das in der Praxis umsetzen soll – das ist die große Frage. Die USA haben keine Raketen, sie können ihre Verbündeten in der Region nicht schützen, eine Bodenoperation ist unmöglich, mit konventionellen Waffen können also die USA den Iran nicht besiegen; es bleiben noch Atomwaffen, deren Einsatz jedoch ebenfalls nicht infrage kommt. Er hat keine Karten, wie er zu Selenski vor einem jahr gesagt hatte :)
 
Du hattest aber auch angedeutet dass Trump davor steht die Welt zu beherrschen, indem er die Meere beherrscht.
Ich hatte schon immer angedeutet, dass Trump das weltgrößte A....loch ist und ein Primat mehr IQ und Benehmen als dieser hat ;)
Das Problem ist, dass er und seine Rechtsextremen Kumpane trotzdem Zulauf haben und "Linke" für alles verantwortlich machen und leider ein großer Teil diesen Schwachsinn auch noch glaubt.
 
Huthi-Vormarsch
Rotes Meer als neues Faustpfand für Teheran
Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen haben am Freitag ihre Kontrolle der Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer stark ausgeweitet. Laut Angaben jemenitischer Regierungsvertreter konnte die Miliz alle vier wichtigen Inseln in Bab al-Mandab und die gesamte Westküste des Jemen unter Kontrolle bringen. Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Schifffahrtsroute durch die Meerenge könnte für den Iran zusätzlich zur Straße von Hormus zu einem wichtigen Faustpfand in den Verhandlungen mit den USA werden.

Ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarde bezog sich am Freitag erstmals auf die aktuellen Ereignisse und betonte, eine Verhandlungslösung mit den USA müsse auch den Jemen beinhalten. Der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref gratulierte den Huthis zudem zum Vormarsch.

Laut der „New York Times“ verleihe die Einnahme der Meerenge durch die Huthis dem Krieg zwischen den USA und dem Iran jedenfalls eine neue Dimension. Denn die Islamisten seien nun in der Lage, den Schiffsverkehr in der Meerenge zu stören. Teheran könnte das wiederum in den Verhandlungen mit den USA nutzen und von Washington größere Zugeständnisse fordern.

 
Huthis greifen nach Bab al-Mandab - Saudi-Arabiens wichtigste Ölroute fällt nach Drohnenangriff aus
Die Huthis haben die strategische Insel Perim im Bab al-Mandab und offenbar auch die Küstenstadt Dhubab eingenommen und rücken damit an eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt heran. Gleichzeitig wurde Saudi-Arabiens 1.200 Kilometer lange Ost-West-Pipeline nach Drohnenangriffen aus dem Irak vorübergehend abgeschaltet - über sie liefen zuletzt 4 bis 5 Millionen Barrel Öl pro Tag. Die Route war entscheidend, weil sie die Straße von Hormus umgeht, die seit Beginn des Iran-Kriegs stark eingeschränkt ist. Saudi-Arabiens Ölversorgung ist bereits auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahrzehnten gefallen, während der Ölpreis über 100 Dollar je Barrel liegt. Kronprinz Mohammed bin Salman bat Trump um militärische Hilfe gegen die Huthis, Washington lehnte direkte Angriffe bislang ab und bietet nur Aufklärung und Zielunterstützung an.
 
Huthi-Miliz: Angriff auf saudi-arabischen Armeestützpunkt
Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben einen Armeestützpunkt in Saudi-Arabien angegriffen.

Der Angriff mit Drohnen und Raketen auf den Stützpunkt Scharurah habe „Waffendepots sowie Kommando- und Kontrollzentren“ gegolten, erklärte Huthi-Militärsprecher Jahja Saree heute auf der Plattform X. Saudi-Arabien meldete zwei Verletzte durch Beschuss aus dem Jemen im Südwesten des Landes.

Kontrolle über Bab al-Mandab
Die mit dem Iran verbündete Miliz hatte in den vergangenen Tagen einen großangelegten Vorstoß unternommen und bei Kämpfen gegen Regierungstruppen des Jemen die gesamte Küste am Roten Meer erobert. Nach Angaben der jemenitischen Regierung kontrolliert die Miliz nun die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab.

 
Nach Vormarsch im Jemen
Huthis verstärken Angriffe auf Saudi-Arabien
Die Huthi-Rebellen verstärken nach ihrer Offensive im Jemen nun offensichtlich ihre Angriffe auf Saudi-Arabien. Die mit dem Iran verbündete Miliz teilte am Sonntag mit, einen Armeestützpunkt im Nachbarland beschossen zu haben, Saudi-Arabien meldete Verletzte. Nachdem die Huthis mittlerweile auch strategisch wichtige Punkte im Roten Meer kontrollieren, nimmt der Druck auf den globalen Erdölmarkt deutlich zu.

Die schiitische Miliz hatte zuletzt innerhalb weniger Tage die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer unter ihre Kontrolle gebracht. Angriffe in den Regionen Riad und Medina ließen Saudi-Arabien zudem am Samstag eine wichtige Erdölpipeline stilllegen.

Zuvor hatten die Huthis am Donnerstag die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka im Jemen eingenommen und am Freitag die Insel Perim an der Mündung des Roten Meeres. Die Insel teilt die Meerenge Bab al-Mandab, die Passage zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden bzw. dem Indischen Ozean.

Armeestützpunkt mit Raketen und Drohnen angegriffen
Am Sonntag teilte Huthi-Sprecher Jahja Saree auf der Plattform X mit, die Miliz habe einen Armeestützpunkt im Süden Saudi-Arabiens mit Drohnen und Raketen angegriffen. Der Angriff auf den Stützpunkt Scharurah habe „Waffendepots sowie Kommando- und Kontrollzentren“ gegolten.

 
Über 100.000 Vertriebene durch Kämpfe im Jemen
Infolge der erneut ausgebrochenen Kämpfe im Jemen sind nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) mehr als 100.000 Menschen innerhalb des Landes vertrieben worden.

Tausende seien über den Seeweg in den Nachbarstaat Dschibuti geflohen, teilte die Organisation heute in Genf mit. Der Zugang für humanitäre Hilfslieferungen sei wegen der unsicheren Lage, zerstörter Straßen und blockierter Kommunikationswege extrem schwierig.

Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz verstärkt derzeit ihre Angriffe auf saudi-arabische Städte sowie die Energieinfrastruktur. Zuletzt rückten die Huthis entlang der Küste des Roten Meeres in Richtung der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab vor. Die Luftstreitkräfte Saudi-Arabiens und des Jemen flogen daraufhin Luftangriffe auf Stellungen der Rebellen.

Katar warnt vor Schließung von Bab al-Mandab
Das Golfemirat Katar warnte unterdessen vor „katastrophalen“ Folgen, sollte die von den Huthis kontrollierte Meerenge Bab al-Mandab für die Schifffahrt geschlossen werden. „Die Welt leidet schon genug durch die Schließung der Straße von Hormus, deshalb können wir es uns nicht leisten, auch noch Bab al-Mandab mit in diese Gleichung aufzunehmen“, sagte ein Vertreter des Außenministeriums in Doha vor Journalisten und Journalistinnen.

 
Jemen-Krise belastet weiter Ölpreis
Der Ölpreis legt weiter zu. Für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent wurden am Dienstag über 107 US-Dollar verrechnet. Verschärft haben die Lage zuletzt die Entwicklungen im Jemen, wo die Huthi-Miliz die Meerenge Bab al-Mandab kontrolliert und die Durchfahrt von saudischen Schiffen blockiert. Haupttreiber des Ölpreises bleibt aber der US-Iran-Krieg. Eine Öffnung der Straße von Hormus ist nicht in Sicht.

Brent-Öl hat sich seither deutlich verteuert. Ende Februar hatte der Preis für ein Barrel Brent-Öl noch bei 70 Dollar gelegen. Der Preis für Rohöl der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) steig zuletzt auf 123 US-Dollar je Barrel. Den Preis in die Höhe trieb zuletzt die Schließung der saudi-arabischen Ost-West-Pipeline nach einem Angriff in der vergangenen Woche.

Saudi-Arabien storniert deshalb Insidern zufolge einige für Ende September geplante Rohöllieferungen an europäische Kunden. Nach den Worten von US-Energieminister Chris Wright soll die Pipeline aber in wenigen Tagen wieder anlaufen. Insider machten jedoch unterschiedliche Angaben über die Dauer des Ausfalls.

 
Öl, Gas, Inflation: Huthis nehmen die Wirtschaft in Geiselhaft
Jetzt kommt mit Saudi-Arabien auch der weltgrößte Ölexporteur unter Druck. Die USA können im Kampf gegen die Huthi-Rebellen nicht helfen, die humanitäre Lage ist verheerend.
Die nächste Krise ist schon da, und sie fühlt sich wie ein intensives Déjà-vu an.

Mit steigenden Ölpreisen steigen die Preise an den Tankstellen, aber gleichzeitig auch die Gaspreise und parallel dazu die Strompreise. Die Inflationsspirale dreht sich wieder. Für Haushalte, die energieintensive Industrie oder auch die Transportwirtschaft sind das altbekannte Hiobsbotschaften.

Kein Wunder, dass Ökonomen wie WIFO-Chef Gabriel Felbermayr Alarm schlagen. Die Nationalbank hat ihre Konjunkturprognose schon gesenkt, die EZB musste die Zinsen im Kampf gegen die Teuerung anheben, die US-Notenbank Fed dürfte heute folgen.

Doch andernorts hungern, fliehen und sterben Menschen. Der Nahost-Konflikt hat in all seiner Grausamkeit zwei Seiten.

 
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