Mehr Geld für Rüstung, niedrigere Lohnabgaben: Viele Wünsche ans Budget, aber weiter wenig Geld
Die Koalition will in den kommenden Wochen ihr Doppelbudget für 2027 und 2028 finanzieren. Zwei bis vier Milliarden Euro müssen dafür gefunden werden, neben weiteren Kürzungen wollen die Parteien auch eigene Duftnoten setzen
Die Vorboten sind bereits eingetroffen. Anfang März hat der Ministerrat einen Plan verabschiedet, mit dem die heimische Förderlandschaft in den kommenden Jahren auf neue Beine gestellt werden soll. Angesichts des Krieges im Iran ist dieser Beschluss medial etwas untergegangen. Dabei hat das Projekt eine große Tragweite. ÖVP, SPÖ und Neos wollen nämlich 8,4 Prozent der Bundesförderungen bis 2029 streichen, jedes Jahr soll ein größer werdender Teil der Zuschüsse wegfallen. Vereinbart wurde, die Methode Rasenmäher anzuwenden: Die 8,4 Prozent, die 650 Millionen Euro entsprechen, gelten als Zielwert für alle Ministerien und für alle Budgetuntergliederungen. So hat das die von der Regierung eingesetzte Förder-Taskforce in ihrem Bericht festgehalten, der die Grundlage für den besagten Beschluss im Ministerrat bildete. Eine der Kürzungen in diesem Rahmen sorgt bereits für Diskussionen. Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat dem Verein Zara, einer Beratungsstelle gegen Hass im Netz, die Zuschüsse gestrichen, wie der STANDARD zuerst berichtete. Dem Verein droht das Aus, was zu einem Aufschrei führt.
Wenn die Pläne der Taskforce tatsächlich umgesetzt werden, stehen solche Konflikte wohl bald auf der Tagesordnung im Land. Leicht abgehen von dem Vorhaben kann die Koalition aber auch nicht, fußt doch ein Teil der weiteren Budgetsanierung auf eben diesen Förderungskürzungen. Wie also weiter?
www.derstandard.at
Die Koalition will in den kommenden Wochen ihr Doppelbudget für 2027 und 2028 finanzieren. Zwei bis vier Milliarden Euro müssen dafür gefunden werden, neben weiteren Kürzungen wollen die Parteien auch eigene Duftnoten setzen
Die Vorboten sind bereits eingetroffen. Anfang März hat der Ministerrat einen Plan verabschiedet, mit dem die heimische Förderlandschaft in den kommenden Jahren auf neue Beine gestellt werden soll. Angesichts des Krieges im Iran ist dieser Beschluss medial etwas untergegangen. Dabei hat das Projekt eine große Tragweite. ÖVP, SPÖ und Neos wollen nämlich 8,4 Prozent der Bundesförderungen bis 2029 streichen, jedes Jahr soll ein größer werdender Teil der Zuschüsse wegfallen. Vereinbart wurde, die Methode Rasenmäher anzuwenden: Die 8,4 Prozent, die 650 Millionen Euro entsprechen, gelten als Zielwert für alle Ministerien und für alle Budgetuntergliederungen. So hat das die von der Regierung eingesetzte Förder-Taskforce in ihrem Bericht festgehalten, der die Grundlage für den besagten Beschluss im Ministerrat bildete. Eine der Kürzungen in diesem Rahmen sorgt bereits für Diskussionen. Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat dem Verein Zara, einer Beratungsstelle gegen Hass im Netz, die Zuschüsse gestrichen, wie der STANDARD zuerst berichtete. Dem Verein droht das Aus, was zu einem Aufschrei führt.
Wenn die Pläne der Taskforce tatsächlich umgesetzt werden, stehen solche Konflikte wohl bald auf der Tagesordnung im Land. Leicht abgehen von dem Vorhaben kann die Koalition aber auch nicht, fußt doch ein Teil der weiteren Budgetsanierung auf eben diesen Förderungskürzungen. Wie also weiter?
Mehr Geld für Rüstung, niedrigere Lohnabgaben: Viele Wünsche ans Budget, aber weiter wenig Geld
Die Koalition will in den kommenden Wochen ihr Doppelbudget für 2027 und 2028 finanzieren. Zwei bis vier Milliarden Euro müssen dafür gefunden werden, neben weiteren Kürzungen wollen die Parteien auch eigene Duftnoten setzen