Wie Lebensmittelpreise entstehen: Was passiert vor dem Weg zur Kassa?
Im Juli sinkt die Mehrwertsteuer auf manche Lebensmittel. Viel günstiger wird der Einkauf aber nicht. Denn der Preis ist mehr als eine Kalkulation. Die eigene Wahrnehmung, Aktionen und Margenstrategie bestimmen, was wir kaufen und warum billig am Ende kostet.
Eier, Schinken und Kren lagen mit dem restlichen Wocheneinkauf vor den Feiertagen in den meisten Einkaufswägen. Und beim Hinausfahren aus dem Geschäft kommt, mit Blick auf die Rechnung, abermals das Gefühl auf, dass man wieder mehr ausgegeben hat als sonst. Wie kommt dieser Preis für einen Artikel zustande?
Hinter jedem Betrag auf der Quittung steckt ein komplexes Zusammenspiel aus Rohstoffen, Transportwegen und Zwischenhändlern. Und jede Station möchte klarerweise verdienen. Was beeinflusst aber noch unsere Ausgaben?
Kunden haben Referenzpreise im Kopf
Wer verstehen will, wie der Endpreis entsteht, kommt um ein betriebswirtschaftliches Konzept nicht herum: die Mischkalkulation. Sie ist eine Preisgestaltungsstrategie, bei der Einzelhandelsketten auf manche Produkte höhere und auf andere eine sehr geringe Marge aufschlagen. Letzteres führt zu günstigeren Endpreisen und wird in der Regel bei alltäglichen Produkten angewendet. Das bringt Kunden einerseits ins Geschäft und andererseits entsteht im Kopf ein sogenannter Referenzpreis.
www.diepresse.com
Im Juli sinkt die Mehrwertsteuer auf manche Lebensmittel. Viel günstiger wird der Einkauf aber nicht. Denn der Preis ist mehr als eine Kalkulation. Die eigene Wahrnehmung, Aktionen und Margenstrategie bestimmen, was wir kaufen und warum billig am Ende kostet.
Eier, Schinken und Kren lagen mit dem restlichen Wocheneinkauf vor den Feiertagen in den meisten Einkaufswägen. Und beim Hinausfahren aus dem Geschäft kommt, mit Blick auf die Rechnung, abermals das Gefühl auf, dass man wieder mehr ausgegeben hat als sonst. Wie kommt dieser Preis für einen Artikel zustande?
Hinter jedem Betrag auf der Quittung steckt ein komplexes Zusammenspiel aus Rohstoffen, Transportwegen und Zwischenhändlern. Und jede Station möchte klarerweise verdienen. Was beeinflusst aber noch unsere Ausgaben?
Kunden haben Referenzpreise im Kopf
Wer verstehen will, wie der Endpreis entsteht, kommt um ein betriebswirtschaftliches Konzept nicht herum: die Mischkalkulation. Sie ist eine Preisgestaltungsstrategie, bei der Einzelhandelsketten auf manche Produkte höhere und auf andere eine sehr geringe Marge aufschlagen. Letzteres führt zu günstigeren Endpreisen und wird in der Regel bei alltäglichen Produkten angewendet. Das bringt Kunden einerseits ins Geschäft und andererseits entsteht im Kopf ein sogenannter Referenzpreis.
Wie Lebensmittelpreise entstehen: Was passiert vor dem Weg zur Kassa?
Im Juli sinkt die Mehrwertsteuer auf manche Lebensmittel. Viel günstiger wird der Einkauf aber nicht. Denn der Preis ist mehr als eine Kalkulation. Die eigene Wahrnehmung, Aktionen und...