OMV bringt großen Jobabbau auf Schiene, bevor die neue Chefin kommt
Die OMV bietet Mitarbeitern seit Ostern einen Deal an, wenn sie freiwillig gehen. Bis 2027 sollen 400 Vollzeitstellen abgebaut werden. Das Interesse an den Golden Handshakes ist groß.
Vergangenen Freitag sorgte die OMV noch für positive Schlagzeilen: Die Nachfolge für den scheidenden OMV-Chef Alfred Stern war gefunden. Mit Emma Delaney wird erstmals eine Frau an die Spitze des Energiekonzerns geholt. Auf die Irin, die im September ihren neuen Job in der Trabrennstraße im Wiener Prater antritt, warten jede Menge Baustellen: Sie muss den Fokus auf das Öl- und Gasgeschäft schärfen, die Versorgung mit Treibstoffen sicherstellen.
Wie schwer das geworden ist, zeigt sich auch daran, dass die OMV die Spritpreisbremse aushebelt, um noch genug Diesel nach Österreich zu bringen (siehe unten). Zumindest um die interne Kostenstruktur wird sich Delaney in den ersten Monaten nicht zu sehr kümmern müssen. Denn wie „Die Presse“ erfuhr, soll beim Ölkonzern noch vor ihrem Amtsantritt personell durchgeputzt werden.
E-Mails nach Ostern versendet
Als die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OMV von den Osterfeiertagen ins Büro zurückkehrten, wartete auf etliche von ihnen eine große Überraschung. Ganze Abteilungen erhielten E-Mails mit Angeboten, das Unternehmen freiwillig zu verlassen – und das zu durchaus lukrativen Konditionen, berichten Insider. Das zeigt sich auch daran, dass in den ersten Tagen ein regelrechter Run auf die Golden Handshakes losgebrochen ist. In manchen Abteilungen macht sich bereits die Sorge breit, wer eigentlich noch die Arbeit erledigen soll, wenn alle freiwillig gehen. Ob der Deal nun nach der Devise „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ gelte, blieb auch für die Betroffenen selbst unklar.
www.diepresse.com
Die OMV bietet Mitarbeitern seit Ostern einen Deal an, wenn sie freiwillig gehen. Bis 2027 sollen 400 Vollzeitstellen abgebaut werden. Das Interesse an den Golden Handshakes ist groß.
Vergangenen Freitag sorgte die OMV noch für positive Schlagzeilen: Die Nachfolge für den scheidenden OMV-Chef Alfred Stern war gefunden. Mit Emma Delaney wird erstmals eine Frau an die Spitze des Energiekonzerns geholt. Auf die Irin, die im September ihren neuen Job in der Trabrennstraße im Wiener Prater antritt, warten jede Menge Baustellen: Sie muss den Fokus auf das Öl- und Gasgeschäft schärfen, die Versorgung mit Treibstoffen sicherstellen.
Wie schwer das geworden ist, zeigt sich auch daran, dass die OMV die Spritpreisbremse aushebelt, um noch genug Diesel nach Österreich zu bringen (siehe unten). Zumindest um die interne Kostenstruktur wird sich Delaney in den ersten Monaten nicht zu sehr kümmern müssen. Denn wie „Die Presse“ erfuhr, soll beim Ölkonzern noch vor ihrem Amtsantritt personell durchgeputzt werden.
E-Mails nach Ostern versendet
Als die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OMV von den Osterfeiertagen ins Büro zurückkehrten, wartete auf etliche von ihnen eine große Überraschung. Ganze Abteilungen erhielten E-Mails mit Angeboten, das Unternehmen freiwillig zu verlassen – und das zu durchaus lukrativen Konditionen, berichten Insider. Das zeigt sich auch daran, dass in den ersten Tagen ein regelrechter Run auf die Golden Handshakes losgebrochen ist. In manchen Abteilungen macht sich bereits die Sorge breit, wer eigentlich noch die Arbeit erledigen soll, wenn alle freiwillig gehen. Ob der Deal nun nach der Devise „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ gelte, blieb auch für die Betroffenen selbst unklar.
OMV bringt großen Jobabbau auf Schiene, bevor die neue Chefin kommt
Die OMV bietet seit Ostern einen Deal an, wenn Mitarbeiter freiwillig gehen. Es trifft 400 Vollzeitstellen. Das Interesse an den Golden Handshakes ist groß.