Doskozil hat es noch immer nicht verkraftet, dass er gegen Babler verloren hat. Ja, er hat Recht, Kickl kann nichts außer Hassreden halten
Doskozil: "Haben auf Bundesebene den Weg Richtung Kleinstpartei eingeschlagen"
Der burgenländische Landeshauptmann kritisiert Schwarz-Rot-Pink. Die Performance sei "so schlecht, dass Kickl nichts machen muss", sagt Hans Peter Doskozil – dabei habe der FPÖ-Chef bereits bewiesen, "dass er es nicht kann"
Hans Peter Doskozil ist zurück. Nach seiner Kehlkopfentfernung durfte er zwei Monate überhaupt nicht sprechen, nun gibt er wieder Interviews: Im burgenländischen Landeshauptmann hat sich viel aufgestaut.
STANDARD: Sie melden sich seit kurzem wieder zu Wort – mit neuer Stimme. Was bedeutet es, sich wieder laut Gehör verschaffen zu können?
Doskozil: Das vergangene Jahr war sehr herausfordernd. Nicht so sehr was die Stimme, sondern vor allem was die Luft betraf: Es wurde immer enger. Den Alltag zu bewältigen, war schwierig. Jetzt bin ich mechanisch zwar noch etwas eingeschränkt, weil ich zum Sprechen auf den Verschluss der Prothese drücken muss – aber die Kanüle kommt noch weg. Die Situation jetzt ist ein neues Lebensgefühl für mich.
STANDARD: Sie sprechen öffentlich über Ihre Erkrankung. Finanzminister Markus Marterbauer hat vor kurzem seine Krebsdiagnose thematisiert. Ist es heute noch ein Risiko in der Politik, offen über Krankheit zu sprechen?
Doskozil: So manche Berater meinen, damit signalisiere man Schwäche. Als Politiker lebt man aber von Glaubwürdigkeit und Vertrauen: Deshalb muss man das auch offenlegen. Und man kann ein positives Beispiel sein für viele Menschen mit Erkrankungen, dass man das bewältigen kann.
www.derstandard.at
Doskozil: "Haben auf Bundesebene den Weg Richtung Kleinstpartei eingeschlagen"
Der burgenländische Landeshauptmann kritisiert Schwarz-Rot-Pink. Die Performance sei "so schlecht, dass Kickl nichts machen muss", sagt Hans Peter Doskozil – dabei habe der FPÖ-Chef bereits bewiesen, "dass er es nicht kann"
Hans Peter Doskozil ist zurück. Nach seiner Kehlkopfentfernung durfte er zwei Monate überhaupt nicht sprechen, nun gibt er wieder Interviews: Im burgenländischen Landeshauptmann hat sich viel aufgestaut.
STANDARD: Sie melden sich seit kurzem wieder zu Wort – mit neuer Stimme. Was bedeutet es, sich wieder laut Gehör verschaffen zu können?
Doskozil: Das vergangene Jahr war sehr herausfordernd. Nicht so sehr was die Stimme, sondern vor allem was die Luft betraf: Es wurde immer enger. Den Alltag zu bewältigen, war schwierig. Jetzt bin ich mechanisch zwar noch etwas eingeschränkt, weil ich zum Sprechen auf den Verschluss der Prothese drücken muss – aber die Kanüle kommt noch weg. Die Situation jetzt ist ein neues Lebensgefühl für mich.
STANDARD: Sie sprechen öffentlich über Ihre Erkrankung. Finanzminister Markus Marterbauer hat vor kurzem seine Krebsdiagnose thematisiert. Ist es heute noch ein Risiko in der Politik, offen über Krankheit zu sprechen?
Doskozil: So manche Berater meinen, damit signalisiere man Schwäche. Als Politiker lebt man aber von Glaubwürdigkeit und Vertrauen: Deshalb muss man das auch offenlegen. Und man kann ein positives Beispiel sein für viele Menschen mit Erkrankungen, dass man das bewältigen kann.
Doskozil: "Haben auf Bundesebene den Weg Richtung Kleinstpartei eingeschlagen"
Der burgenländische Landeshauptmann kritisiert Schwarz-Rot-Pink. Die Performance sei "so schlecht, dass Kickl nichts machen muss", sagt Hans Peter Doskozil – dabei habe der FPÖ-Chef bereits bewiesen, "dass er es nicht kann"