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Nachrichten aus Österreich

Zum Schutz vor Peter Klien: Kickl bekommt tragbaren Panic Room

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FPÖ-Chef Herbert Kickl traut sich kaum noch aus dem Haus. Hinter jeder Ecke könnte Peter Klien lauern und ihn mit Fragen über Eva Glawischnig attackieren. Um dem selbsternannten Volkskanzler ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen, kauft ihm die Partei jetzt einen tragbaren Panic Room, in dem er sich vor gefährlichen Fragen verstecken kann.

WIEN – Genau so stellt man sich einen mutigen Führer vor! Ein grau-melierter Reporter des öffentlichen Rundfunks nähert sich mit einem Mikrofon und stellt eine harmlose Frage, und Herbert Kickl tut genau das, was ein echter, extrem männlicher Mann tun würde: Davonlaufen, sich in einer Brotdose einsperren und einen übergewichtigen Zuhälter auf fünf Dosen Monster-Energy-Drink mit sieben Butterfly-Messern rausschicken, um den Reporter zu vertreiben.

 

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Oktoberfest: Peter Klien im FPÖ-Schwitzkasten (Video im Link)

 
Gewalt gegen ORF-Satiriker: "Versöhnung" kommt im Vokabular von Kickls FPÖ nicht vor
Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen, aber dass die Kickl-Partei über zivilisierte Grenzen geht, wurde ein weiteres Mal bewiesen

Herbert Kickls Security Service hat den ORF-Satiriker Peter Klien, der Kickl eine seiner berühmten Hinterhaltfragen stellen wollte, in den Schwitzkasten genommen und aus dem Bierzeltbereich in Hartberg geschleift, wo Kickl eine seiner Reden hielt.

Klien sagte anschließend, es wäre ihm lieber, "wenn die FPÖ sich entschuldigt, dass das passiert ist und dass sie das nicht wollten“. Da kann er lange warten. FPÖ-Generalsekretär Hafenecker sagte bereits, der Security-Mann habe nur seine Pflicht getan oder so.

Nun kann man der Meinung sein, dass diese Art der Satire – Politiker abzupassen und ihnen mehr oder minder ungewöhnliche Fragen zu stellen – eine gewisse begrenzte Wirkung hat. Vor allem die Absicht von Klien, Kickl nach seinem jugendlichen Kuss mit Eva Glawischnig zu fragen ("war es ein Zungenkuss ?“), hat möglicherweise nicht die Relevanz, mit dem man dem Phänomen "extreme Rechte" begegnen sollte. Das ist irgendwie zu herzig.

 
Es sieht recht düster aus, aber ...
Österreich schlittert wirtschaftlich und politisch, aber es gibt Gegenkräfte. Sie müssen sich aber organisieren

Es sieht düster aus. Die Konjunktur, die Lage in den westlichen Demokratien und die politische Entwicklung in Österreich.

Widerwillig nehmen viele allmählich doch zur Kenntnis, dass in Europa Krieg ist; dass dieser Krieg nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen hat, sondern auch unsere freie Lebensweise bedroht. Der russische Imperialist Wladimir Putin sagte jetzt, er wolle "eine neue Welt errichten" – gegen den Westen. Aufstrebende extrem rechte Parteien in Europa, darunter die AfD und die FPÖ, finden das ganz gut. Die größte westliche Demokratie, die USA, hält noch dagegen, aber die US-Demokratie zeigt Risse.

Österreich liegt da mittendrin und weiß sich nicht recht zu helfen. ÖVP, Grüne, SPÖ und Neos finden keinen Boden unter den Füßen. Nur die FPÖ ist stark, und Herbert Kickl wird täglich dreister. Er sagt immer deutlicher, was er sich als "Volkskanzler" vorstellt: ein hart rechtes, pseudo-demokratisches Regime, teils nach historischem, teils nach aktuellem (Orbán) Vorbild. Vor allem aber ist die Stimmungslage unter den Wählern alarmierend: 40 Prozent wollen nach einer STANDARD-Umfrage "was anderes", ein anderes politisches System. Wenn es nicht so ganz demokratisch ist, auch recht, kann man vermuten.

 
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Die Bier-Partei liegt in Wien bei 12%. Das Parteiprogramm beinhaltet:

- Ein Bierbrunnen für Wien

- Neue 50% Steuer auf Radler und "andere Gräueltaten"

- Monatl. Fass Bier für österreichische Haushalte (50L/Erw., 20L/Kind)

- Radler-Rückkaufprogramm, bei dem Radler gegen echtes Bier eingetauscht werden.
 

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Strache wird ein Grüner :mrgreen:

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Die Bier-Partei liegt in Wien bei 12%. Das Parteiprogramm beinhaltet:

- Ein Bierbrunnen für Wien

- Neue 50% Steuer auf Radler und "andere Gräueltaten"

- Monatl. Fass Bier für österreichische Haushalte (50L/Erw., 20L/Kind)

- Radler-Rückkaufprogramm, bei dem Radler gegen echtes Bier eingetauscht werden.
Übrigens, Bierpartei = Marco Pogo = Dominik Wlazny = Musiker = studierter Mediziner
 
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Die Bier-Partei liegt in Wien bei 12%. Das Parteiprogramm beinhaltet:

- Ein Bierbrunnen für Wien

- Neue 50% Steuer auf Radler und "andere Gräueltaten"

- Monatl. Fass Bier für österreichische Haushalte (50L/Erw., 20L/Kind)

- Radler-Rückkaufprogramm, bei dem Radler gegen echtes Bier eingetauscht werden.

Im Vergleich zu den andren Parteien, klingt die Bierpartei ja recht vernünftig. Ev. wähle ich die sogar dieses Mal.
 
Alle rausschmeißen?
Ist es ein Integrationsversagen, wenn Menschen auf Kundgebungen antisemitische Parolen rufen und Hassreden halten? Nein, es ist noch schlimmer

Die Jubelkundgebungen, die überall in Europa und auch in Österreich unmittelbar nach dem terroristischen Angriff der Hamas auf israelische Zivilisten und Zivilistinnen stattfanden, lösten berechtigtes Entsetzen und Empörung aus. Unmittelbar danach kamen auch die ersten populistischen Rufe: "Schmeißt sie alle raus!"

Auch wenn offener Antisemitismus und Freude über bestialisches Töten von Frauen und Kindern eine neue Dimension sind, gab es auf Wiens Straßen schon oft Demonstrationen und Kundgebungen, die globale, geografisch weit entfernte Kriege und Konflikte zum Anlass hatten. Seien es Demonstrationen während der Nato-Bombardierung Serbiens, Konflikte zwischen Kurden oder Türken, Pro-Erdoğan-Kundgebungen vor einigen Jahren. Darauf gab es in der öffentlichen Debatte verlässlich Kommentare und Forderungen folgender Art: "Keine Konflikte nach Österreich importieren!", "Alle abschieben!" oder "Das ist Integrationsversagen!"

 
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