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Nachrichten aus Österreich

MwSt-Senkung: Experte empfiehlt Hamburger als einziges Grundnahrungsmittel

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Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel soll auf fünf Prozent sinken. Noch ist offen, was genau in diese Kategorie fällt. Jetzt fordert ein namhafter Experte, Hamburger von McDonald’s, die billigste warme Mahlzeit Österreichs, als einzig nötiges Grundnahrungsmittel zu klassifizieren.

WIEN – Der Vizepräsident der EIB (Europäische Imbiss-Bude, Anm.), der sich einen Posten fleißig erarbeitet hat, sorgt mit einer volkswirtschaftlichen Analyse für Aufsehen.

„Wisst ihr, was die billigste warme Mahlzeit in Österreich ist? Sie ist nicht gesund, aber sie ist billig“, zischt Nehammer lächelnd durch sein geschlossenes Gebiss. „Ein Hamburger bei McDonald’s. 1,40 Euro. Wenn ich jetzt noch Pommes dazu kaufe – 3,50 Euro. Und genau diese Mahlzeit muss leistbar bleiben, weil sie das einzige Grundnahrungsmittel ist, das Klein und Groß gleichermaßen schmeckt.“

Lokalaugenschein
Nehammer erscheint zum Medientermin in einer McDonald’s-Filiale in der Wiener Innenstadt. „Grüß Gott“, begrüßt er einen Mitarbeiter in der Küche mit seinem in 72 Ländern verbotenen Handschlag. Der junge Mann zuckt zusammen. Um den Schmerz zu lindern, hält er seine Hand in die heiße Fritteuse.

Nach drei Minuten raschelt bereits das Maci-Sackerl in Nehammers Händen: „Meine Damen und Herren, mehr braucht man nicht“, sagt Nehammer und schiebt sich Pommes in den Mund. „Pommes haben den höchsten ROI, das heißt Return on Ingestion, das zeigt eine Studie von Goldman Snacks. Erdäpfel füllen den Magen und spenden Energie, da bleiben keine Ausreden mehr für Teilzeitarbeit.“

 

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Die österreichische Bildzeitung, da kann man genau so viel Sensibilität und Sachlichkeit erwarten, wie von der Bild-Zeitung
Im Zusammenhang mit dem tragischen Ereignis rund um den Tod von Joyce P. und der Berichterstattung in der Kronen Zeitung vom 15. Jänner 2026 haben uns zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung erreicht. Viele von Ihnen zeigten sich – ebenso wie wir als Gemeindevertretung – befremdet über die darin gewählte Charakterisierung unseres Ortes.
Unser Bürgermeister hat sich daher heute offiziell mit einem Schreiben an die zuständige Redaktion gewandt.
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, das in dem Artikel gezeichnete Bild von Wilfersdorf als „Brettldorf mit teils stark heruntergekommenen Häusern“ nicht unbeantwortet zu lassen. In unserer Stellungnahme an die Zeitung haben wir folgende Punkte klargestellt:
- Identität unserer Region: Wilfersdorf ist eine historisch gewachsene Weinviertler Ortschaft. Würde man die Bezeichnung „Brettldorf“ aufgrund des typischen Landschafts- und Ortsbildes wählen, so müsste dies konsequenterweise auf fast jede Gemeinde im Weinviertel zutreffen.
- Tradition statt Verfall: Unsere durch Weinbau, Kellergassen und landwirtschaftliche Strukturen geprägte Bauweise ist Ausdruck unserer Geschichte und gelebten Kultur – und kein Zeichen von Vernachlässigung.
- Differenzierung: Natürlich gibt es auch bei uns einzelne sanierungsbedürftige Gebäude. Dies ist jedoch kein Alleinstellungsmerkmal von Wilfersdorf, sondern in vielen gewachsenen Orten Realität. Es ist nicht statthaft, vom Zustand einzelner Häuser pauschal auf ein negatives Gesamtbild der Gemeinde zu schließen.
Respektvoller Umgang in schwierigen Zeiten
Gerade angesichts des traurigen Hintergrunds der aktuellen Berichterstattung erwarten wir von den Medien Sensibilität und Sachlichkeit. Eine verzerrte Darstellung wird weder den Menschen vor Ort noch dem gewachsenen Charakter unserer Heimat gerecht.
Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass Wilfersdorf in der Öffentlichkeit so wahrgenommen wird, wie es ist: als eine lebenswerte Gemeinde mit tiefer regionaler Verwurzelung.

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Bild von mir aus dem Jahre 2020, Schloss Liechtenstein in Wilfersdorf

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Große Resonanz auf Industriestrategie
Die Präsentation der neuen Industriestrategie durch die Bundesregierung am Freitag hat für zahlreiche Reaktionen gesorgt. Industrieverbände, Wirtschaftsvertreter und Gewerkschaften begrüßten die Strategie weitgehend. Deutliche Kritik kam von den Oppositionsparteien. Kernpunkt des Planes ist die Investition in neun Schlüsseltechnologien, flankiert von Begleitmaßnahmen wie einem staatlich subventionierten Industriestrompreis ab 2027.

„Was heute vorgestellt wurde, ist ein guter erster Aufschlag, und jetzt wird man sehen, wie es umgesetzt wird“, sagte Klaus Friesenbichler vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und stellvertretender Direktor des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) am Freitag im Ö1-Mittagsjournal in einer ersten Analyse. Die Industriestrategie bezeichnete er als ein Innovations- und Resilienzpaket, das von Investitionsmaßnahmen begleitet werde und „eine gemeinsame Stoßrichtung schafft“.

 
Wohnungslose und marginalisierte Menschen sind seit Jahrzehnten ein bevorzugtes Hassobjekt für extreme Rechte. Für euch aufgeschrieben: Das steckt hinter dem tödlichen Hass auf wohnungslose Menschen

Der tödliche Hass gegen wohnungslose Menschen
Die Mordserie an wohnungslosen Menschen in Wien scheint aufgeklärt. Politische Motive sind derzeit nicht bekannt, doch: Obdachlose sind schon lange auch im Visier der extremen Rechten. Bis hin zu Morden in Wien und Innsbruck.

Ein 17-jähriger soll in Wien zwei wohnungslose Männer getötet und eine Frau schwer verletzt haben. Am 11. Dezember hat sich der junge Mann auf der Polizeistation Leyserstraße in Wien-Penzing gestellt und die Taten gestanden. Im Sommer dieses Jahres, am 12. Juli, soll er einen schlafenden Mann auf einer Parkbank am Handelskai bei der Donau erstochen haben. Nur zehn Tage später folgte der nächste Mordversuch.



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Leben auf der Straße
Trotz aller Sozialleistungen obdachlos – wie kommt das?
Mit dem strengen Winter füllen sich die Notquartiere, eben sind zwei Männer unter freiem Himmel erfroren. Auch in einer reichen Stadt wie Wien fehlt Tausenden das Dach über dem Kopf: Was in die Obdachlosigkeit führt

Sinken die Temperaturen, steigt der Andrang: Kälteeinbrüche machen das Leben auf der Straße noch unerträglicher, als es bei milden Temperaturen schon ist. Wie jedes Jahr hat die Stadt Wien im Verein mit den Hilfsorganisationen deshalb eine Winterhilfe aufgestellt, die rund 1000 zusätzliche Plätze in Notquartieren bringt – wenn auch aus Spargründen ohne das früher gewährte warme Mittagessen.

Doch warum ist solch ein Angebot überhaupt nötig? Schließlich zahlen Staat und Stadt eine Vielzahl an Sozialleistungen aus, um den schlimmsten Absturz zu verhindern. Die Sozialhilfe garantiert Einzelpersonen ein Mindesteinkommen von 1230 Euro im Monat, in Wien kommen noch bis zu 350 Euro an Mietbeihilfe dazu. Trotz der Teuerungswelle hat die Leistung in den vergangenen fünf Jahren nicht an Wert verloren – im Gegenteil: Die als Richtschnur maßgebliche Ausgleichszulage ist stärker als die Inflation gestiegen. Das sollte – so könnte man meinen – für ein Dach über dem Kopf reichen.

 
Die Regierung ist besser als ihr Ruf
Bei ihrer Klausur gelang es der Dreierkoalition immerhin, Signale an Wirtschaft und private Haushalte zu senden. Das allein dreht die Stimmung im Lande nicht – aber es sind richtige Schritte

Konnte die Regierungsklausur der vergangenen Woche überhaupt dazu führen, dass die Dreierkoalition die Stimmung in der Bevölkerung "dreht"? Man darf bezweifeln, dass dies hätte gelingen können – durch die eine, durchschlagende Maßnahme, die eine, großartige Strategie. Es war vor allem Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ), dem es im Vorfeld zukam, überzogene Erwartungen, auch medialer Natur, zu dämpfen.

Und es kommt auch im Nachhall dieses Treffens wieder Marterbauer zu, das eigentlich Unmögliche möglich zu machen: 400 Millionen Euro pro Jahr für die Senkung der Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel, 250 Millionen Euro kostet die geplante Senkung der Strompreise für die Industrie. Am Ende muss der Finanzminister darauf schauen, dass sich das alles im EU-Defizitverfahren ausgeht.

Was kann die FPÖ?
Kritik gibt es zuhauf: dass es sich letztlich wieder einmal um "Gießkannenpolitik" handle; dass bezweifelt werden müsse, ob die Ersparnis bei den Menschen überhaupt ankommen werde. Dennoch muss man festhalten: Der Regierung ist bei ihrer Klausur durchaus etwas gelungen. Zumindest hat sie, trotz angespannter Budgetlage, sowohl ein Signal an die Wirtschaft als auch an die privaten Haushalte gesetzt.

Das Bemühen muss man der Dreierkoalition zugutehalten und kritisch hinterfragen, warum die FPÖ in Umfragen trotz allem davon zieht. Wo sind die guten Ideen der Blauen zum Thema Teuerung, das der Bevölkerung, auch wiederum laut Umfragen, am wichtigsten ist? Wenn die Rede ist von einem "Systemwechsel", den die Menschen angeblich wollten, und den Herbert Kickl gerne herbeiredet, muss man fragen: Würde ein solcher das Leben in Österreich billiger machen? Wohl kaum. Denn die Dinge sind kompliziert – auch wenn Rechtspopulisten gerne das Gegenteil vermitteln.

 
Votum gegen Frauen: Tiroler Schützen verteidigen Tirol erfolgreich gegen Fortschritt

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Die Tiroler Schützen feiern ihren ersten Sieg seit der Schlacht am Bergisel: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 87 Prozent schlugen sie den heimtückischen Angriff der Gleichberechtigung vernichtend zurück und stimmten gegen Frauen am Gewehr. Der Feind, das 21. Jahrhundert, wurde erfolgreich hinter den Arlberg zurückgedrängt.

INNSBRUCK – Skeptisch schaut Hansjosef Brunzlederer, 103-jähriger Schütze, hinab ins Inntal. „Heit homman no dahebt. Oba da Fortschritt is a zaacher Hund. I gspias in meine Knochen, dass a si bei da Friah scho wieder vom Unterland her aufschleicht“, murmelt er und kaut an einem Stück Speck.

Per Abstimmung haben sich die „Tiroler Taliban“ (Zitat: Website der Tiroler Schützen) dagegen ausgesprochen, Frauen aufzunehmen. „Mia hom genug Nachwuchs. Es kemmen immer mehr junge Buam zwischen 70 und 80 zu uns, weil’s no für die guate Sach kämpfn wollen: A Welt, wo mir Mander no es Sogn hom.“

Traum für Millionen Frauen geplatzt
„I woass eh, des is jetzt sicher hart für die Millionen Weiberleit, de wo bei ins Schlange gstanden waratn“, erklärt sein Bruder Josefhans Brunzlederer aus St. Hoden im Arschwinkel. „Welches Madl tramert bittschen nit davon, dass sie den gonzen Tog mit bärtige, oide Mander verbringt, de ununterbrochen in die Luft auffi schiaßn, und wo de Lederhosen noch dreißig Johr oide Exkremente miefeln.“

 

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Feuer in Flüchtlingunterkunft gelegt: Betreiberin schuldig gesprochen
Die Angeklagte soll im Wissen, dass 17 Menschen im Haus schlafen, im September 2024 ihr ehemaliges Gasthaus in Brand gesteckt haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig

Schönau im Mühlkreis, Herbst 2024: Selbst eine Woche nach dem Großbrand hängt noch immer der scharfe Geruch von Rauch in der Luft. Vom Dach des Gebäudes ist nur noch ein löchriges Gerippe übrig von dem, was bis zum 9. September eine Flüchtlingsunterkunft war. Ein Ehepaar aus Freistadt hatte hier, inmitten des hügeligen Mühlviertels, im vergangenen Jahr Geflüchtete untergebracht.

Bis zur Nacht zum 10. September. Da nämlich sind exakt um 0.45 Uhr im ganzen Haus die Sicherungen gefallen. Das Erdgeschoss des ehemaligen Gasthauses musste da schon komplett gebrannt haben. Die im Obergeschoss schlafenden Bewohner, 16 Asylwerber aus der Türkei, Somalia und Afghanistan und ein Mann aus der Ortschaft, konnten sich nur durch Glück aus den Flammen retten. Manche von ihnen mussten wegen einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

 
Finanzministerium: Verfehlen der Klimaziele kostet bis zu 2,9 Milliarden Euro
Die Kosten für Emissionszertifikate drohen bis 2050 zu explodieren. Grünen-Chefin Leonore Gewessler fordert die Regierung auf, den "Rückwärtskurs umzukehren"

Drei Jahre lang ist die Menge klimaschädlicher Gase deutlich gesunken, seit dem Vorjahr steigen sie wieder. Das zeigt die Erstabschätzung der Klimabilanz für 2025, die Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) diese Woche bekanntgab. Die Regierung kommt damit vom eingeschlagenen Klimakurs ab. Und das könnte teuer werden, wie aus der langfristigen Budgetprognose hervorgeht, die das Finanzministerium am 23. Dezember 2025 veröffentlicht hat.

Die Prognose überblickt die kommenden drei Jahrzehnte und stützt sich unter anderem auf die Expertise des WIFO und des Umweltbundesamts. Weil es "maßgeblichen Einfluss auf die fiskalischen Entwicklungen" hat, ist das Klima seit der letzten langfristigen Budgetprognose aus dem Jahr 2022 fixer Bestandteil der Berechnungen. Der Klimawandel setzt der Staatskasse gleich mehrfach zu. Da sind nicht nur die Schäden aufgrund zunehmender Extremwetterereignisse, sondern auch die drohenden "Strafzahlungen", sollte Österreich seine EU-verbindlichen Klimaziele verfehlen.

 
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