„Also ab jetzt würds für mich auch passen“: Mark Mateschitz für Erbschaftssteuer
Paukenschlag in der Debatte um die Erbschaftssteuer: Mark Mateschitz, reichster Österreicher und Red-Bull-Erbe, spricht sich überraschend dafür aus. Der Zeitpunkt sei nun „ideal“, so der 33-Jährige, nachdem das Verlassenschaftsverfahren gestern Nachmittag rechtskräftig abgeschlossen wurde.
SALZBURG – Lange stemmten sich ÖVP und Wirtschaft gegen eine Besteuerung von Erbschaften. Doch jetzt bröckelt die Front der Gegner. Mit Mark Mateschitz meldet sich der bisher prominenteste Fürsprecher einer solchen Steuer zu Wort. Droht das österreichische Bollwerk gegen den Kommunismus endgültig zu zerbröseln?
„Ich kam gestern nachmittags beim Notar, wo ich die letzte Unterschrift geleistet habe, ins Nachdenken“, erklärt der Milliardenerbe in einer Pressekonferenz. „Hier geht es nicht nur um Fairness, sondern auch um Timing. Es ist seit exakt gestern, 16:43 Uhr, Zeit für eine Erbschaftssteuer. Das schulden wir allen, die nach mir aus dem Uterus gekommen sind.“
Generationengerechtigkeit
Mateschitz habe lange in sich hinein gehorcht. „Nachdem die letzten 35 Milliarden Euro völlig steuerfrei in meinen Besitz gewandert sind, spüre ich: Das Land braucht eine Erbschaftssteuer. Es ist Zeit, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Also nicht von mir, sondern von den anderen Geldsäcken dieser Republik“, bekräftigt er.
Das Argument, vererbtes Geld sei bereits versteuert worden, lässt der Erbe nicht gelten: „Diese Unterstellung weise ich zurück. Mein Papa hat die Markenrechte für sein Zuckerkracherl auf den Caymans und den britischen Jungferninseln registriert, und Tochterfirmen in Hongkong, Panama, Delaware, und Dubai. Also da wurde garantiert nix besteuert, schon gar nicht doppelt, haha.“
dietagespresse.com
Paukenschlag in der Debatte um die Erbschaftssteuer: Mark Mateschitz, reichster Österreicher und Red-Bull-Erbe, spricht sich überraschend dafür aus. Der Zeitpunkt sei nun „ideal“, so der 33-Jährige, nachdem das Verlassenschaftsverfahren gestern Nachmittag rechtskräftig abgeschlossen wurde.
SALZBURG – Lange stemmten sich ÖVP und Wirtschaft gegen eine Besteuerung von Erbschaften. Doch jetzt bröckelt die Front der Gegner. Mit Mark Mateschitz meldet sich der bisher prominenteste Fürsprecher einer solchen Steuer zu Wort. Droht das österreichische Bollwerk gegen den Kommunismus endgültig zu zerbröseln?
„Ich kam gestern nachmittags beim Notar, wo ich die letzte Unterschrift geleistet habe, ins Nachdenken“, erklärt der Milliardenerbe in einer Pressekonferenz. „Hier geht es nicht nur um Fairness, sondern auch um Timing. Es ist seit exakt gestern, 16:43 Uhr, Zeit für eine Erbschaftssteuer. Das schulden wir allen, die nach mir aus dem Uterus gekommen sind.“
Generationengerechtigkeit
Mateschitz habe lange in sich hinein gehorcht. „Nachdem die letzten 35 Milliarden Euro völlig steuerfrei in meinen Besitz gewandert sind, spüre ich: Das Land braucht eine Erbschaftssteuer. Es ist Zeit, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Also nicht von mir, sondern von den anderen Geldsäcken dieser Republik“, bekräftigt er.
Das Argument, vererbtes Geld sei bereits versteuert worden, lässt der Erbe nicht gelten: „Diese Unterstellung weise ich zurück. Mein Papa hat die Markenrechte für sein Zuckerkracherl auf den Caymans und den britischen Jungferninseln registriert, und Tochterfirmen in Hongkong, Panama, Delaware, und Dubai. Also da wurde garantiert nix besteuert, schon gar nicht doppelt, haha.“
"Also ab jetzt würds für mich auch passen": Mark Mateschitz für Erbschaftssteuer
Paukenschlag in der Debatte um die Erbschaftssteuer: Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz spricht sich überraschend dafür aus.
dietagespresse.com