Österreich braucht ..., was nun?
Der Herbst der Ergebnisse ist da – aber (noch) nicht in Österreich
Und die Ankündigung hat sich erfüllt, er hat sich eingestellt, der Herbst der Ergebnisse. Zwar (noch) nicht in Österreich, für welche Weltgegend der Bundeskanzler ihn versprochen hat, aber immerhin anderswo. Nach der Austreibung Orbáns kam die Niederlage von Vučić, gefolgt von der Niederlage Bolsonaros und der Ohrfeige für Netanjahu, und das alles übertroffen von dem politischen Beben des 3. November in den Vereinigten Staaten.
Es sind Ereignisse, die die Welt nicht mit einem Schlag verändern werden, aber Anlass zu der Hoffnung geben, dass Feinde der Demokratie und Kleptokraten mit demokratischen Mitteln daran gehindert werden können, in den Himmel zu wachsen. Ihre Anhimmler hierzulande haben immer wieder versucht, sie den Wählerinnen und Wählern als Unterpfand der Gewissheit anzudrehen, deren politischen Methoden gehöre die Zukunft, sie wären daher unaufhaltsam. Das schönste Ergebnis des Herbstes ist die Widerlegung dieses Einschüchterungsversuches, und es gibt keinen Grund, einen Volkskanzler als jenes unausweichliche Schicksal zu akzeptieren, als das er sich dem Land aufzudrängen bemüht.
Innere Schwäche
Ob Herbert Kickl in Österreich damit Erfolg hat, hängt sicher nicht von seinen früheren politischen Glanzleistungen und denen seiner Vorgänger ab, noch von einem Regierungsprogramm, das über die Aufstachelung zum Ausländerhass nicht weit hinausgeht. Eher schon von der Überzeugungskraft einer Parteienkoalition, deren Mitglieder sich zwar zu seiner Verhinderung zusammengefunden haben, dieser selbstgestellten Aufgabe aufgrund innerer Schwäche aber nur so unzureichend nachkommen, dass die berechtigte Besorgnis vor den kommenden Landtagswahlen da und dort panikartige Züge annimmt.
www.derstandard.at
Der Herbst der Ergebnisse ist da – aber (noch) nicht in Österreich
Und die Ankündigung hat sich erfüllt, er hat sich eingestellt, der Herbst der Ergebnisse. Zwar (noch) nicht in Österreich, für welche Weltgegend der Bundeskanzler ihn versprochen hat, aber immerhin anderswo. Nach der Austreibung Orbáns kam die Niederlage von Vučić, gefolgt von der Niederlage Bolsonaros und der Ohrfeige für Netanjahu, und das alles übertroffen von dem politischen Beben des 3. November in den Vereinigten Staaten.
Es sind Ereignisse, die die Welt nicht mit einem Schlag verändern werden, aber Anlass zu der Hoffnung geben, dass Feinde der Demokratie und Kleptokraten mit demokratischen Mitteln daran gehindert werden können, in den Himmel zu wachsen. Ihre Anhimmler hierzulande haben immer wieder versucht, sie den Wählerinnen und Wählern als Unterpfand der Gewissheit anzudrehen, deren politischen Methoden gehöre die Zukunft, sie wären daher unaufhaltsam. Das schönste Ergebnis des Herbstes ist die Widerlegung dieses Einschüchterungsversuches, und es gibt keinen Grund, einen Volkskanzler als jenes unausweichliche Schicksal zu akzeptieren, als das er sich dem Land aufzudrängen bemüht.
Innere Schwäche
Ob Herbert Kickl in Österreich damit Erfolg hat, hängt sicher nicht von seinen früheren politischen Glanzleistungen und denen seiner Vorgänger ab, noch von einem Regierungsprogramm, das über die Aufstachelung zum Ausländerhass nicht weit hinausgeht. Eher schon von der Überzeugungskraft einer Parteienkoalition, deren Mitglieder sich zwar zu seiner Verhinderung zusammengefunden haben, dieser selbstgestellten Aufgabe aufgrund innerer Schwäche aber nur so unzureichend nachkommen, dass die berechtigte Besorgnis vor den kommenden Landtagswahlen da und dort panikartige Züge annimmt.
Österreich braucht ..., was nun?
Der Herbst der Ergebnisse ist da – aber (noch) nicht in Österreich