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Nachrichten aus Albanien

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Serbia
Du stehst aber vorher genauso an wie alle anderen. Die Schlange danach ist nicht lang und die Abfertigung dauert ein paar Minuten. Aber hol dir ruhig einen drauf runter dass du 5 Minuten schneller Druck bist. Übrigens wird es bald auch gar keine Kontrollen Richtung Albanien geben an der Grenze KS-Al das hat Edi Rama vor kurzem angekündigt. Es gibt immer noch bilaterale Abkommen, Open Balkan ist für Kosovo kein Muss. Es wäre besser noch etwas zu warten um den eigenen Markt vor billigen serbischen Waren zu schützen. Langfristig müssen die Zölle usw natürlich weg aber in Kosovo gibt es aktuell ein starkes Wachstum der Indistrieproduktion, dass sollte man noch etwas abwarten.
Das KS hat keine Zukunft in der Industrieproduktion, ich denke man sollte sich eher auf Dienstleistungen fokussieren.

Die Ergebnisse sind jetzt auch nicht so berauschend : https://de.tradingeconomics.com/kosovo/industrial-production

Serbien kann auch den Umweg über die Nachbarstaaten gehen um in den KS zu exportieren.
 

Kesaj

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Das KS hat keine Zukunft in der Industrieproduktion, ich denke man sollte sich eher auf Dienstleistungen fokussieren.

Die Ergebnisse sind jetzt auch nicht so berauschend : https://de.tradingeconomics.com/kosovo/industrial-production

Serbien kann auch den Umweg über die Nachbarstaaten gehen um in den KS zu exportieren.
Ein türkischer Investor hat das Ferronickel-Werk in Drenas übernommen. Bei den aktuellen Nickel-Preisen ist damit zu rechnen, dass die Produktion massiv gesteigert wird. Weiterhin werden viele Baustoffe und Haushaltswaren in Kosovo produziert. Diese sind oft ISO zertifiziert und werden daher in die EU und auch USA exportiert. Nach dem Abkommen mit EFTA dürften auch die Exporte in die Schweiz zunehmen. Es ist nicht ganz so düster wie du denkst Disse. Kosovo hat immer noch ein enormes Außenhandelsdefizit, allerdings ändert sich das langsam und stetig.
 
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Serbia
Ein türkischer Investor hat das Ferronickel-Werk in Drenas übernommen. Bei den aktuellen Nickel-Preisen ist damit zu rechnen, dass die Produktion massiv gesteigert wird. Weiterhin werden viele Baustoffe und Haushaltswaren in Kosovo produziert. Diese sind oft ISO zertifiziert und werden daher in die EU und auch USA exportiert. Nach dem Abkommen mit EFTA dürften auch die Exporte in die Schweiz zunehmen. Es ist nicht ganz so düster wie du denkst Disse. Kosovo hat immer noch ein enormes Außenhandelsdefizit, allerdings ändert sich das langsam und stetig.
Die Industrieproduktion wird nie bei 0 sein, das ist klar, aber sie wird auch nie besonders sein. Die Produkte die du nennst wären auch nicht vom Open Balkan beeinflusst, das Argument, man benötigt Zölle um die eigene Produktion zu stärken trifft nicht auf die Situation zu. Der KS hat eine Zukunft in Dienstleistungen, IT, Outsourcing etc. und ich denke, da sollte man sich auch fokussieren.
 

Kesaj

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Die Industrieproduktion wird nie bei 0 sein, das ist klar, aber sie wird auch nie besonders sein. Die Produkte die du nennst wären auch nicht vom Open Balkan beeinflusst, das Argument, man benötigt Zölle um die eigene Produktion zu stärken trifft nicht auf die Situation zu. Der KS hat eine Zukunft in Dienstleistungen, IT, Outsourcing etc. und ich denke, da sollte man sich auch fokussieren.
Das gilt vielleicht für andere Länder. Du darfst aber nicht vergessen, dass „normale“ wirtschaftliche Regeln für Kosovo nicht gelten. Das Thema Foreign Direct Investments ist für Kosovo ein großes Problem weil Status und politische Konflikte mit Serbien ausländische Investoren abschrecken. Man muss daher auf eigene Investoren setzen - das Kapital dafür kommt durch Bedienung des eigenen Marktes. Devolli, Pacolli, Jaha etc. - im Prinzip kosovarische Oligarchen - hätten nie solche Unternehmen aufbauen können wenn der inländische Markt nicht geschützt gewesen wäre. Erst nach und nach konnten Fabriken mit inländischem Kapital aufgebaut werden, die jetzt tatsächlich auch für den Export produzieren. Langfristig hast du natürlich Recht, dennoch ist es gut das Kosovo eigene Unternehmer hat die bestimmte Risiken eher auf sich nehmen als ausländische Großkonzerne.
 
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Das gilt vielleicht für andere Länder. Du darfst aber nicht vergessen, dass „normale“ wirtschaftliche Regeln für Kosovo nicht gelten. Das Thema Foreign Direct Investments ist für Kosovo ein großes Problem weil Status und politische Konflikte mit Serbien ausländische Investoren abschrecken. Man muss daher auf eigene Investoren setzen - das Kapital dafür kommt durch Bedienung des eigenen Marktes. Devolli, Pacolli, Jaha etc. - im Prinzip kosovarische Oligarchen - hätten nie solche Unternehmen aufbauen können wenn der inländische Markt nicht geschützt gewesen wäre. Erst nach und nach konnten Fabriken mit inländischem Kapital aufgebaut werden, die jetzt tatsächlich auch für den Export produzieren. Langfristig hast du natürlich Recht, dennoch ist es gut das Kosovo eigene Unternehmer hat die bestimmte Risiken eher auf sich nehmen als ausländische Großkonzerne.
Die ausländischen Großkonzerne werden im KS aufgrund seiner Infrastruktur, Zulieferindustrie und fehlender EU-Beitrittsperspektive nicht produzieren, die Zölle sind eher ein weiteres Hemmnis. Auch wenn Albaner produzieren, wird es nie eine relevante Menge erreichen. Unabhängig davon ist aber die junge und relativ gut ausgebildete Bevölkerung ein guter Standort für den Dienstleistungssektor, Call-Center-Dienstleistungen (verfolge gerade, wie jemand sowas im KS eröffnet), IT-Dienstleistungen, andere wirtschaftliche und technische Dienstleistungen kann der KS sehr gut anbieten. Ich denke auch die eigenen Kosovaren sollten hier (noch mehr) investieren.
 

Kesaj

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Die ausländischen Großkonzerne werden im KS aufgrund seiner Infrastruktur, Zulieferindustrie und fehlender EU-Beitrittsperspektive nicht produzieren, die Zölle sind eher ein weiteres Hemmnis. Auch wenn Albaner produzieren, wird es nie eine relevante Menge erreichen. Unabhängig davon ist aber die junge und relativ gut ausgebildete Bevölkerung ein guter Standort für den Dienstleistungssektor, Call-Center-Dienstleistungen (verfolge gerade, wie jemand sowas im KS eröffnet), IT-Dienstleistungen, andere wirtschaftliche und technische Dienstleistungen kann der KS sehr gut anbieten. Ich denke auch die eigenen Kosovaren sollten hier (noch mehr) investieren.
Ich denke dass vieles aus der Ukraine Richtung Balkan verlegt wird. Für Unternehmen die auf nearshoring setzen gibt es sonst auch wenig Alternativen.
 
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Ich denke dass vieles aus der Ukraine Richtung Balkan verlegt wird. Für Unternehmen die auf nearshoring setzen gibt es sonst auch wenig Alternativen.
In diesem Fall holt man das Geschäft aus der Türkei in den KS, denn im Gegensatz zu englischsprachigen CC-Dienstleistungen kann man nicht in jedem Land deutschsprachige Dienstleistungen anbieten. In Serbien sind die Standorte von Platzhirschen besetzt (BG, NS, NI), in Albanien gibt es das auch schon in Tirana, KS fehlt hier noch. BiH war wohl keine Option für den Kollegen, der das macht, weil die wohl kein gutes Deutsch in Sarajevo sprechen.
 

Maradona

Der Goldjunge
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Argentina
Du stehst aber vorher genauso an wie alle anderen. Die Schlange danach ist nicht lang und die Abfertigung dauert ein paar Minuten. Aber hol dir ruhig einen drauf runter dass du 5 Minuten schneller Druck bist. Übrigens wird es bald auch gar keine Kontrollen Richtung Albanien geben an der Grenze KS-Al das hat Edi Rama vor kurzem angekündigt. Es gibt immer noch bilaterale Abkommen, Open Balkan ist für Kosovo kein Muss. Es wäre besser noch etwas zu warten um den eigenen Markt vor billigen serbischen Waren zu schützen. Langfristig müssen die Zölle usw natürlich weg aber in Kosovo gibt es aktuell ein starkes Wachstum der Indistrieproduktion, dass sollte man noch etwas abwarten.

Na, na, bisher haste dein Neid ganz gut versteckt, nicht ausfallend werden nur weil Kosovo wegen sein Kurti Nationalismus gegen Serbien zurückfällt und nicht OpenBalkan Mitglied sein will weil Serbien dabei ist. Es kommt drauf an, du musst ja auch noch zurück, und da dauert es umgekehrt, an der albanischen grenzen lange, und an der kosovarischen geht es schneller, weil du da Kofferraum ect. aufmachen musst, wie zB bei Ungarn. Nach den Reisenden wartet man da 30 Minuten und sogar in der Hochsaison bis zu 1 Std., 90 Min., kürzer.

Da Griechenland nach Montenegro zu einer Art zweiten Heimatmeer geworden ist, geht es Serben in erster Linie auch um die Grenze Nordmazedonien, die ist ja am heftigsten, und da kommen wir dann flott durch, da für Open Balkan eine extra Reihe gibt wo nur Kennzeichen AL, SRB, NMK anstellen und fast durchgewunken werden, während du als Kosovare dich weiter schön durchschwitzt im Stand. Dafür gab es grosses Lob aller EB Reisenden
 

Kesaj

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In Albanien werden riesige Öl- und Gasreserven vermutet. Laut Untersuchungen von Shell gibt es dafür mehrere Indikatoren, in naher Zukunft wird man wohl mehr erfahren. Umweltverbände verlangen bereits jetzt, dass in Naturschutzgebieten wie um den Fluss Vjosa - einem der letzten naturbelassenen Flüssen Europas - auf keinen Fall gebohrt werden darf:

 
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