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Nachrichten aus Bosnien und Herzegowina

Dodik nach eigenen Angaben wieder in Bosnien
Der per internationalem Haftbefehl gesuchte bosnische Serbenführer Milorad Dodik ist eigenen Angaben zufolge nach einem Besuch in Moskau nach Bosnien zurückgekehrt. „Ich grüße alle mit der Bestätigung: Ich bin angekommen“, sagte er gestern in einem Interview mit dem Fernsehsender RTRS in Banja Luka.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Dodik zuvor in Moskau empfangen. Der Kreml veröffentlichte am Dienstag ein Video, in dem zu sehen war, wie die beiden einander die Hände schütteln und sich an einen Tisch setzen.

 
Kein Interpol-Haftbefehl gegen Dodik
Das Generalsekretariat von Interpol hat den Antrag von Bosnien-Herzegowina auf Ausstellung eines internationalen Haftbefehls gegen den prorussischen Präsidenten des serbischen Landesteils Republika Srpska, Milorad Dodik, abgelehnt.

Das berichtet die „Sarajevo Times“ online. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, die heute in Sarajevo erwartet wird, hatte sich für eine Sanktionierung Dodiks ausgesprochen.

Dodik sieht sich als Opfer und behauptet, Ziel sei es, ihn und die Republika Srpska als isoliert dastehen zu lassen. Das sei aber nicht gelungen, so Dodik gegenüber dem ihm treu ergebenen Sender der Republika Sprpska, RTRS. Dodik hatte zuletzt darauf verwiesen, nach Ungarn, Israel, Russland und Wien gereist zu sein.

Aufrechter Haftbefehl in Bosnien-Herzegowina
Den nun abgelehnten Antrag auf Ausstellung eines internationalen Haftbefehls hatte der bosnische Staatsgerichtshof in der vergangenen Woche gegen Dodik und seinen Mitstreiter Nenad Stevandic eingebracht. Zwei Wochen zuvor hatte die Staatsanwaltschaft die Festnahme des Präsidenten der Republika Srpska (RS) wegen Missachtung des Hohen Repräsentanten angeordnet.

Dodik hatte einseitig die Zuständigkeit von Justiz und Polizei des bosnischen Zentralstaates für die Republika Srpska für beendet erklärt und mit einer Abspaltung des Landesteils gedroht.

Beschwerde von Vucic

 
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