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Nachrichten aus der Republika Srpska [Sammelthread]

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
  • Erstellt am Erstellt am
Ach, wie rührend. Der Mann, der damals in den 90ern noch voller Begeisterung Straßenschilder nach dem verurteilten Kriegsverbrecher Ratko Mladic umbenennen wollte und ihn als Nationalhelden feierte, mutiert auf der Manjaca plötzlich zum obersten Friedensbotschafter und Völkerversöhner.
Es ist wirklich herzerwärmend zu sehen, wie jemand, der früher für das Prinzip "100 Muslime für einen Serben“ warb, heute mit tränenreichen Augen über das Überwinden von Grenzen spricht. Man nimmt ihm diese tiefe, ehrliche Abscheu vor Spaltung und Zwietracht in jeder Sekunde absolut ab. Da wächst doch gleich zusammen, was zusammengehört, ganz ohne die alten, heldenhaften Gewohnheiten.


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Da war ja noch was, KI befragt:
Der historische Hintergrund der Region verleiht Vučićs Auftritt eine extrem düstere, fast schon zynische Ebene. Die Manjača-Gora-Region blickt auf eine tief verwurzelte Geschichte von serbischem Nationalismus, Milizenherrschaft und schwersten Menschenrechtsverletzungen zurück.
Die Geschichte von Manjača lässt sich in zwei wesentliche, dunkle Kapitel unterteilen:

1. Der Zweite Weltkrieg: Hochburg der Tschetniks
  • Beherrschung durch Nationalisten: Während des Zweiten Weltkriegs war das Manjača-Gebirge eine absolute Hochburg der serbisch-nationalistischen Tschetnik-Bewegung (unter Draža Mihailović). [1, 2]
  • Kriegsverbrechen: Die Tschetniks verfolgten das ideologische Ziel, ein ethnisch reines, großserbisches Reich zu schaffen. In der Region verübten sie systematische Kriegsverbrechen und ethnische Säuberungen an der nicht-serbischen Bevölkerung, insbesondere an bosnischen Muslimen (Bosniaken) und Kroaten. [1, 2, 3]
  • Die Vergeltung Titos: Nach dem Sieg der kommunistischen Partisanen unter Josip Broz Tito wurde die lokale serbische Bevölkerung zur Strafe für ihre Unterstützung der Tschetniks teilweise vertrieben. Die Region wurde entvölkert und die jugoslawische Volksarmee (JNA) errichtete dort einen riesigen Truppenübungsplatz und Militärstützpunkt. [1]

2. Der Bosnienkrieg (1992–1995): Das berüchtigte Konzentrationslager
Das eigentliche Grauen, für das der Name Manjača heute international steht, fand jedoch in den 1990er Jahren statt – genau in der Ära, in der Politiker wie Vučić politisch sozialisiert wurden:
  • Das Lager Manjača: Auf dem ehemaligen Militärgelände errichtete die Armee der Republika Srpska (VRS) 1991/1992 das Lager Manjača. [1, 2]
  • Die Opfer: Ursprünglich für kroatische Kriegsgefangene genutzt, sperrte man dort ab 1992 massenhaft zivile bosniakische und kroatische Männer ein, die willkürlich aus ihren Häusern und von Feldern verschleppt wurden. Tausende Menschen durchliefen dieses Lager. [1, 2, 3]
  • Folter und Morde: Das Lager war berüchtigt für systematische Folter, regelmäßige Schläge und Morde. Überlebende und Zeugen bezeichneten es vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal als reines „Todeslager“. In unmittelbarer Nähe des Lagers wurde später ein Massengrab mit über 540 Leichen entdeckt. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (IStGHJ) in Den Haag verurteilte mehrere hochrangige serbische Funktionäre (wie Radoslav Brđanin und Milomir Stakić) für die dort begangenen Verbrechen. [1, 2, 3, 4]

Fazit für eine politische Einordnung
Wenn Aleksandar Vučić heute auf der Manjača steht und proklamiert, dass „niemand die Serben spalten kann“ und dass man die Republika Srpska „schützen“ müsse, ignoriert er die historische Symbolik dieses Ortes vollkommen.
Für die Opfer der ethnischen Säuberungen der 1940er und 1990er Jahre ist die Manjača ein Symbol des serbischen Ultranationalismus, der Vertreibung und des Massenmords. Dass ein serbischer Präsident dort eine nationalistisch angehauchte Rede hält, wirkt auf Historiker und Überlebende wie eine bewusste Provokation und eine Fortsetzung der alten politischen Rhetorik. [1, 2, 3, 4]

Und da erzählt die Hand Gottes, dieser Möchtegerngenozidler hätte sich geändert.
 
Vučić und Dodik legten Kränze an dem Ort nieder, an dem nach der Operation „Oluja“ eine serbische Kolonne beschossen wurde
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić und der informelle serbische Führer in Bosnien und Herzegowina, Milorad Dodik, legten Kränze bei Bosanski Petrovac nieder – an der Stelle, an der nach der Operation „Oluja“ eine serbische Kolonne beschossen wurde. Sie bezeichneten den Raketenangriff als das schrecklichste, kaltblütigste Verbrechen an Zivilisten, für das niemand zur Rechenschaft gezogen wurde.

Vučić und Dodik gedachten der Opfer an der Gedenkstätte im Dorf Janjila nahe Bosanski Petrovac, wo am 7. August 1995 eine Flüchtlingskolonne aus der Luft beschossen wurde. Nach Angaben der Behörden Serbiens und der Republika Srpska kamen bei dem Angriff zehn Zivilisten ums Leben, darunter vier Kinder.
Serbien erhob 2022 Anklage

Vučić erklärte, es handele sich um das „schrecklichste, kaltblütigste Verbrechen“, das bis heute nicht strafrechtlich verfolgt wurde. „Es ist unsere Pflicht, uns an dieses Ereignis zu erinnern und dafür zu sorgen, dass die Kinder und alten Menschen, die auf der Petrovačka-Straße starben, niemals vergessen werden“, sagte Vučić.
Er führte aus, dass Serbien die Mittel für den Bau der Gedenkstätte bereitgestellt habe, und kündigte die Errichtung einer Kapelle an. Dodik nannte den Beschuss der Kolonne ein hinterhältiges Verbrechen an Zivilisten und behauptete, der Angriff zeuge von Hass gegen Serben.

Serbien erhob im Jahr 2022 Anklage gegen vier pensionierte Offiziere der kroatischen Luftwaffe wegen des Raketenbeschusses der Flüchtlingskolonne auf der Petrovačka-Straße und im Ort Svodna im August 1995. Kroatien weist die Anklage zurück und hält sie für rechtlich unbegründet sowie unzulässig, da Serbien hierbei eine universelle Gerichtsbarkeit auf Ereignisse aus dem kroatischen Unabhängigkeitskrieg anwende.

Vučić i Dodik položili vijence na mjestu gdje je pogođena srpska kolona nakon Oluje
PREDSJEDNIK Srbije Aleksandar Vučić i neformalni srpski lider u BiH Milorad Dodik položili su vijence kod Bosanskog Petrovca, na mjestu gdje je pogođena srpska kolona nakon Oluje, nazvavši raketiranje najstrašnijim hladnokrvnim zločinom nad civilima za koji nitko nije odgovarao.

Vučić i Dodik odali su počast žrtvama kod spomen-obilježja u selu Janjila kraj Bosanskog Petrovca, gdje je 7. kolovoza 1995. raketirana kolona. Prema podacima vlasti Srbije i Republike Srpske, u napadu je poginulo deset civila, među kojima četvero djece.

Srbija 2022. podigla optužnicu
Vučić je izjavio da je riječ o "najstrašnijem hladnokrvnom zločinu" koji do danas nije procesuiran. "Naša je obveza da taj događaj pamtimo i da djeca i starci stradali na Petrovačkoj cesti nikada ne budu zaboravljeni", rekao je Vučić.

Naveo je da je Srbija osigurala sredstva za izgradnju spomen-obilježja te najavio podizanje kapele. Dodik je raketiranje kolone nazvao podmuklim zločinom nad civilima te ustvrdio da napad svjedoči o mržnji prema Srbima.

Srbija je 2022. godine podigla optužnicu protiv četvorice umirovljenih časnika Hrvatskog ratnog zrakoplovstva zbog raketiranja izbjegličke kolone na Petrovačkoj cesti i u mjestu Svodni tijekom kolovoza 1995. godine. Hrvatska odbacuje optužnicu, smatrajući je pravno neutemeljenom i neprihvatljivom zbog primjene srbijanske univerzalne jurisdikcije na događaje iz Domovinskog rata.

 
Die selektive Amnesie des Chefpatrioten, Möchtegerngenozidlers und Mladic-Fan.
Es ist ja wirklich rührend, Vucic hat wieder einmal sein tiefes Mitgefühl für die Opfer von Kriegsverbrechen entdeckt. Zumindest für die serbischen. Jedes unschuldige Leben, das am 7. August 1995 auf der Petrovacka-Straße ausgelöscht wurde, darunter vier Kinder, verdient uneingeschränkten Respekt, tiefes Gedenken und vor allem eines, dass die verantwortlichen Täter endlich vor einem rechtmäßigen Gericht landen und verurteilt werden. Kriegsverbrechen dürfen niemals verjähren, und es gibt keine Entschuldigung dafür, dass bis heute niemand zur Rechenschaft gezogen wurde. Recht muss Recht bleiben.
Aber es ist schon eine meisterhafte logische und moralische Akrobatik, wie Vucic, also jener Mann, der 100 tote Muslime für 1 toten Serben sehen wollte, den Völkermörder Mladic sogar eigene Straßen widmen wollte, und sein treuer Partner Faschist Dodik diese Tragödie als Bühne nutzen. Ausgerechnet das Vucic fordert lautstark Gerechtigkeit und das Ende der Straflosigkeit. Derselbe Mann, der in den 1990er-Jahren als ultranationalistischer Informationsminister unter dem Schlächter vom Balkan, Milosevic, die staatliche Propaganda-Maschinerie anheizte. Derselbe Mann, dessen politisches Gedächtnis eine bemerkenswerte Lücke aufweist, sobald es um die Verbrechen geht, die im Namen der serbischen Politik an den Nachbarn in Bosnien oder Kroatien begangen wurden.
Wenn andere ungestraft davonkommen, ist es für ihn ein "schreckliches, kaltblütiges Verbrechen“. Wenn es um die Aufarbeitung der eigenen, serbischen Kriegsverbrecher geht, mutieren verurteilte Generäle in Belgrad jedoch schnell zu missverstandenen Nationalhelden, die man mit Ehrenplätzen im Parlament oder Talkshows belohnt.
Die Botschaft dieser medienwirksamen Kranzniederlegung ist klar, Gerechtigkeit ist eine feine Sache, aber bitte nur, wenn sie politisch ins eigene Narrativ passt. Die echten Opfer und ihre Familien hätten eine ehrliche, universelle Aufarbeitung verdient. Aber dafür müsste man eben auch in den eigenen Spiegel schauen können, anstatt nur mit dem Finger auf Zagreb oder Sarajevo zu zeigen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
 
Ach, wie rührend. Der Mann, der damals in den 90ern noch voller Begeisterung Straßenschilder nach dem verurteilten Kriegsverbrecher Ratko Mladic umbenennen wollte und ihn als Nationalhelden feierte, mutiert auf der Manjaca plötzlich zum obersten Friedensbotschafter und Völkerversöhner.
Es ist wirklich herzerwärmend zu sehen, wie jemand, der früher für das Prinzip "100 Muslime für einen Serben“ warb, heute mit tränenreichen Augen über das Überwinden von Grenzen spricht. Man nimmt ihm diese tiefe, ehrliche Abscheu vor Spaltung und Zwietracht in jeder Sekunde absolut ab. Da wächst doch gleich zusammen, was zusammengehört, ganz ohne die alten, heldenhaften Gewohnheiten.


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Warum erwähnt du kroatischer Nationalist eigentlich nie das bei euch immernoch die Partei eines Kriegsverbrecher Tudjman an der Macht ist und ihr sogar Flughäfen nach ihm benennt? Denkmäler Strassen habt von Tufjman. Wenn du schon gefühlt in 100 Beiträgen wie ein Irrer Vucic erwähnst was er so in jüngeren Jahren tat in seiner ex Partei, von der er sich schon vor 20 Jahren lossagte und eine neue Politik führte?

Außerdem, was wundert dich das im Balkan, jedes Volk feiert seine Kriegsverbrecher und da nimmt sich absolut nichts.

Kroaten feiern Tudjman, Gotovina, Bebetko

Albaner feiern Thaci, Haradinaj ect

Serben feiern Karadzic und Mladic

Bosniaken feiern Oric, Izetbegovic
 
Warum erwähnt du kroatischer Nationalist eigentlich nie das bei euch immernoch die Partei eines Kriegsverbrecher Tudjman an der Macht ist und ihr sogar Flughäfen nach ihm benennt? Denkmäler Strassen habt von Tufjman. Wenn du schon gefühlt in 100 Beiträgen wie ein Irrer Vucic erwähnst was er so in jüngeren Jahren tat in seiner ex Partei, von der er sich schon vor 20 Jahren lossagte und eine neue Politik führte?
Mal abgesehen davon, dass ich kein Nationalist bin, geht es hier um die Republika Srpska und seine Kriegsverbrecher und Massenmörder. Und was Vucic in jpngeren Jahren getan hat, absurde geht es nicht mehr.

Außerdem, was wundert dich das im Balkan, jedes Volk feiert seine Kriegsverbrecher und da nimmt sich absolut nichts.

Kroaten feiern Tudjman, Gotovina, Bebetko

Albaner feiern Thaci, Haradinaj ect

Serben feiern Karadzic und Mladic

Bosniaken feiern Oric, Izetbegovic

Was für eine gequirlte Scheiße, die du da bringst. Einfach ekelhaft, da ich nicht jeden einzelnen Punkt jemanden auseinandernehmen möchte, der serbische Kriegsverbrecher verharmlost, mal KI befragt:

Hier ist eine sachliche und völkerrechtliche Aufarbeitung der genannten Personen und Vorwürfe, basierend auf den offiziellen Akten des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien (IStGHJ / ICTY) in Den Haag sowie den historischen Fakten.

Juristischer Status der genannten Personen
Die Behauptung, dass „jedes Volk seine Kriegsverbrecher feiert“, vermischt Personen, die von einem internationalen Tribunal rechtskräftig verurteilt wurden, mit solchen, die freigesprochen wurden oder vor einem Urteil verstarben.

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Zu den politischen Vorwürfen im Detail

1. Die Rolle der HDZ und Franjo Tuđman in Kroatien
Die Partei Hrvatska demokratska zajednica (HDZ), die von Franjo Tuđman gegründet wurde, stellt nach wie vor die Regierung in Kroatien. [1, 2]
  • Flughafen und Denkmäler: Der Flughafen Zagreb wurde tatsächlich nach Tuđman benannt (Zračna luka Franjo Tuđman). In Kroatien wird er primär als Staatsgründer gewürdigt, der das Land in die Unabhängigkeit führte. [1]
  • Kriegsverbrecher-Status: Da Tuđman vor einer möglichen Anklage verstarb, wurde er nie strafrechtlich verurteilt. Kritik an seiner autoritären Politik und den Verbrechen kroatischer Truppen (insbesondere in Bosnien-Herzegowina) ist jedoch fester Bestandteil der Geschichtsschreibung. [1, 2, 3, 4, 5]

2. Aleksandar Vučić und seine politische Vergangenheit
Die Erwähnung von Aleksandar Vučić in regionalen Debatten bezieht sich meist auf seine nachweisbare Rolle in den 1990er Jahren:
  • Die Fakten: Vučić war Generalsekretär der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS) unter Vojislav Šešelj (der vom ICTY wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurde) und Informationsminister unter Slobodan Milošević. Aus dieser Zeit stammen radikale Zitate (z. B. im serbischen Parlament 1995: „Tötet einen Serben, und wir werden hundert Muslime töten“). [1]
  • Der Wandel: Im Jahr 2008 spaltete er sich von der SRS ab, gründete die Serbische Fortschrittspartei (SNS) und schlug einen pro-europäischen, konservativen Kurs ein. Kritiker werfen ihm jedoch vor, dass der historische Revisionismus in Serbien unter seiner Führung zugenommen hat. [1]

Fazit
Der Kommentar spiegelt das im Westbalkan weit verbreitete Phänomen wider, bei dem eigene Militär- und Staatsführer – unabhängig von Freisprüchen oder Verurteilungen – als Helden verehrt werden, während man die Verbrechen der Gegenseite anprangert.
Aus rein völkerrechtlicher Sicht ist die Gleichsetzung in dem Beitrag jedoch falsch: Karadžić und Mladić sind verurteilte Kriegsverbrecher; Gotovina und Orić wurden von der internationalen Justiz freigesprochen. [1, 2]

Abgesehen davon, hat der Schlächter vom Balkan, der von dir verehrte Milosevic, die Kriege begonnen. Es tut mir leid für dich, dass du in deinem nationalistischen Wahn gefangen bist. Es rechnet auch niemand die Verbrechen der Karadjordjevics, Cetniks und sonstigen in Jugolawien 1 gegen schlimmere Verbrechen der z.B.: Ustascha auf.
 

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