Sonne-2012
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Türkei: Wenn das Wissen flüchtet
Festnahmen, Lehrverbote, Suspendierungen - das harte Vorgehen der türkischen Regierung nach dem Putschversuch trifft nicht zuletzt die Bildungseinrichtungen.
Experten, Menschenrechtler und Politiker befürchten, dass vor allem Intellektuelle und Wissenschaftler dem Land den Rücken kehren.
Angst, die Meinung zu äußern
Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl befürchtet einen deutlichen Anstieg der Asylgesuche aus der Türkei. Vor allem zahlreiche Intellektuelle und Wissenschaftler suchten sich
bei andauernden Repressalien eine Zukunft im Ausland - auch in Deutschland, sagte Bernd Mesovic von Pro Asyl der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".
"Die Entlassungen und Verfolgungen bedeuten für viele praktisch eine Existenzvernichtung."
"Türkei riskiert Bildungsrückstand"
Die Humboldt-Stiftung - sie ermöglicht bedrohten ausländischen Wissenschaftlern zum Schutz ein Stipendium an einer deutschen Universität - rechnet damit, dass sie in Zukunft
mehr geflohene türkische Forscher unterstützen wird. Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze schloss sich der scharfen Kritik der Hochschulrektorenkonferenz an:
"Die Türkei verlässt hier ganz eindeutig den Weg der Demokratie", sagte die SPD-Politikerin. Halil Uslucan, Leiter des Zentrums für Türkeistudien, sagte der "WAZ":
"Dieser Rundumschlag wird viele unserer Verbindungen hart treffen." Die Türkei riskiere mit den Massenentlassungen im Bildungsbereich "den Bildungsrückstand einer ganzen Generation".
Brain-Drain: Türkei: Wenn das Wissen flüchtet - heute-Nachrichten
Festnahmen, Lehrverbote, Suspendierungen - das harte Vorgehen der türkischen Regierung nach dem Putschversuch trifft nicht zuletzt die Bildungseinrichtungen.
Experten, Menschenrechtler und Politiker befürchten, dass vor allem Intellektuelle und Wissenschaftler dem Land den Rücken kehren.
Angst, die Meinung zu äußern
Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl befürchtet einen deutlichen Anstieg der Asylgesuche aus der Türkei. Vor allem zahlreiche Intellektuelle und Wissenschaftler suchten sich
bei andauernden Repressalien eine Zukunft im Ausland - auch in Deutschland, sagte Bernd Mesovic von Pro Asyl der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".
"Die Entlassungen und Verfolgungen bedeuten für viele praktisch eine Existenzvernichtung."
"Türkei riskiert Bildungsrückstand"
Die Humboldt-Stiftung - sie ermöglicht bedrohten ausländischen Wissenschaftlern zum Schutz ein Stipendium an einer deutschen Universität - rechnet damit, dass sie in Zukunft
mehr geflohene türkische Forscher unterstützen wird. Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze schloss sich der scharfen Kritik der Hochschulrektorenkonferenz an:
"Die Türkei verlässt hier ganz eindeutig den Weg der Demokratie", sagte die SPD-Politikerin. Halil Uslucan, Leiter des Zentrums für Türkeistudien, sagte der "WAZ":
"Dieser Rundumschlag wird viele unserer Verbindungen hart treffen." Die Türkei riskiere mit den Massenentlassungen im Bildungsbereich "den Bildungsrückstand einer ganzen Generation".
Brain-Drain: Türkei: Wenn das Wissen flüchtet - heute-Nachrichten