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Nachrichten aus der Türkei


[h=1]Weltbank: Türkische Wirtschaft wächst doppelt so stark wie EU[/h] 0 Beitrag vom 5. Juni 2017 Türkei
[h=4]Die Weltbank hat ihre Wachstumserwartung für die Türkei dieses Jahr deutlich nach oben korrigiert. Die Türkei wird dieses Jahr um 3,5 Prozent wachsen.[/h] Noch im Januar dieses Jahr erwartete die internationale Institution, dass die türkische Wirtschaft die drei Prozent-Wachstumsrate nicht durchbrechen wird. Bereits letztes Jahr erreichte die Wirtschaft knapp drei Prozent. 2017 soll es im Vergleich zu Europa deutlich bergauf gehen.
Die Europäische Kommission hat in ihrer jüngsten Prognose ein Durchschnittswachstum der EU-Mitgliedsstaaten auf 1,7 Prozent für dieses Jahr hochgerechnet. 2018 soll das Bruttoinlandsprodukt mit schwachen 1,8 Prozent mit Blick auf die dynimasche Wirtschaft in der Türkei wachsen.
Nichtsdestotrotz hinkt die Türkei hinter seinen eigenen Wachstumserfolgen hinterher. Beispielsweise wuchs die Wirtschaft 2015 mit 6,1 Prozent und 2014 mit 5,2 Prozent. Seinerzeit erreichten nur wenige Staaten darunter China weltweit ähnlich starke Werte.
„Es wird erwartet, dass die Türkei 2017 mit 3,5 Prozent wächst, unterstützt von einer akkommodierenden Fiskalpolitik. 2018 wächst das Land mit 3,9 Prozent, 0,4 Prozentpunkte mehr als bei der vorherigen Hochrechnung. Unsicherheiten schwächen ab, Tourismus und Unternehmensbilanzen erholen sich“, schreibt die Bank.
„Die Prognose wird ausgebessert für die Türkei aufgrund einer schnelleren als erwarteten Erholung nach dem vereitelten Putschversuch im Juli 2016. Das wird durch die Revision der russischen Sanktionen ausgeglichen“, heißt es weiter.
Vergangene Woche lockerte Russland weitere Handelssanktionen mit der Türkei, die im Anschluss an die politische Krise zwischen beiden Staaten über Syrien 2015 verhängt wurden. Die Sanktionen wurden gegen die türkische Landwirtschafts-, Industrie-, Bau- und Tourismusbranche verhängt.
Aus dem Bericht der Weltbank geht hervor, dass das Institut teilweise das Wachstumspotenzial der Türkei neu bewerten musste. Die negativen Effekte aus dem Putschversuch vergangenes Jahr, bei dem 250 Menschen starben, mussten relativiert werden.
Im Vergleich erwartet die Bank, dass die Weltwirtschaft dieses Jahr im Schnitt ein Wachstum von 2,7 Prozent erreicht.


Weltbank: Türkische Wirtschaft wächst doppelt so stark wie EU - eurasianews
 
Wieso wurde Deutschland dann angebettelt?

Damals habe ich dir empfohlen den Überschrift und den Inhalt des Artikels zu unterscheiden. In dem Artikel ging es nur um die Fortsetzung und Vertiefung der wirtschaftlichen Kooperation, wobei die Redaktion die Nachricht lieber anders rüberbringen würde, weil eine " bettelnde Türkei " mehr Auflagen verspricht als eine unangenehm selbstbewusstes Land.

- - - Aktualisiert - - -

das ist ein vorschlag gewesen und kein anbetteln ,wenn man einer seite vorschlägt wirtschaftlich noch enger zusammen zu arbeiten..

Nicht mehr und nicht weniger.
 
:haha: ja, wir Griechen kooperieren und arbeiten wirtschaftlich auch nur enger mit den deutschen
 
[h=1]Putin: Russland bereit, S-400-Raketenabwehrsysteme an Türkei zu liefern[/h] 1.06.2017 • 15:34 Uhr
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Quelle: Sputnik



Russland ist bereit, seine S-400-Langstrecken-Boden-Luft-Raketen-Systeme an die Türkei zu verkaufen, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF). Dieses Thema habe er mit seinem türkischen Amtskollegen bereits besprochen.
"Wir haben die Möglichkeit des Verkaufs von S-400-Komplexen diskutiert. Wir sind dazu bereit", antwortete Putin auf die entsprechende Frage eines türkischen Journalisten. Was die Kooperation zwischen Moskau und Ankara bei dem Ausbau der türkischen Verteidigung angeht, komme es auf die Bereitschaft der lokalen Fertigungsindustrie an, so Putin. "Zurzeit stellen wir diese Systeme im Ausland nicht her", fügte das russische Staatsoberhaupt hinzu.


https://deutsch.rt.com/international/51598-putin-russland-bereit-s-400/
 
[h=1]Landeschef von Amnesty International verhaftet[/h]
In Izmir haben die Behörden den Vorsitzenden der türkischen Sektion von Amnesty International festgenommen. Wie die Menschenrechtsorganisation mitteilte, wird er beschuldigt, Verbindungen zum Netzwerk des muslimischen Predigers Gülen zu haben.
Der Vorsitzende von Amnesty International in der Türkei, Taner Kilic, ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation in Untersuchungshaft genommen worden.
Der Haftbefehl gegen Kilic wurde demnach in seinem Haus in der Küstenstadt Izmir vollstreckt und mit Ermittlungen gegen mutmaßliche Mitglieder der Bewegung des Predigers Fethullah Gülen begründet. Die türkische Regierung macht die Bewegung des in den USA lebenden Predigers für den Putschversuch vom Juli vergangenen Jahres verantwortlich.
Kilic wurde den Angaben zufolge zusammen mit 22 Anwälten festgenommen. Zudem seien sein Haus und Büro durchsucht worden. Laut der Zeitung "Hürriyet" wird den Festgenommenen die Nutzung einer Messenger-App vorgeworfen, die nach Darstellung der Regierung unter Gülen-Anhängern beliebt ist.
[h=2]"Weitreichende und willkürliche Kampagne"[/h] "In Ermangelung glaubwürdiger und zulässiger Beweise für Verstrickungen in international anerkannte Verbrechen rufen wir die türkischen Behörden auf, Kilic und die 22 anderen Anwälte sofort freizulassen und alle Vorwürfe gegen sie fallenzulassen", teilte Amnesty mit.
"Die Tatsache, dass die türkische Säuberungskampagne nach dem Putsch nun auch den Vorsitzenden von Amnesty International in der Türkei in ihren Strudel gezogen hat, zeigt einmal mehr, wie weitreichend und willkürlich diese Kampagne geworden ist", erklärte Generalsekretär Salil Shetty. Kilic verteidige seit Jahren "genau jene Freiheiten, welche die türkischen Behörden jetzt zertrampeln".
Im Zusammenhang mit dem Putschversuch in der Türkei sitzen inzwischen mehr als 50.000 Verdächtige wegen angeblicher Verbindungen zur Gülen-Bewegung in Untersuchungshaft.
Türkei: Landeschef von Amnesty International verhaftet | tagesschau.de
 
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