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Nachrichten aus der Türkei

+ Von Incirlik aus sind immer wieder US Flugzeuge nach Afghanistan geflogen beladen mit Nahrungsmittel,Waffen und Soldaten.Beihilfe zum Mord nennt man das! Mich stört es nur,wenn die Medien die Türkei als Heilsbringer die immer auf der Seite der Unschuldigen gewesen sind darstellen und gleichzeitig andere Staaten verteufeln.Erst muss man seine eigenen Fehler eingestehen aber Selbstkritik war noch nie die Stärke der TR Regierung.
Und just von dem Flughafen dürfen die usa'ler immer noch starten wo sie doch Putschunterstützer nr 1 sind.
 
Der Grund der Sorge der Türkei liegt in den engen wirtschaftlichen Verflechtungen der beiden Staaten.
Im Jahr 2016 exportierte die Türkei Waren nach Katar im Wert von 400 Millionen Dollar. Im Gegenzug exportierte Katar Waren in die Türkei im Wert von 300 Millionen Dollar, berichtet die Zeitung Aydinlik. Nach Angaben der Zeitung Hürriyethaben türkische Baufirmen bisher katarische Bauprojekt-Aufträge im Wert von 18 Milliarden Dollar bekommen. Katar will für die Ausrichtung der WM 2022 Bauaufträge im Wert von 170 Milliarden Dollar vergeben. Insbesondere türkische Baufirmen sollen Aufträge von Doha erhalten. „Die türkischen Firmen planen, ihren Anteil an den Bauaufträgen zu erhöhen. Wir rechnen damit, dass die türkischen Firmen 15 bis 20 Milliarden an Aufträgen für die WM 2022 erhalten werden“, zitiert Haber 7 das Vorstandsmitglied von Medyacity, Hakan Kurt.
Im vergangenen Jahr sagte der türkische Finanzminister Mehmet Simsek auf einem Treffen des türkischen Foreign Economic Relations Board (DEIK), dass Katar gegenüber der Türkei eine wirtschaftliche „positive Diskriminierung“ vornehme. Türkische Baufirmen würden bevorzugt werden. Die türkischen Baufirmen hätten ihre Fähigkeit vor allem beim Bau der Metro von Doha und bei Flughafenprojekten unter Beweis gestellt.
Die katarische Investmentfonds Mayhoola for Investments hat sich im Jahr 2015 erstmals beim türkischen Textil-Riesen Boyner Group eingekauft. Mittlerweile halten die Kataris 35 Prozent der Anteile an Boyner, so Aydinlik. Investoren aus Katar haben bisher 460 Millionen Dollar in die türkische ABank investiert. Die Qatar National Bank (QNB) hat im Jahr 2016 99,81 Prozent der Anteile an der Finansbank für 2,75 Milliarden Dollar erworben. Das türkische Bezahlfernsehen Digitürk wurde im Jahr 2015 von der katarischen Bein Media Group übernommen. Das Komitee der Streitkräfte von Katar besitzt 50 Prozent der Anteile am türkischen Lastkraftwagen- und Nutzfahrzeuge-Hersteller BMC. Nach Angaben von Defense News plant BMC, 1.000 gepanzerte Fahrzeuge für die katarische Armee zu produzieren.Katarische Investoren sind unter anderem am türkischen Immobiliensektor interessiert. Hakan Kurt sagte der Hürriyet: „Die Kataris investieren vor allem in den türkischen Immobiliensektor. Es finden insbesondere Investitionen in Bursa, Trabzon, Izmir und Bodrum statt. Der Immobiliensektor ist einer von zwei Sektoren, die katarische Investitionen anziehen. Istanbul ist auch begehrt. Der Quadratmeterpreis ist etwas geringer als in London.“
Der Vorsitzende der Abu Dhabi Investment Group sagte der Zeitung Milliyet im Januar 2017, dass Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate in den kommenden Jahren Investitionen in der Türkei in Höhe von über 100 Milliarden Dollar tätigen wollen.

https://deutsche-wirtschafts-nachri...schaft-abhaengig-von-investitionen-aus-katar/
 
Zuletzt bearbeitet:
Freiheitsfalken Kurdistan (TAK) gibt bekannt, dass alle Städte und Metropolregionen zu Kriegsgebieten werden.

20170606-take80af4-image.png


“We are warning those who think Turkey is a safe country for investment and tourism. All cities, megapolitan and metropolitan areas, tourist spaces are our war zone and our actions will be more intense than before.”

https://anfenglish.com/news/tak-we-will-carry-out-actions-that-will-change-history-20338

Zielen wohl mit Absicht auf den Sommer. Hakan Fidan der Amateur soll mal zeigen was er jetzt (nicht) kann, vielleicht verstehen die danach das eine Großoffensive + Mauerbau um die Risikostädte wie in Palästina die einzige Option ist, anstatt zu hoffen das sich ein Volk das Jahrhunderte isoliert und Rückständig gelebt hat sich plötzlich integriert.
 
[h=2]Krise im Nahen Osten
Türkei schickt Truppen nach Katar[/h] 08.06.2017, 10:41 Uhr | AFP, df
Türkischer Soldat im Einsatz: Ein solches Bild könnte demnächst in Katar Alltag sein.




Das türkische Parlament hat die Stationierung von Truppen in Katar beschlossen. Die Abgeordneten billigten ein Verteidigungsabkommen mit dem Golf-Emirat.

Katar-Krise: Türkisches Parlament schickt Truppen
 
Drecksaraber. Wir sollten Waffen an beide Parteien verkaufen! Je mehr Tote Golfaraber desto besser für jeden Einzelnen auf diesem Planeten.
 
Makaber....ich mag sie auch nicht, aber jemandem den Tod wünschen ist echt unter aller sau.
 
Makaber....ich mag sie auch nicht, aber jemandem den Tod wünschen ist echt unter aller sau.

Wie der Herr, so's Gscherr.

https://twitter.com/BarbarossaKaya/status/872582393357619200

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Warum?
Mit welchem Auftrag?

Ich weiß du liest nicht gerne Zeitungsartikel, aber der beantwortet deine Frage ziemlich gut.

[h=1]Zusammen ist man weniger allein[/h] Die Katar-Krise hat auch Folgen für die Türkei. Das Emirat ist der letzte Verbündete Erdoğans im Nahen Osten. Wie abhängig ist er vom Geld aus dem Golf?
ALI CELIKKAN ALI ÇELIKKAN, 2017-06-07
Die strategische Beziehung zwischen Katar und der Türkei festigt sich seit einigen Jahren zunehmend. Beide Länder sind am Syrienkrieg beteiligt, indem sie die radikalislamistischen Milizen unterstützen. Anteile von großen türkischen Firmen wie dem Pay-TV-Anbieter Digitürk und dem Lastkraftwagenhersteller BMC wurden an katarische Firmen verkauft.
Türkische Unternehmen diverser Branchen erhalten großzügige Kredite von katarischen Banken, Bauunternehmen bekamen lukrative Aufträge im Gesamtwert von 13, 7 Milliarden – so sind auch mit der 2022 in Katar geplanten Fußball-WM große Hoffnungen verknüpft.
[h=6]Ein Pferd namens Erdoğan[/h] Nicht zuletzt ist auch Katars Staatsobehaupt persönlich, Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, immer häufiger zu Gast in der Türkei. Welch enge Freundschaft ihn mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdoğan verbindet, zeigte er, indem er eines seiner Pferde nach ihm benannte und Erdoğan anschließend 53 „Araber“ als Geschenk zukommen ließ.
Katar sei der einzige Verbündete der Türkei im Nahen Osten, hieß in letzter Zeit häufiger. Dass nun Saudi Arabien, Ägypten, Bahrein, Yemen, Libyens Ost-Regierung, Mauretanien, Jordanien und die Malediven alle Beziehungen zu Katar beenden, die Grenzen schließen, keine Flüge mehr nach Doha zulassen und ihre diplomatischen Vertreter aus dem Emirat zurückrufen, zeigt wiederum, dass Katar in der Region mindestens so einsam ist wie die Türkei.
[h=6]Türkischer Militärstützpunkt im Emirat[/h] Mit einer Einwohnerzahl von 2,5 Millionen, von denen ein Großteil ausländische Arbeiter sind, hat Katar dank Öl- und Erdgasressourcen laut dem Internationalen Währungsfond ein beachtliches Bruttoinlandsprodukt von 65.000 US-Dollar pro Kopf. Mit dem Ziel der „Gemeinsamen Ausführung von Bildung und Praxis“ genehmigte Katar 2016 der Türkei einen Militärstützpunkt im Emirat zu errichten. Daneben beherbergt Katar auch den größten US-Militärstützpunkt des Nahen Osten.
Dass Saudi-Arabien die Beziehungen zu Katar aufgrund von „Terrorunterstützung“ beendet, und dass US-Präsident Donald Trump dieser Entscheidung beipflichtet, bringt auch die Türkei in Bedrängnis. Staatspräsident Erdoğan, der die Entwicklung „mit Trauer“ zur Kenntnis nahm, hat eine Reihe von Telefongesprächen unternommen, mit der Hoffnung, eine Schlichterrolle einzunehmen.
Der Istanbuler Ökonom und Buchautor Mustafa Sönmez, der regelmäßig für diverse Tageszeitungen wie Birgün und Cumhuriyet zur türkischen Wirtschaft schreibt, beurteilt die Situation als äußerst heikel: „Die Türkei möchte noch mehr Investitionen, noch mehr Profite aus Katar. Dass Katar sich von den Golfstaaten distanziert wird folglich auch die Türkei als aliierten Staat beeinflussen. Mit dem Militärstützpunkt gerät die Türkei nun in die Rolle des Beschützers von Katar.“
[h=6]Kapital nicht existenziell[/h] Dass der Block um Saudi Arabien auch auf das opportunistische Verhalten der Türkei reagieren wird, steht für Sönmez außer Frage. „Den USA gefällt es nicht, dass sich Katar vom Anti-Iran-Block fern hält. Die Ressourcen von Katar wären wichtig für diese Gruppe. Zwar sieht Katar nun die Türkei als den letzten Ast, an dem das Emirat sich festhalten kann. Doch wie stabil ist dieser Ast wirklich?“ fragt Sönmez.
Das in der türkischen Oppositionspresse häufig thematisierte „arabische Kapital“, das die türkische Wirtschaft angeblich am Leben hält, bezeichnet Sönmez wiederum als „überbewertet“:
„Katar legt 53 Millarden US-Dollar im Ausland an. Davon werden gerade mal 1,5 Milliarden in der Türkei investiert. Natürlich gibt es hohe Kredite von katarischen Banken. Und ich würde auch nicht verneinen, dass unregistriertes Geld aus Katar in die Türkei fließt. Doch wenn sie sich die Zahlen anschauen, ist es nicht so, dass die ausländischen Investitionen in der Türkei lediglich aus den Golfstaaten kommen. Es sind gerade mal fünf bis sechs Prozent.“
[h=6]Fettarmer Börek, bitte[/h] Laut Sönmez besitzen Sanktionen gegen Katar nicht die Kraft, die türkische Wirtschaft zu zerschlagen. Auch wenn die angespannte Beziehung zwischen Katar und den übrigen Golftstaaten zu erhöhten Ölpreisen auf dem Weltmarkt führen, werde es in der Türkei vermutlich zu keiner „Katastrophe“ kommen, so Sönmez.
„Was den türkischen Markt unmittelbar beeinflusst, ist das Verhalten ausländischer Investoren. Und momentan sind in dieser Hinsicht keinerlei Folgen der Katar-Krise zu beobachten.“
Dennoch erwarte die Türkei eine schwierige Zeit in diplomatischer Hinsicht, betont Sönmez: „Wie wird sich die Türkei verhalten? Wird sie sich dem Iran und Russland annähern, oder dem sunnitischen Block um die USA? Momentan möchte sich die Regierung zu keiner Entscheidung drängen lassen. Auf die Art: ‚Den Börek esse ich, aber meine Finger sollen nicht fettig werden‘.“
ALI CELIKKAN ALI ÇELIKKAN, 2017-06-07

https://www.gazete.taz.de/article/?article=!5418394
 
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