Ah, hervorragend. Wenn ich an High‑Tech‑Weltraumprogramme, maritime Sicherheit und nachhaltige Fischerei denke, ist Somalia natürlich das erste Land, das mir einfällt.
Und dass Türkiye jetzt gleich zwei Bohrschiffe losschickt, um vor zwei Krisenregionen gleichzeitig zu explorieren, zeigt nur eines, Multitasking ist die wahre geopolitische Superkraft. Nur hat Erdogan nicht diese Eigenschaft
Ein Weltraumstartzentrum in Somalia klingt übrigens nach einer brillanten Idee, Raketenstarts direkt aus einem Land, das nicht einmal stabile Stromversorgung garantieren kann. Was soll da schon schiefgehen.
Aber gut, wenn der Türkische Halbmond und NGOs schon vor Ort sind, dann ist ja alles geklärt. Internationale Entwicklungsarbeit, Energiepolitik, Raumfahrt, alles in einem Paket. Ein All‑inclusive‑Geopolitikurlaub.
Wunderbar. Wenn es um Völkerrecht, territoriale Integrität und Zurückhaltung in der Außenpolitik geht, ist Ankara natürlich der moralische Leuchtturm, an dem sich die Welt orientiert.
Da passt es perfekt, dass man in Istanbul nun feierlich erklärt, wer was anerkennen darf und wer nicht, während man gleichzeitig in halb Afrika, im Kaukasus und im östlichen Mittelmeer geopolitische Großbaustellen betreibt.
Und die Warnung vor Aggressionen in mehreren Ländern gleichzeitig ist natürlich besonders eindrucksvoll, wenn sie ausgerechnet von einer Regierung kommt, die selbst eine bemerkenswerte geographische Vielseitigkeit an den Tag legt. Und Völkerrecht tritt Erdogan mit Füßen.
Aber gut, wenn man schon die territoriale Integrität Somalias verteidigt, dann ist man ja praktisch der UNO‑Generalsekretär im Alleingang
