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Nachrichten aus der Türkei

das wort moral dürft ''ihr'' doch eigentlich nicht in den mund nehmen :wink:

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Wer ist ihr? Die Erdogan-Liebhaber, ja, die dürfen das Wort Moral nicht in den Mund nehmen.
 
Einsatz gegen IS in Türkei: Neun Tote
In der Türkei sind bei einem Einsatz gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) drei Polizisten und sechs mutmaßliche IS-Mitglieder getötet worden. Neun weitere Menschen wurden bei der Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder der Gruppe in Yalova im Nordwesten des Landes verletzt, wie Innenminister Ali Yerlikaya heute mitteilte.

„Drei unserer mutigen Polizisten haben leider ihr Leben verloren. Acht Polizisten und ein Sicherheitsbeamter wurden verletzt“, sagte Yerlikaya. Dem Innenminister zufolge fanden „gleichzeitige Einsätze“ an 108 Stellen in 15 Provinzen des Landes statt, darunter in der am Marmarameer gelegenen Stadt Yalova. Während des Einsatzes hätten „IS-Terroristen das Feuer auf unsere mutige Polizei eröffnet“.

Tote waren türkische Staatsbürger
Bei den sechs getöteten IS-Mitgliedern handle es sich um türkische Staatsbürger. Fünf Frauen und sechs Kinder, die sich bei den Islamisten aufgehalten hätten, seien in Sicherheit gebracht worden, so der Minister.

 
Türkei greift nach Zentralasien – und fordert Moskaus Vormacht heraus
Mit Waffenexporten, Infrastrukturprojekten und kultureller Diplomatie baut die Türkei ihren Einfluss in Zentralasien aus. Doch Russland bleibt ein zäher Gegner in der Region.

Im Dezember dieses Jahres kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die ambitionierte Initiative „Vision einer turksprachigen Welt“ an, die die Schaffung einer einheitlichen digitalen Währung für alle Turkstaaten zum Ziel hat. Er forderte zudem eine Steigerung des Handelsvolumens zwischen Ankara und Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Turkmenistan und Usbekistan von derzeit 16 Milliarden US-Dollar auf 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Generell beabsichtigt der türkische Präsident, sein Land zu einem aktiveren Akteur in Zentralasien zu machen, wo Russland und China traditionell die führende Rolle innehaben. Bereits in den 1990er-Jahren, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, versuchte die Türkei, in den ehemaligen Sowjetrepubliken Fuß zu fassen. Die Hoffnung der türkischen Behörden, die zentralasiatischen Länder würden sich freiwillig ihrem „großen Bruder“ zuwenden, erwies sich jedoch als unbegründet.

„Eine der wichtigsten Lehren, die Ankara aus den 1990er-Jahren gezogen hat, war, dass seine maximalistischen Erwartungen an die Integration die neu entstandenen Republiken Zentralasiens letztlich eingeschüchtert haben“, erklärte Daria Isachenko, Politikwissenschaftlerin am Zentrum für Türkische Studien (CATS) der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), auf Nachfrage der Berliner Zeitung.

 
Türkei nimmt nach Feuergefecht Hunderte IS-Verdächtige fest
Die türkische Polizei hat bei einer landesweiten Operation gegen die ⁠Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) 357 Verdächtige festgenommen. Das teilte Innenminister Ali Yerlikaya heute mit. Erst am Vortag waren bei einem schweren Feuergefecht in der nordwesttürkischen Stadt Yalova drei Polizisten und sechs Extremisten getötet worden.

„So wie wir denjenigen, die versuchen, dieses Land mit Terrorismus in die Knie zu zwingen, nie eine Chance gegeben haben, so werden wir ihnen auch in Zukunft keine geben“, schrieb Yerlikaya auf der Plattform X. Den Behörden zufolge fanden die Razzien in 21 Provinzen statt.

Bereits vor einer Woche waren mehr als 100 mutmaßliche IS-Mitglieder festgenommen worden. Ihnen wurden Anschlagspläne zu Weihnachten und Neujahr vorgeworfen.

Türkei verstärkt Anti-Terror-Operationen
Die Türkei hat in diesem Jahr ihre Operationen gegen mutmaßliche IS-Kämpfer verstärkt. Vor fast einem Jahrzehnt wurde die Dschihadistengruppe für eine Reihe von Anschlägen auf zivile Ziele in der Türkei verantwortlich gemacht, darunter Angriffe auf einen Nachtclub in Istanbul und den Hauptflughafen der Stadt mit Dutzenden von Toten.

 
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Ah, hervorragend. Wenn ich an High‑Tech‑Weltraumprogramme, maritime Sicherheit und nachhaltige Fischerei denke, ist Somalia natürlich das erste Land, das mir einfällt.
Und dass Türkiye jetzt gleich zwei Bohrschiffe losschickt, um vor zwei Krisenregionen gleichzeitig zu explorieren, zeigt nur eines, Multitasking ist die wahre geopolitische Superkraft. Nur hat Erdogan nicht diese Eigenschaft :mrgreen:

Ein Weltraumstartzentrum in Somalia klingt übrigens nach einer brillanten Idee, Raketenstarts direkt aus einem Land, das nicht einmal stabile Stromversorgung garantieren kann. Was soll da schon schiefgehen.
Aber gut, wenn der Türkische Halbmond und NGOs schon vor Ort sind, dann ist ja alles geklärt. Internationale Entwicklungsarbeit, Energiepolitik, Raumfahrt, alles in einem Paket. Ein All‑inclusive‑Geopolitikurlaub.
Wunderbar. Wenn es um Völkerrecht, territoriale Integrität und Zurückhaltung in der Außenpolitik geht, ist Ankara natürlich der moralische Leuchtturm, an dem sich die Welt orientiert. :lol27:
Da passt es perfekt, dass man in Istanbul nun feierlich erklärt, wer was anerkennen darf und wer nicht, während man gleichzeitig in halb Afrika, im Kaukasus und im östlichen Mittelmeer geopolitische Großbaustellen betreibt.
Und die Warnung vor Aggressionen in mehreren Ländern gleichzeitig ist natürlich besonders eindrucksvoll, wenn sie ausgerechnet von einer Regierung kommt, die selbst eine bemerkenswerte geographische Vielseitigkeit an den Tag legt. Und Völkerrecht tritt Erdogan mit Füßen.
Aber gut, wenn man schon die territoriale Integrität Somalias verteidigt, dann ist man ja praktisch der UNO‑Generalsekretär im Alleingang :lol27:
 
chinesische staatsbürger dürfen ab morgen ohne visum für max 90 tage in die türkei einreisen.
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