Barbaros
Geek
Erdogan hält Treffen mit Assad für denkbar
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist bereit zu einer Kehrtwende in seiner Syrien-Politik und schließt ein Treffen mit seinem Amtskollegen Baschar al-Assad nicht mehr aus. Erdogan sprach heute von einem neuen Friedensprozess, an dem neben der Türkei und Syrien auch Russland beteiligt seien.
„Wir werden unsere Außenminister zusammenbringen und dann, je nach Entwicklung, werden wir als Führer zusammenkommen“, so das Staatsoberhaupt. Nach Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien 2011 hatte Erdogan lange Zeit auf eine Zukunft des Nachbarlandes ohne Assad im Präsidentenamt gepocht und jeden Kontakt mit ihm ausgeschlossen. Die Türkei ist seit mehr als einem Jahrzehnt der wichtigste Unterstützer der syrischen Opposition.
Treffen vor einer Woche
Er hätte von Anfang an unparteiisch zum Syrien Konflikt handeln sollen statt die FSA zu unterstützen wie die Usa und die EU.
Erdogans fehlgeleitete Aussenpolitik hat sich auch auf die türkische Wirtschaft und die Lage des Landes (ca. 10 Millionen illegale Flüchtlinge) ausgeartet.
Jedenfalls macht er es richtig indem er Russland nicht sanktioniert wie die EU Staaten. Die Türkei sollte immer unparteiisch bei Kriegen und Konflikten sein stattdessen sollte es versuchen die Kriegs-Konfliktparteien zu schlichten wie im Fall Russland und der Ukraine.