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Türkei geht gegen Medien vor
Mehr als eine Woche nach der Festnahme des Oppositionspolitikers Ekrem Imamoglu geht die Türkei mit zunehmender Härte gegen Medien vor, die über die dadurch ausgelösten Massenproteste in dem Land berichten. Am Donnerstag wurde ein vorläufiges Sendeverbot gegen einen TV-Kanal der Opposition verhängt. Für Samstag sind unterdessen weitere Großdemos angekündigt.
Der Oppositionssender Sözcü TV sei „mit einem zehntägigen Sendeverbot belegt“ worden, hieß es in einer Erklärung der türkischen Rundfunkbehörde RTÜK. Darin wird dem Sender die „Anstiftung der Öffentlichkeit zu Hass und Feindseligkeit“ bei der Berichterstattung über die anhaltenden Massenproteste vorgeworfen. Sollte der Sender nach Ablauf der Sperre weitere „Verstöße“ begehen, werde ihm die Lizenz entzogen, teilte die Rundfunkbehörde weiters mit.
Der britische Sender BBC teilte unterdessen mit, dass die Türkei einen seiner Journalisten ausgewiesen habe, der über die Proteste berichtet hatte. Ihm wurde laut BBC vorgeworfen, eine „Bedrohung für die öffentliche Ordnung“ darzustellen. Der BBC-News-Korrespondent Mark Lowen sei am Mittwoch aus seinem Hotel geholt worden, sagte BBC-News-Chefin Deborah Turness und sprach von einem „äußerst beunruhigenden Vorfall“.
Nach Protesten: Türkei geht gegen Medien vor
Mehr als eine Woche nach der Festnahme des Oppositionspolitikers Ekrem Imamoglu geht die Türkei mit zunehmender Härte gegen Medien vor, die über die dadurch ausgelösten Massenproteste in dem Land berichten. Am Donnerstag wurde ein vorläufiges Sendeverbot gegen einen TV-Kanal der Opposition...


(was auch besser für sie ist)
