Was wie ein unentschiedenes Rumgeeier wirkt, ist strategisch genau so gewollt. Warum Unterstützer*innen nach außen nicht als BSW auftreten sollten, erklärt Onken bei einer Sitzung im engeren Kreis von Parteikadern: „Sonst können wir darauf warten, bis die erste Unterstützergruppe, die sich als BSW ausgibt, dann den ersten Holocaustleugner einlädt“, sagt Onken und schiebt hinterher: „Das wird zwingend passieren. Wenn das nur eine Unterstützergruppe ist, kann man immer noch sagen 'Nee, das ist nicht in unserer Verantwortung gewesen.’“ Das sei laut Onken der Hintergrund dieses Vorgehens.