Enteignungsphantasien, Judenhass: Berlin braucht eine Brandmauer nach links.
Nicht die Linkspartei an sich, aber ihr Palästina-lastiger Berliner Landesverband, taugt nicht als Partner für Parteien, die sich der Mitte zurechnen.
Wenn SPD und Grüne von der Union eine Brandmauer gegen die AfD fordern, sollten sie nicht ihrerseits in Berlin einer marktfeindlichen und in Teilen offen antisemitischen Linkspartei zur Macht verhelfen. Vor der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag sehen manche Umfragen die linke Spitzenkandidatin Elif Eralp vorn. Im progressiven Lager blühen die Träume von einer dunkelrot-grün-roten Regierung. Doch nicht nur ihre zutiefst populistische, ökonomisch unsinnige und das System unserer sozialen Marktwirtschaft gefährdende Kernforderung, Immobilienkonzerne zu enteignen, macht die Berliner Linke als Partner schwierig. Viel schlimmer noch wiegt das massive Antisemitismus-Problem, das in ihren Reihen grassiert.
Wo Volker Beck recht hat
Grünen-Politiker Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, hat recht mit der Forderung, seine Partei und die SPD müssten sich gegen Judenhasser von rechts wie von links abgrenzen. Er sagt: „Wenn in der deutschen Hauptstadt wieder eine Partei (mit-)regiert, in deren Anhänger- und Mitgliedschaft der Judenmord wieder gefeiert wird, dann haben wir aus der Geschichte wirklich nichts gelernt.“ Beck verweist auf eine Veranstaltung im Wahlkampf, bei der sich einmal mehr zeigte, wie stark in der Berliner Linken das radikale „Pro-Palästina“-Lager ist. Dabei wurde ein berüchtigter Rapper bejubelt, der der israelischen Armee den Tod wünschte. Worauf sich Spitzenkandidatin Elif Eralp, die beim Auftritt nicht dabei war, von Antisemitismus distanzierte. Doch was war die Folge des Machtworts? Auch die Neuköllner Linke distanzierte sich klar. Und zwar von der Ansage ihrer Frontfrau gegen Antisemitismus.
www.suedkurier.de
Nicht die Linkspartei an sich, aber ihr Palästina-lastiger Berliner Landesverband, taugt nicht als Partner für Parteien, die sich der Mitte zurechnen.
Wenn SPD und Grüne von der Union eine Brandmauer gegen die AfD fordern, sollten sie nicht ihrerseits in Berlin einer marktfeindlichen und in Teilen offen antisemitischen Linkspartei zur Macht verhelfen. Vor der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag sehen manche Umfragen die linke Spitzenkandidatin Elif Eralp vorn. Im progressiven Lager blühen die Träume von einer dunkelrot-grün-roten Regierung. Doch nicht nur ihre zutiefst populistische, ökonomisch unsinnige und das System unserer sozialen Marktwirtschaft gefährdende Kernforderung, Immobilienkonzerne zu enteignen, macht die Berliner Linke als Partner schwierig. Viel schlimmer noch wiegt das massive Antisemitismus-Problem, das in ihren Reihen grassiert.
Wo Volker Beck recht hat
Grünen-Politiker Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, hat recht mit der Forderung, seine Partei und die SPD müssten sich gegen Judenhasser von rechts wie von links abgrenzen. Er sagt: „Wenn in der deutschen Hauptstadt wieder eine Partei (mit-)regiert, in deren Anhänger- und Mitgliedschaft der Judenmord wieder gefeiert wird, dann haben wir aus der Geschichte wirklich nichts gelernt.“ Beck verweist auf eine Veranstaltung im Wahlkampf, bei der sich einmal mehr zeigte, wie stark in der Berliner Linken das radikale „Pro-Palästina“-Lager ist. Dabei wurde ein berüchtigter Rapper bejubelt, der der israelischen Armee den Tod wünschte. Worauf sich Spitzenkandidatin Elif Eralp, die beim Auftritt nicht dabei war, von Antisemitismus distanzierte. Doch was war die Folge des Machtworts? Auch die Neuköllner Linke distanzierte sich klar. Und zwar von der Ansage ihrer Frontfrau gegen Antisemitismus.
Enteignungsphantasien, Judenhass: Berlin braucht eine Brandmauer nach links.
Nicht die Linkspartei an sich, aber ihr Palästina-lastiger Berliner Landesverband, taugt nicht als Partner für Parteien, die sich der Mitte zurechnen.