Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Deutschland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 13322
  • Erstellt am Erstellt am
ZDF-Reportage "Am Puls"
Zu viel Ausländerkriminalität? Hayali: "Klassische Medien sind Teil des Problems"
Leben wir in einem Land, das immer gefährlicher wird? Eine ZDF-Reportage mit Dunja Hayali stellt die Frage auf - und warnt vor falschen Wahrnehmungen.
Dunja Hayali warnt in ihrer ZDF-Reportage „Am Puls mit Dunja Hayali - Die Innere (Un-)Sicherheit“ (Donnerstag, 21. August, 22.15 Uhr, ZDF) vor Klischees und verfälschter Wahrnehmung, wenn es darum geht, vor wem man in Deutschland Angst haben muss. Auch die klassischen Medien, so Hayali im Interview mit Teleschau, sind dabei nicht frei von Schuld.

Im Film offenbart die renommierte Wissenschaftlerin Julia Ebner, dass es nicht jene Gegenden mit vielen Migranten seien, die gefährlich sind, sondern prekäre - also arme - Gegenden. Aber kann man das so leicht auseinanderhalten?

Dazu Dunja Hayali: „Was man untersuchen kann, ist, ob Gewalt- und Straftaten mehr werden, wenn sich in prekären Gegenden der Ausländeranteil erhöht. Genau das ist aber nicht der Fall. Es gibt dort eben nicht nur Messerstecher Ali, sondern auch Messerstecher Uwe - um es etwas plakativ zu sagen.“

 
Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.

Steuerbefreiung für E-Autos auf der Kippe​

Finanzminister Klingbeil deutet Steuererhöhungen an. Eine Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos bis 2035 steht vor dem Aus.
 
Antimuslimische Straftaten:
Muslimfeindlichkeit ist ein alltägliches Phänomen
Die Zahl antimuslimischer Straftaten ist in Hessen deutlich gestiegen. Innenminister Roman Poseck (CDU) macht dafür vor allem Rechtsextreme verantwortlich, die gezielt Stimmung gegen Muslime machten. Die absolute Zahl der Straftaten, die zuletzt 2023 erfasst worden sind, wirkt auf den ersten Blick im Verlauf eines Jahres eher gering: Es waren 128. Doch das ist nur das sogenannte Hellfeld, also die Anzahl der Vergehen, die überhaupt zur Anzeige gebracht worden sind. Straftaten können nur erfasst und verfolgt werden, wenn die Behörden davon erfahren, weil Betroffene, Zeugen oder Dritte Anzeige erstattet haben. Erst dann kann – sofern ein entsprechender Verdacht besteht – eine Tat als „politisch motivierte Kriminalität“ mit dem Unterthema „antimuslimisch“ in der Statistik Eingang finden. Darunter fallen Drohbriefe oder Wandschmierereien an Moscheen, Gewaltandrohungen, Beschimpfungen, Verleumdungen gegen Muslime.

 
Die verlorene Kindheit – Deutschlands Abstieg im internationalen Vergleich der Kinderwohlfahrt
Es ist ein bedrückendes Bild, das der UNICEF-Bericht Innocenti Report Card 19 zeichnet – ein Bild, das die Kinder in Deutschland weit entfernt von jener sorglosen Geborgenheit zeigt, die das öffentliche Selbstbild noch immer suggeriert. In einer Welt, die durch Pandemie, Klimakrise und gesellschaftliche Umbrüche ins Wanken geraten ist, hat sich die Lage der Jüngsten in vielen reichen Ländern verschlechtert. Doch während Staaten wie die Niederlande, Dänemark oder Frankreich inmitten der Turbulenzen Kurs halten konnten, ist Deutschland abgerutscht – auf einen alarmierenden Platz 25 von 43 untersuchten Ländern.

Der Bericht misst Kinderwohlfahrt anhand dreier Dimensionen: psychische Gesundheit, körperliche Gesundheit und grundlegende Fähigkeiten. In keinem dieser Bereiche schneidet Deutschland besonders gut ab. Am deutlichsten ist der Rückstand im Bereich Skills, also der schulischen und sozialen Kompetenzen: Hier landet Deutschland auf einem bitteren Platz 34 – nur noch neun Länder liegen dahinter. Während etwa Irland (Platz 1) oder Slowenien (Platz 2) zeigen, wie gezielte Bildungs- und Sozialpolitik wirken kann, scheint Deutschland nicht einmal mehr Anschluss zu finden. Im Bereich der körperlichen Gesundheit erreicht Deutschland immerhin Rang 14 – besser als der Durchschnitt, aber weit entfernt von Frankreich (Platz 2), der Schweiz (Platz 7) oder Portugal (Platz 10). Auch bei der mentalen Gesundheit, also etwa Lebenszufriedenheit oder Suizidprävalenz unter Jugendlichen, steht Deutschland mit Platz 18 im Mittelfeld – ein bedenklicher Befund für ein Land, das sich selbst als kinderfreundlich versteht.

Die fünf bestplatzierten Länder – Niederlande, Dänemark, Frankreich, Portugal und Irland – zeichnen sich durch ausgewogene Ergebnisse in allen drei Bereichen aus. Die Niederlande etwa stehen auf Platz 1 bei der psychischen Gesundheit, Frankreich belegt in der körperlichen Gesundheit den zweiten Rang, Irland liegt bei den Skills auf Platz 1 – ein Zeichen, dass es sehr wohl möglich ist, inmitten multipler Krisen stabile Bedingungen für Kinder zu schaffen. Diese Staaten investieren in Bildung, in frühkindliche Förderung, in psychologische Betreuung – und sie tun dies nicht nur punktuell, sondern systematisch und langfristig.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Deutscher Ex-Minister wegen Falschaussage angeklagt
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den ehemaligen deutschen Verkehrsminister Andreas Scheuer wegen des Vorwurfs einer uneidlichen Falschaussage vor dem Maut-Untersuchungsausschuss des Bundestags erhoben. Mitangeklagt ist der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft heute sagte.

Der frühere CSU-Politiker hatte den seit 2022 rechtlich verfolgten Vorwurf damals bestritten. Der „Bild“-Zeitung sagte er jetzt: „Die Entscheidung, nun Anklage zu erheben, ist für mich nicht nachvollziehbar und macht mich betroffen. Die Motive und der Zeitpunkt für die Anklage sind mir unverständlich und erscheinen mehr politisch motiviert.“

 
Zurück
Oben