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Nachrichten aus Deutschland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 13322
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Wie sehr die ukrainischen Angriffe den russischen Ölsektor treffen – und warum Putin sich nun an Deutschland rächt
Mit den Drohnenattacken auf russische Ölexportanlagen will die Ukraine Putin eine wichtige Finanzquelle für den Ukraine-Krieg abdrehen. Der Kreml spürt das allerdings bislang kaum. Doch indem er ab 1. Mai die Öllieferungen nach Deutschland einstellt, will er Berlin auf seine Seite in dieser Eskalationsphase zwingen.

Der Iran-Krieg bringt mit seinen Auswirkungen auf den globalen Rohstoffhandel nicht nur die Weltwirtschaft zunehmend in Bedrängnis. Er hat auch im Ukraine-Krieg die Karten neu gemischt und diesen teilweise zu einem Rohstoffkrieg verändert. Da nämlich Russland durch die stark gestiegenen Preise für Erdöl, Erdgas und andere Rohstoffe als großer Profiteur gilt, versucht Kiew seit Wochen, die diesbezüglichen russischen Anlagen, insbesondere die Exportinfrastruktur, mit Drohnen zu treffen. In erster Linie geht es um den Ölsektor, sprich Raffinerien und Anlagen in den wichtigen Häfen Primorsk und Ust-Luga an der Ostsee. Es ist ein Wettrennen zweier Kriegsparteien – mit zuletzt neuen Wendungen.

Doch wie sehen die Zahlen in diesem Wettstreit aus? Wie die Nachrichtenagentur Reuters vor zweieinhalb Wochen kalkulierte, werde der russische Staat im April, wo der 73-prozentige Preissprung auf russisches Öl vom März steuerlich erstmals schlagend wird, diese Steuereinnahmen auf 700 Milliarden Rubel (9,3 Milliarden Dollar) verdoppeln können. Die Ölsteuereinnahmen machen etwa ein Viertel der gesamten Budgeteinnahmen aus und tragen somit auch wesentlich zum Kriegsbudget bei.

Die ukrainischen Erfolge wiederum bezifferte Präsident Wolodymyr Selenskyj dieser Tage selbst: Aufgrund der ukrainischen Angriffe würden sich Russlands Einnahmenverluste allein im März „schätzungsweise auf mindestens 2,3 Milliarden US-Dollar“ belaufen, sagte er in einer Videoansprache am 19. April. „Wir setzen diese Arbeit im April fort.“

 
Der Einbau von Öl- und Gasheizungen soll wohl bis 2029 weiterhin uneingeschränkt erlaubt bleiben.
Ein weiterer großer Schritt in Richtung Freiheit, sich auch 2026 noch für Techniken zu entscheiden, die so zukunftssicher sind wie ein Faxgerät am Glasfasernetz

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Der Text bezieht sich auf politische Überlegungen, den Einbau von Öl‑ und Gasheizungen möglicherweise bis 2029 weiterhin zu erlauben. Er stellt diese mögliche Regelung in einen Zusammenhang mit der Frage, wie zukunftsfähig solche Heiztechnologien im Vergleich zu moderneren Lösungen eingeschätzt werden 😁
 

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Merz darf sich von Trump nicht den Mund verbieten lassen
Der deutsche Kanzler hat mit seiner Kritik am Irankrieg recht. Trumps wütende Reaktion ist ein weiterer Beleg für die Irrationalität, die im Weißen Haus herrscht

Jetzt ist er wieder ins Fettnäpfchen getreten, denken sich viele über Friedrich Merz. Nachdem der deutsche Kanzler seit einem Jahr versucht, ein gutes Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump aufzubauen, macht er alles mit einem Satz zunichte. Weil Merz die Strategie der USA im Irankrieg kritisiert hat, droht Trump nun mit der Reduzierung der US-Truppenpräsenz in Deutschland. Das wäre für das Land ein finanzieller und ein sicherheitspolitischer Schaden.

Hätte sich Merz, der mit unüberlegten Äußerungen oft in die Bredouille gerät, das nicht ersparen können? Nein, denn der CDU-Chef hat nur das ausgesprochen, was sehr viele sagen: Trump hat die USA ohne strategischen Plan in einen Krieg getrieben, aus dem der Iran als politischer Sieger herauszugehen droht.

Die wütende Reaktion aus dem Weißen Haus ist ein weiterer Beleg für die Irrationalität, die dort herrscht: Die US-Streitkräfte brauchen ihre Stützpunkte in Deutschland, ganz besonders den in Ramstein, und würden sich mit einem Abzug selbst schaden.

Dinge beim Namen nennen
Es mag manchmal klug sein, Trump nicht allzu sehr zu reizen. Aber der Regierungschef einer großen Demokratie hat auch die Verpflichtung, Dinge beim Namen zu nennen, und kann sich von einem unbeherrschten Bündnispartner nicht den Mund verbieten lassen.

 
Baden-Württemberg: Grüne und CDU fixieren Koalition
Fast acht Wochen nach der Landtagswahl im deutschen Bundesland Baden-Württemberg haben sich Grüne und CDU auf einen Koalitionsvertrag geeinigt.

Das teilten die Parteien gestern in der Landeshauptstadt Stuttgart mit. Die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir hatten die Landtagswahl vom 8. März knapp vor der CDU von Parteichef Manuel Hagel gewonnen. Nach Sondierungsgesprächen nahmen beide Parteien Mitte April Koalitionsverhandlungen auf.

Es handle sich nicht um den kleinsten gemeinsamen Nenner, sagte Özdemir. Ein starker Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg und Klimaschutz seien kein Gegensatz. Der Koalitionsvertrag soll nächste Woche der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Özdemir soll am 13. Mai im Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt werden.

 
Deutschland will Lebensmittelreserven aufstocken
Der deutsche Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Alois Rainer (CSU) will die staatliche Lebensmittelversorgung für Krisenfälle erweitern.

„Neben den klassischen Reserven wollen wir künftig auch mehr sofort verfügbare Lebensmittel einbeziehen – also Konserven, die im Ernstfall direkt genutzt werden können“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Logistische Großaufgabe
Diese Vorräte sollten künftig nicht nur in staatlichen Lagern liegen, sondern auch bei Herstellern und im Handel. Ein fester Teil solle dort jederzeit verfügbar sein – etwa in Lagerhallen. Vor dem Ablauf der Haltbarkeit sollten die Lebensmittel dann rechtzeitig in den Verkauf gegeben werden. Die Kosten bezifferte Rainer mit „etwa 70 bis 80 Millionen Euro“ jährlich.

„Staat behält jederzeit die Kontrolle“

 
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Es erstaunt mich immer wieder woher du all diese Fake-News hernimmst :mrgreen:
Die Behauptung, dass sowohl italienische als auch deutsche Staatsbürger von Israel in internationalen Gewässern während der Teilnahme an der Global Sumud Flotilla festgenommen wurden, ist richtig. Die Behauptung, Deutschland schweige dazu, ist jedoch falsch und selbst für einen Erdogan-Liebhaber der in Deutschland wohnt und seine Existenz in Deutschland hat, ein Fauxpas.
Das Auswärtige Amt veröffentlichte eine gemeinsame Erklärung mit Italien, in der beide Länder ihre "tiefe Besorgnis" ausdrückten, zur Einhaltung des Völkerrechts aufriefen und die Sicherheit ihrer Bürger zur obersten Priorität erklärten. Deutschland forderte Israel zudem auf, die Sicherheit der Flottillenmitglieder zu garantieren und Verhältnismäßigkeit zu wahren.
Die meisten Aktivisten wurden inzwischen nach Griechenland abgeschoben und sind auf Kreta eingetroffen. Nur zwei Personen, ein spanischer und ein brasilianischer Aktivist wurden für weitere Befragungen nach Israel gebracht, da ihnen eine Verbindung zu terroristischen Organisationen bzw. illegale Aktivitäten vorgeworfen werden.
 
Hegseth ordnet Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland an
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Angaben seines Ministeriums den Abzug von 5.000 US-Soldaten und -Soldatinnen aus Deutschland angeordnet. Der Abzug solle binnen sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein, teilte das Ministerium gestern Abend mit.

Einen Abzug hatte Trump angedroht, weil er über die mangelnde Unterstützung der NATO-Staaten für seinen Iran-Krieg erbost ist. Zudem ärgerte sich Trump über Aussagen des deutschen Kanzlers Friedrich Merz, die USA hätten kein Ausstiegsszenario im Konflikt mit dem Iran.

Die deutsche Regierung hatte betont gelassen auf Trumps Drohung reagiert. Im Rahmen der NATO leiste die Bundeswehr „Seite an Seite mit den Vereinigten Staaten von Amerika, Seite an Seite mit den Bündnispartnern in der gesamten NATO“ eine Arbeit an strategisch wichtigen Standorten in Deutschland, so Merz am Donnerstag bei einem Besuch am Truppenübungsplatz im niedersächsischen Munster.

Mehr als Hälfte des Europa-Kontingents in Deutschland
Nach Daten des US-Verteidigungsministeriums waren im Dezember 2025 gut 68.000 amerikanische Soldaten dauerhaft auf europäischen Stützpunkten stationiert. Mehr als die Hälfte davon, etwa 36.400, befanden sich in Deutschland. Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit als US-Präsident mehrfach mit einem Abzug von US-Soldaten aus Deutschland gedroht.


Ami go home
 
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