Peinlich: Das ZDF knickt vor Musk ein
Das ZDF hat einen Teil eines Beitrags gelöscht, nachdem Elon Musk juristisch Druck machen ließ. Es ging um eine Ausgabe von ZDFheute live vom 12. Juni zu den Ausschreitungen in Belfast. In der Anmoderation hieß es, eine „rassistische Menge“ habe eine Jagd auf Migranten veranstaltet, und dazu hätten ein britischer Rechtsextremist und Elon Musk aufgerufen. Musks Anwalt griff genau diese Formulierung an und verlangte eine Unterlassung. Der Sender zog den Abschnitt zurück und erklärte später, die Aussage sei ungenau gewesen und könne irreführend verstanden werden.
Damit bleibt ein bitterer Befund: Das ZDF hat nicht nur eine Formulierung korrigiert, sondern vor allem gezeigt, wie schwach öffentlich-rechtliche Aufklärung wird, wenn sie ihre eigenen Sätze nicht tragen kann. Denn Musk hatte Beiträge von Tommy Robinson verbreitet, Proteste in Nordirland weitergetragen und auf X geschrieben, Veränderungen kämen nur durch wiederholte und laute Proteste.
Das ist politisch hochproblematisch und gehört klar benannt. Aber wer daraus einen direkten Aufruf zur „Jagd auf Migranten“ macht, muss es auch belastbar belegen können. Genau daran scheiterte der Beitrag offenbar. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit rechter Mobilisierung, AfD-Nähe und digitaler Hetze ist das fatal. Man braucht Mut, aber eben auch Präzision. Wer vor Gericht zurückweicht, nachdem er im Beitrag groß formuliert hat, hilft am Ende nicht der Aufklärung, sondern denen, die öffentlich-rechtliche Medien ohnehin zerstören wollen.
Das ZDF hat einen Teil eines Beitrags gelöscht, nachdem Elon Musk juristisch Druck machen ließ. Es ging um eine Ausgabe von ZDFheute live vom 12. Juni zu den Ausschreitungen in Belfast. In der Anmoderation hieß es, eine „rassistische Menge“ habe eine Jagd auf Migranten veranstaltet, und dazu hätten ein britischer Rechtsextremist und Elon Musk aufgerufen. Musks Anwalt griff genau diese Formulierung an und verlangte eine Unterlassung. Der Sender zog den Abschnitt zurück und erklärte später, die Aussage sei ungenau gewesen und könne irreführend verstanden werden.
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Das ist politisch hochproblematisch und gehört klar benannt. Aber wer daraus einen direkten Aufruf zur „Jagd auf Migranten“ macht, muss es auch belastbar belegen können. Genau daran scheiterte der Beitrag offenbar. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit rechter Mobilisierung, AfD-Nähe und digitaler Hetze ist das fatal. Man braucht Mut, aber eben auch Präzision. Wer vor Gericht zurückweicht, nachdem er im Beitrag groß formuliert hat, hilft am Ende nicht der Aufklärung, sondern denen, die öffentlich-rechtliche Medien ohnehin zerstören wollen.
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