Abrissbirne aus Washington – Europas Sicherheitselite warnt vor Trump
Die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz sprechen ungewohnt offen: Präsident Trump greife die internationale Ordnung an, die seit 1945 den Westen und große Teile der Welt zusammenhält. In ihrem aktuellen Sicherheitsbericht ist von „Abrisspolitik“ die Rede. Ausgerechnet der Präsident jenes Landes, das diese Ordnung entscheidend geprägt habe, wirke nun wie ihr Demonteur. Mehr als 80 Jahre nach ihrem Aufbau stehe sie vor der Zerstörung. Konkret benennen die Autoren Strafzölle gegen langjährige Verbündete, einen schwankenden Kurs gegenüber der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland und drastische Kürzungen von Hilfen für ärmere Staaten. Besonders alarmierend sei, dass unter Trump Grundprinzipien wie territoriale Integrität und das Verbot von Gewaltandrohung gegenüber anderen Staaten missachtet würden. Parallel sorgt der Versuch, Grönland von Dänemark loszulösen, in Europa für zusätzliche Nervosität.
Der US-Botschafter bei der NATO weist die Vorwürfe zurück und erklärt, Washington wolle das Bündnis nicht zerschlagen, sondern Europa zu größerer Eigenständigkeit drängen. Doch die Stimmung in vielen Hauptstädten ist angespannt. Der Bericht warnt vor einer Welt, die stärker von Deals als von festen Regeln geprägt wäre – weniger verbindlich, weniger berechenbar. Trump selbst wird in München nicht erwartet. Auch Vizepräsident Vance bleibt fern. Außenminister Rubio soll sprechen.
Die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz sprechen ungewohnt offen: Präsident Trump greife die internationale Ordnung an, die seit 1945 den Westen und große Teile der Welt zusammenhält. In ihrem aktuellen Sicherheitsbericht ist von „Abrisspolitik“ die Rede. Ausgerechnet der Präsident jenes Landes, das diese Ordnung entscheidend geprägt habe, wirke nun wie ihr Demonteur. Mehr als 80 Jahre nach ihrem Aufbau stehe sie vor der Zerstörung. Konkret benennen die Autoren Strafzölle gegen langjährige Verbündete, einen schwankenden Kurs gegenüber der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland und drastische Kürzungen von Hilfen für ärmere Staaten. Besonders alarmierend sei, dass unter Trump Grundprinzipien wie territoriale Integrität und das Verbot von Gewaltandrohung gegenüber anderen Staaten missachtet würden. Parallel sorgt der Versuch, Grönland von Dänemark loszulösen, in Europa für zusätzliche Nervosität.
Der US-Botschafter bei der NATO weist die Vorwürfe zurück und erklärt, Washington wolle das Bündnis nicht zerschlagen, sondern Europa zu größerer Eigenständigkeit drängen. Doch die Stimmung in vielen Hauptstädten ist angespannt. Der Bericht warnt vor einer Welt, die stärker von Deals als von festen Regeln geprägt wäre – weniger verbindlich, weniger berechenbar. Trump selbst wird in München nicht erwartet. Auch Vizepräsident Vance bleibt fern. Außenminister Rubio soll sprechen.