Schlappe für Frankreichs Rechtspopulisten
Die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen hat bei den französischen Kommunalwahlen am Sonntag einen Rückschlag hinnehmen müssen. Aber auch die Linkspopulisten erlitten Rückschläge. Die Urnengänge galten als Stimmungsbarometer für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Bei dieser liegt der RN in Umfragen aktuell klar voran.
In Toulon, der größten Stadt mit ursprünglich guten Chancen auf das Bürgermeisteramt, kam der RN laut Prognosen auf 46,5 Prozent der Stimmen. Die Mitte-rechts-Kandidatin Josee Massi sicherte sich mit 53,5 Prozent den Sieg in der südfranzösischen Stadt, wie das Institut ELABE für den Sender BFM TV ermittelte.
In Marseille, der zweitgrößten Stadt des Landes, schlug der linke Bürgermeister Benoit Payan seinen rechtspopulistischen Herausforderer Frank Allisio deutlich. Der RN hatte gehofft, durch einen Sieg in Marseille mit Rückenwind in die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr zu starten.
Auf mehr gehofft
Auch in Nimes schaffte es der RN nur auf Platz zwei. In Nizza landete mit Eric Ciotti immerhin ein parteifremder Verbündeter der Rechtsnationalen vorn. Zwar bezeichnete Le Pen das Ergebnis insgesamt als „immensen Sieg“. Der RN zeigte seine Stärke auch in Provinzstädten wie Montargis, Carcassone und La Seyne-sur-Mer. Aber der Blick nach vorne ist beim RN sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass die Rechtspopulisten trotz einzelner Gewinne hinter ihren Erwartungen zurückblieben.
orf.at
Die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen hat bei den französischen Kommunalwahlen am Sonntag einen Rückschlag hinnehmen müssen. Aber auch die Linkspopulisten erlitten Rückschläge. Die Urnengänge galten als Stimmungsbarometer für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Bei dieser liegt der RN in Umfragen aktuell klar voran.
In Toulon, der größten Stadt mit ursprünglich guten Chancen auf das Bürgermeisteramt, kam der RN laut Prognosen auf 46,5 Prozent der Stimmen. Die Mitte-rechts-Kandidatin Josee Massi sicherte sich mit 53,5 Prozent den Sieg in der südfranzösischen Stadt, wie das Institut ELABE für den Sender BFM TV ermittelte.
In Marseille, der zweitgrößten Stadt des Landes, schlug der linke Bürgermeister Benoit Payan seinen rechtspopulistischen Herausforderer Frank Allisio deutlich. Der RN hatte gehofft, durch einen Sieg in Marseille mit Rückenwind in die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr zu starten.
Auf mehr gehofft
Auch in Nimes schaffte es der RN nur auf Platz zwei. In Nizza landete mit Eric Ciotti immerhin ein parteifremder Verbündeter der Rechtsnationalen vorn. Zwar bezeichnete Le Pen das Ergebnis insgesamt als „immensen Sieg“. Der RN zeigte seine Stärke auch in Provinzstädten wie Montargis, Carcassone und La Seyne-sur-Mer. Aber der Blick nach vorne ist beim RN sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass die Rechtspopulisten trotz einzelner Gewinne hinter ihren Erwartungen zurückblieben.
Kommunalwahlen: Schlappe für Frankreichs Rechtspopulisten
Die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen hat bei den französischen Kommunalwahlen am Sonntag einen Rückschlag hinnehmen müssen. Aber auch die Linkspopulisten erlitten Rückschläge. Die Urnengänge galten als Stimmungsbarometer für die Präsidentschaftswahl im...