Hassliebe zwischen zwei Ländern
Frankreichs Außenminister lässt US-Botschafter abblitzen
Zwischen Frankreich und den USA eskaliert ein diplomatischer Streit, der von Vorwürfen der Einmischung bis zu persönlichen Sticheleien zwischen Macron und Trump reicht.
Abseits der großen geopolitischen Spannungen gibt es plötzlich Krach zwischen Frankreich und den USA: Der Pariser Außenminister Jean-Noël Barrot bestellte Anfang der Woche US-Botschafter Charles Kushner ein, um gegen eine vermeintliche amerikanische Einmischung zu protestieren - gerade unter Verbündeten ein deutliches und selten genutztes diplomatisches Mittel.
Das US-Außenministerium hatte zuvor von bedrohlicher linksextremistischer Gewalt in Frankreich gesprochen. Man brauche keine Belehrung von der „reaktionären Internationalen“, wetterte Barrot daraufhin.
Der US-Botschafter ließ den empörten Minister abblitzen und schickte einen Vertreter, wie er dies bei einer früheren Einbestellung im August bereits getan hatte - eine diplomatisch unhöfliche Reaktion. Barrot konterte und kündigte eine Blockade von Kushners direktem Zugang zu französischen Regierungsmitgliedern an.
Länder in Rivalität und Liebe verbunden
Der brüske Schlagabtausch passt zu Reibereien der jüngsten Zeit, die die traditionell in einer Mischung aus Rivalität und Liebe verbundenen Länder sich mit den Präsidenten Emmanuel Macron und Donald Trump als Hauptakteuren geliefert haben.
Zum Beispiel in Davos, wo Macron beim Weltwirtschaftsforum mit seiner legendär gewordenen Sonnenbrille, die er aus Gesundheitsgründen trug, in einer Rede kräftig gegen Trumps Regierungskurs austeilte.
Frankreichs Außenminister lässt US-Botschafter abblitzen
Zwischen Frankreich und den USA eskaliert ein diplomatischer Streit, der von Vorwürfen der Einmischung bis zu persönlichen Sticheleien zwischen Macron und Trump reicht.
Abseits der großen geopolitischen Spannungen gibt es plötzlich Krach zwischen Frankreich und den USA: Der Pariser Außenminister Jean-Noël Barrot bestellte Anfang der Woche US-Botschafter Charles Kushner ein, um gegen eine vermeintliche amerikanische Einmischung zu protestieren - gerade unter Verbündeten ein deutliches und selten genutztes diplomatisches Mittel.
Das US-Außenministerium hatte zuvor von bedrohlicher linksextremistischer Gewalt in Frankreich gesprochen. Man brauche keine Belehrung von der „reaktionären Internationalen“, wetterte Barrot daraufhin.
Der US-Botschafter ließ den empörten Minister abblitzen und schickte einen Vertreter, wie er dies bei einer früheren Einbestellung im August bereits getan hatte - eine diplomatisch unhöfliche Reaktion. Barrot konterte und kündigte eine Blockade von Kushners direktem Zugang zu französischen Regierungsmitgliedern an.
Länder in Rivalität und Liebe verbunden
Der brüske Schlagabtausch passt zu Reibereien der jüngsten Zeit, die die traditionell in einer Mischung aus Rivalität und Liebe verbundenen Länder sich mit den Präsidenten Emmanuel Macron und Donald Trump als Hauptakteuren geliefert haben.
Zum Beispiel in Davos, wo Macron beim Weltwirtschaftsforum mit seiner legendär gewordenen Sonnenbrille, die er aus Gesundheitsgründen trug, in einer Rede kräftig gegen Trumps Regierungskurs austeilte.

