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Nachrichten aus Frankreich

Reporter, der Brigitte Macron nach Grund für Sonnenbrille ihres Mannes fragte, trägt jetzt ebenfalls eine

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Davos (dpo) - Der Grund muss wohl sehr überzeugend sein: Ein Reporter, der am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos Brigitte Macron, die Ehefrau von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, gefragt hatte, warum ihr Gatte eine Sonnenbrille trägt, trägt jetzt plötzlich ebenfalls eine.

Zuvor hatten Zeugen gehört, wie der Journalist des französischen Senders France5 von Brigitte Macron wissen wollte, warum der Präsident seine Augen stets hinter der markanten Sonnenbrille versteckt. "Kommen Sie kurz mit, ich erkläre es Ihnen", soll Brigitte Macron geantwortet haben.

Einige Minuten später sei der Reporter wieder mit Sonnenbrille auf der Nase zurückgekehrt. Er selbst wollte sich nicht zu dem Vorfall oder den Gründen für seine neue Brille äußern.

Eine Anfrage des Postillon bei Brigitte Macron blieb ebenfalls erfolglos. Ein Sprecher verweigerte eine telefonische Antwort. Allerdings sei die Präsidentengattin jederzeit bereit, das Thema in einem Einzelgespräch mit schlagkräftigen Argumenten zu erläutern.

 

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Frankreichs Regierung übersteht Misstrauensvotum
Vor dem Hintergrund des Budgetstreits hat die französische Regierung ein Misstrauensvotum überstanden. Lediglich 269 Abgeordnete der Nationalversammlung stimmten heute für den Antrag mehrerer Linksparteien.

Für eine Mehrheit wären 288 nötig gewesen. Das Ergebnis war erwartet worden, da die Sozialisten zuvor erklärt hatten, den Antrag nicht zu unterstützen.

„Wenn es nicht möglich ist, die Debatte zu einem Ende zu bringen, dann muss jemand die Verantwortung übernehmen“, sagte Premierminister Sebastien Lecornu vor der Abstimmung.

Der Misstrauensantrag richtete sich gegen das von ihm eingeleitete Verfahren, den Haushalt mit Hilfe des Verfassungsartikels 49.3 ohne abschließende Abstimmung durchs Parlament zu bringen. Er hatte sich zuvor eigentlich verpflichtet, nicht zu diesem Mittel zu greifen.

Debatte dauerte mehr als 350 Stunden
Die Anwendung des Paragrafen 49.3 dürfe „weder eine bequeme Lösung noch eine Abkürzung sein“, sagte Lecornu. Es sei vielmehr ein „Instrument der letzten Rettung“. Das Parlament könne nicht behaupten, seiner Macht beraubt worden zu sein, fügte er hinzu. Arbeitsminister Jean-Pierre Farandou verwies darauf, dass die Budgetdebatte bereits mehr als 350 Stunden gedauert habe.

 
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