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Nachrichten aus Frankreich

Das gehört zum Physikunterricht, berechnen der Glasfestigkeit, Afrikaner sind da sehr pingelig
Uups, ist ja ein waschechter Franzose. Ja, du solltest weniger Rassisten-Accounts lesen. Blaues Herz bedeutet AfD-Fanatiker und in Österreich FPÖ-Fanatiker
KI:
Ja, das Video stammt aus Frankreich und zeigt junge Leute (viele wirken wie Jugendliche/Schüler) bei der Plünderung eines H&M-Ladens.
Die TikTok-Live-Aufnahme (Account „Manboy“) hat französische Oberfläche, Kommentare und Untertitel. Sie dokumentiert das Einschlagen von Schaufenstern und das Eindringen in den Laden. Das passt zu den landesweiten Protesten am 17. Oktober 2026 gegen hohe Lebenshaltungskosten und schlechte öffentliche Dienste (einschließlich Schulen). Diese begannen mit Schüler- und Studentenprotesten und eskalierten in Paris und anderen Städten zu Unruhen und Plünderungen – unter anderem von H&M und anderen Einzelhandelsgeschäften. Berichte sprechen von maskierten Jugendlichen und vielen Minderjährigen unter den Festgenommenen.
 
Macron verurteilt Gewalt bei Protesten
In Frankreich hat sich nach den landesweiten Ausschreitungen und Protesten vom Samstag der französische Präsident Emmanuel Macron am Abend in einer Rede an die Nation gewandt. In dieser verurteilte er die Gewalt und kündigte eine volle Aufklärung der Ereignisse an. Im Zuge der Proteste wurden Geschäfte geplündert, Autos und Gebäude in Brand gesetzt. Mehr als 2.000 Personen wurden laut Innenministerium festgenommen.

„Nichts rechtfertigt es, nichts erklärt es, nichts entschuldigt es“, sagte Macron am Sonntagabend in einer Fernsehansprache an die Nation. „Heute Abend empfinden wir alle Wut und Scham.“ Er verurteilte „spalterische Akteure aus linksextremen Kreisen, denen sich zahlreiche Kriminelle angeschlossen haben“, die in den Städten „ungezügelte Gewalt“ verübt hätten. Zugleich mahnte er: „Wir dürfen die Demonstranten mit ihren legitimen Forderungen niemals mit jenen verwechseln, die zerstört, verwüstet und geplündert haben.“

Der Präsident kündigte eine Überprüfung der Polizeieinsätze an. Es müsse geklärt werden, ob es im Vorfeld der Proteste Versäumnisse bei der Informationsbeschaffung der Geheimdienste oder der Vorbereitung der Sicherheitskräfte gegeben habe. Zudem sollen Präfekten und Bürgermeister die Befugnis erhalten, bestimmte Versammlungen bei Bedarf zu verbieten.

 
Wann haben wir eigentlich angefangen, ein Leben, in dem man lernen, arbeiten, wohnen und seine Kinder versorgen kann, für einen überzogenen Anspruch zu halten? 🤷🏻‍♀️😢
Ich war gerade noch in Paris. Ich liebe diese Stadt. Geschichte, Innovation, pures Leben.
Und dieser Genuss!
Für mich gibt’s kaum etwas Schöneres. 🤩
Die Bilder der Proteste tun mir weh.
Gleichzeitig kann ich die Menschen verstehen, die auf die Straße gehen.
Wer arbeitet, lernt, Kinder großzieht und trotzdem immer schwerer über die Runden kommt, braucht mehr als die Aufforderung, bitte noch ein bissl durchzuhalten.
Und wer bei der Bildung spart, spart am falschen Ort. Bei den Kindern.
Bei ihren Chancen.
Bei unserer Zukunft.
Sich zu wehren ist notwendig. Aber Dinge mutwillig zu zerstören, halte ich nicht für eine Lösung.
Die Wut kann ich nachvollziehen.
Die Zerstörung deshalb trotzdem nicht gutheißen.
Nur: Mit „Die sollen sich halt beruhigen“ ist auch nichts gelöst.
Wer trägt Verantwortung?
Wer muss welchen Beitrag leisten?
Wie schaffen wir es, dass ein normales Leben für die Menschen wieder leistbar ist?
Ich habe darauf keine einfache Antwort. Aber ich erwarte von der Politik, dass sie sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert.

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Ihre Lernwut ist kaum zu bändigen

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Nach Ausschreitungen: Marseille verbietet Demos
Nach gewaltsamen Protesten und Plünderungen am Wochenende haben die Behörden in Marseille für heute öffentliche Versammlungen und Demonstrationen verboten. Das Verbot gelte von 12.00 bis 20.00 Uhr, teilte die örtliche Verwaltung mit. Premierminister Sebastien Lecornu kündigte zudem begrenzte Ausgangssperren an.

Er habe die Präfekten angewiesen, für heute Abend Ausgangssperren zu verhängen, die „teilweise“ und „sehr lokal begrenzt“ seien, sagte Lecornu nach einem Krisentreffen der Regierung. Die Präfekten sind die obersten Vertreterinnen und Vertreter des französischen Zentralstaats in den Departements.

Bei landesweiten Protesten unter anderem gegen hohe Lebenshaltungskosten kam es am Wochenende in mehreren französischen Städten zu Straßenschlachten zwischen Demonstrierenden und der Polizei.

 
Anatomie der Krawalle: Wer ist schuld am Chaos vom 17. Oktober in Frankreich?
Zwei Tage nach den Verwüstungen in mehreren Städten werden Erklärungen und Schuldige gesucht. Während Präsident Macron durch die Golfstaaten reist, spielt die Krise den Rechten in die Hände

Ausgebrannte Autos, beschädigte Staatsgebäude, eingeschlagene Schaufenster und beschmierte Fassaden: Zwei Tage nach den schwersten politischen Unruhen seit Jahren steht Frankreich vor den Scherben jener Bewegung, die vor wenigen Wochen als Schülerprotest begann.

Bei den Exzessen der Gewalt im ganzen Land gab es am Samstag und Sonntag auf der Seite der Polizei und Feuerwehr 997 Verletzte, davon sieben Schwerverletzte. Die Zahl der verletzten Zivilisten wird auf 500 geschätzt. Bis Montagmorgen nahm die Polizei 2400 Menschen fest. Allein in Marseille sollen 30.000 Plünderer in 1500 Geschäfte eingedrungen sein. Am Montag galt dort immer noch ein Versammlungsverbot.

Premier Sébastien Lecornu stellte zu Wochenbeginn teilweise Ausgangssperren in Aussicht, sollte sich die Lage nicht beruhigen. Die Bürgermeister der größten Städte Frankreichs hatten konkrete Antworten auf die mangelnde Vorbereitung der Sicherheitskräfte gefordert.

Lecornu warf mit Verweis auf Informationen der Geheimdienste der "extremen Linken" vor, die Präsidentschaftswahlen destabilisieren zu wollen. Doch während sich die politischen Kräfte gegenseitig die Schuld zuweisen, ist auch eine Debatte rund um die Rolle der Polizei entbrannt.

"Wurden alleingelassen"
"Jetzt tun wir euch leid, aber ihr habt uns ganz alleingelassen", ärgerten sich am Montag etwa die Inhaber der bekannten Pariser Buchhandlung OFR in sozialen Medien über die Solidaritätsbekundungen diverser Politiker mit den vielen geschädigten Ladenbesitzern.

Das auf Kunstbücher spezialisierte Geschäft im Marais liegt nur einen Steinwurf von der Place de la République entfernt, wo am Samstag alles begonnen hatte. Noch bevor die angemeldete Demonstration starten konnte, setze die Polizei dort zur Entrüstung vieler Teilnehmer – darunter etliche Kinder, Jugendliche, Studenten, alte Menschen und Touristen – unter anderem Tränengas, Wasserwerfer und Blendgranaten ein. Unter der Erde, in der Metrostation, brach Panik aus.

 
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