Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Georgien

R25-300

Ultra-Poster
Demonstranen in Tiflis stürmen das Parlament

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Georgien verhält sich wohl nicht agressiv genug gegenüber Russland und versucht sich möglichst aus dem Streit heraus zu halten, so geht das nicht, das muss sich ändern
 
„Agenten“-Gesetz in Georgien steht: Massenproteste
Unter heftigem Protest aus der Bevölkerung ist in Georgien im Südkaukasus eine umstrittene Regelung über „ausländische Agenten“ auf den Weg gebracht worden. Für den Gesetzesentwurf „Über die Transparenz ausländischen Einflusses“, der offiziell auf die Offenlegung von Geldflüssen aus dem Ausland abzielt, stimmte gestern im Parlament in erster Lesung die Mehrheit der Abgeordneten.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borell sprach von einer „sehr schlechten Entwicklung“. Die Entscheidung könnte die Beziehungen zur EU ernsthaft beeinträchtigen, so Borrell. Kritiker befürchten, dass die georgische Bestimmung nach dem Vorbild eines ähnlich lautenden Gesetzes in Russland wirken könnte.

Auf den Straßen in der Hauptstadt Tiflis protestierten bis in den Abend hinein Tausende Menschen gegen das Vorhaben, auf Grundlage dessen künftig etwa Medien als „ausländische Agenten“ eingestuft werden sollen, wenn sie zu mehr als 20 Prozent aus dem Ausland finanziert werden. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein, um die Protestkundgebung aufzulösen.

 
Kritik aus der EU
Auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell verurteilte das geplante Gesetz. "Das ist eine sehr schlechte Entwicklung für Georgien und seine Bevölkerung", sagte der Chefdiplomat der Europäischen Union in einer Mitteilung. Das Gesetz in seiner jetzigen Form könne "eine abschreckende Wirkung auf die Zivilgesellschaft und Medienorganisationen" haben und sei "mit den Werten und Standards der EU unvereinbar", so Borrell.

Seiner Ansicht nach steht es im Widerspruch zum erklärten Ziel Georgiens, der Europäischen Union beizutreten, das von einer Mehrheit der Menschen in Georgien unterstützt werde. Und Borrell warnte, die endgültige Verabschiedung des Gesetzes könne "ernsthafte Auswirkungen auf unsere Beziehungen" haben.

 
Entweder hier oder in den Nachrichten aus dem Rest der Welt-Thread oder über jedes noch so belanglose Land einen Thread öffnen und den Rest der Welt-Thread löschen.
 
Georgien ist an der Schwächung oder Zerfall Russlands nach der Niederlage im Krieg mit der Ukraine interessiert, weil es zwei eingefrorene Konflikte hat - Abchasien und Südossetien, deren Existenzgarant Russland ist, aber passiv herumzusitzen und abzuwarten während die Ukraine allein gegen den russischen Bären kämpft um später die Früchte gratis zu ernten ist nicht fair. Um der Ukraine zu helfen, kann Georgien wenigstens Russland mit der Androhung eines Krieges an zwei Fronten schwächen. Georgien muss aktiver werden.
Vor 2014 hat die Ukraine auch kaum jemanden interessiert.
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.



Zumindest am Anfang gab es gefühlt viele freiwillige Georgier an der Front
eine Handvoll, freaks gibt es überall
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


die Polizei feuert mit Gummigeschossen, setzt Tränengas ein und verdrängt Demonstranten vom Platz vor dem Parlament.
das US-Außenministerium ruft die georgische Regierung auf, die Verabschiedung des Gesetzes rückgängig zu machen
 
Da werden auch US- und EU-Fahnen geschwungen
Neue Gewalt bei Protesten in Georgien
Bei Protesten in der georgischen Hauptstadt Tiflis sind Sicherheitskräfte am Mittwochabend erneut mit Gewalt gegen Demonstrierende vorgegangen, ebenso wie bereits am Vortag. Anlass ist ein Gesetzesentwurf, mit dem Medien und NGOs, die Geld aus dem Ausland erhalten, als „ausländische Agenten“ eingestuft werden könnten. Mit einem ähnlichen Gesetz werden in Russland Opposition, Kritiker und Organisationen gegängelt.

Beobachter schätzten die Zahl der Demonstranten am Mittwoch auf 10.000 bis 15.000. Es seien mehr als am Dienstagabend, als die Polizei eine Demonstration mit Wasserwerfern und Tränengas aufgelöst hatte. 66 Menschen waren unter anderem wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen worden.

Zunächst verlief die Demo am Mittwoch, zu denen die Opposition und zivilgesellschaftliche Gruppen aufgerufen hatten, friedlich. Die Demonstrierenden schwenkten georgische und ukrainische Fahnen sowie die Sternenflagge der EU. Aus Solidarität mit der von Russland angegriffenen Ukraine sangen die Menschen auch die ukrainische Hymne.

Am Abend blockierten Demonstranten die Hauptverkehrsstraße von Tiflis, später umringten etliche nach Augenzeugenberichten auch das Parlament der Südkaukasus-Republik. Als einige versuchten, in das Gebäude einzudringen, setzten die Polizeikräfte wie schon am Abend zuvor Tränengas und Wasserwerfer ein. Danach forderte die Polizei die Demonstranten auf, die Gegend vor dem Parlament zu räumen. Bei späteren Straßenschlachten drängte die Polizei die verbliebenen Demonstranten ab, diese wiederum warfen mit Steinen und Flaschen.
APTN/Reuters/RFEL, 8.3.2023


1707441_bigpicture_630986_georgien_agentengesetz_proteste_body_03_ap.jpg

Zunächst verlief der Protest in Tiflis noch friedlich


 
Zurück
Oben