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Nachrichten aus Kroatien

Brüssel hat Kroatien gleich sieben Mahnungen geschickt: Das Land hat zwei Monate Zeit, um zu reagieren
Die Europäische Kommission hat am Freitag im Rahmen ihres September-Pakets zu Vertragsverletzungen sieben formelle Mahnschreiben an Kroatien gerichtet. Das Land hat nun zwei Monate Zeit, um der Kommission zu antworten und bestimmte Richtlinien in nationales Recht umzusetzen.

Die Kommission forderte Kroatien und 17 weitere Mitgliedstaaten auf, die EU-Vorschriften zur Verbesserung der Struktur des Elektrizitätsmarktes der Union in Bezug na die freie Versorgerwahl und das Recht auf gemeinsame Energienutzung in ihre Gesetzgebung zu übertragen.

Die Mitgliedstaaten hatten bis zum 17. Juli 2026 Zeit, die Bestimmungen der Richtlinie zur Verbesserung des Modells für den Elektrizitätsmarkt in der Union umzusetzen. Ziel dieser Bestimmungen ist es, die Position der Verbraucher auf dem Strommarkt zu stärken. Dies soll durch die Erweiterung ihrer Möglichkeiten bei der Auswahl und dem Wechsel des Versorger, den Zugang zu wettbewerbsfähigeren und innovativeren Angeboten sowie eine aktivere Teilnahme am Energiesystem geschehen. Bis heute haben 18 Mitgliedstaaten die vollständige Umsetzung dieser Bestimmungen nicht innerhalb der gesetzlichen Frist gemeldet. Daher übermittelt die Kommission diesen Mitgliedstaaten formelle Mahnschreiben. Sie haben nun zwei Monate Zeit, um zu antworten, die Umsetzung abzuschließen und die Kommission darüber zu informieren.

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