Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Libyen

die griechen wird die eu mit den flüchtlingen erpressen, und oder mit den usa oder israel irgendwelche hinterhältige manöver planen
 
die griechen wird die eu mit den flüchtlingen erpressen, und oder mit den usa oder israel irgendwelche hinterhältige manöver planen
Du redest jetzt von der Türkei und Erdogan, weil genau so passiert. Ja, die Türkei hat die Flüchtlingsfrage mehrfach als Druckmittel gegen die EU eingesetzt, mit Griechenland als Hauptleidtragendem. Die Begriffe Erpressung oder Manöver stammen aus der politischen Debatte, sind aber nicht unbegründet: Erdogan nutzte die Drohung mit offenen Grenzen als Hebel gegenüber Brüssel. Ist immer super, wenn du die Verbrechen von Erdogan aufzeigst :mrgreen:
 
Wie brutal in Libyen vorgegangen wird, um Migranten von Europa fernzuhalten
Die EU und Italien kooperieren mit Kräften im Land, um Überfahrten zu verhindern. Ein neuer UN-Bericht fordert angesichts der Gräueltaten in den dortigen Haftanstalten einen Rückführungsstopp

Die Ankünfte von Flüchtlingen und Migranten in Europa sinken deutlich. Das wird gerne vergessen bei den vielen verschärfenden Maßnahmen, die die EU und ihre Mitgliedsstaaten immer wieder ankündigen. Italien geht unter anderem hart gegen NGO-Rettungsschiffe vor. Diese hält die Regierung von Giorgia Meloni für einen Pull-Faktor, also für einen Anreiz, damit die Menschen die gefährliche Überfahrt nach Europa wagen. Mehrere Studien haben dies bislang nicht eindeutig bestätigt.

Seenotretter werden verklagt (erfolglos), NGO-Schiffe festgesetzt. Mitte Februar hat es auf Sizilien das deutsche Rettungsschiff Humanity 1 erwischt – es muss 60 Tage im Hafen von Trapani bleiben. Der Vorwurf: Die Crew habe nicht mit libyschen Seenotrettungsbehörden kooperiert, um von ihnen gerettete Migranten an diese zu übergeben. Stattdessen wurden sie nach Italien gebracht. Die libyschen Behörden seien "verantwortlich für schwere Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schutzsuchenden", wird diese Entscheidung von der Besatzung begründet.

Laut Seerecht müssen gerettete Menschen zu einem "Place of Safety" gebracht werden, einem sicheren Ort. Der allerdings ist nicht näher definiert. Es muss nicht zwingend ein Hafen sein, theoretisch ist auch ein größeres Schiff möglich, solange das Leben der Menschen dort nicht mehr in Gefahr ist. Ist das in Libyen der Fall?

Chaos im Land
Das Thema ist komplex, seit Italien und die EU ab 2017 mit Libyen zu kooperieren begannen, damit dort Flüchtlinge und Migranten von der Überfahrt nach Europa abgehalten werden. Es fängt schon damit an, dass das Land seit dem Fall Gaddafis 2011 ein einziges Chaos ist: Zwei rivalisierende Regierungen ringen um die Macht, zahlreiche bewaffnete Milizen kämpfen um Einfluss und Einnahmequellen, während die Korruption grassiert.

 
Gastanker treibt „unkontrolliert“ vor libyscher Küste
Vor der libyschen Küste treibt nach Behördenangaben ein manövrierunfähiger Flüssigerdgastanker unkontrolliert im offenen Mittelmeer. Eine Abschleppoperation des Tankers sei gescheitert, teilten libysche Behörden heute mit. Das Schiff treibe nun „unkontrolliert auf See“.

Das russische Gastankschiff „Arctic Mategaz“ war Anfang März vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten. Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Wasserdrohnen angegriffen zu haben. Kiew hat den Vorfall offiziell nicht kommentiert. Die 30 Mann starke Besatzung wurde gerettet. Das Schiff ist seitdem führerlos.

Gefährliche Wetterbedingungen
Den libyschen Behördenangaben zufolge sei der Schleppvorgang heute in den Morgenstunden aufgrund schlechter Wetterbedingungen gescheitert. Das Schleppboot sei unter den „gefährlichen“ Wetterbedingungen nicht in der Lage gewesen, den Tanker erneut zu sichern. Alle Schiffe und Marineeinheiten wurden aufgefordert, das Gebiet zu meiden.

 
Tickende Zeitbombe: Beschädigter russischer Gastanker treibt im Mittelmeer, Behörden schlagen Alarm, doch es interessiert niemanden
Ein beschädigter russischer Gastanker treibt im Mittelmeer, ohne Kontrolle, ohne gesicherte Richtung, mit unklarer Ladung an Bord. Die libyschen Behörden haben die Kontrolle über die Arctic Metagaz verloren. Was als Schleppvorgang begann, ist zu einer offenen Gefahrenlage geworden.

Das Schiff war am 3. März vor der Küste Maltas bei einem mutmaßlichen Angriff mit ukrainischen Seedrohnen beschädigt worden. Danach wurde versucht, den Tanker in einen libyschen Hafen zu bringen. Doch im Mittelmeer riss bei schwerem Wetter die Verbindung zwischen Schlepper und Schiff. Seitdem treibt die Arctic Metagaz unkontrolliert weiter. Bereits am 18. März war das Schiff in die libysche Such- und Rettungszone eingedriftet. Zu diesem Zeitpunkt bestand noch die Hoffnung, die Lage stabilisieren zu können. Diese Phase ist vorbei. Die libysche Hafen- und Seetransportbehörde bestätigte, dass das Schiff nicht mehr unter Kontrolle ist.

Khaled Ghulam, Vertreter des libyschen Krisenstabs, fordert offen Hilfe von anderen Staaten. Die Situation sei nicht mehr berechenbar. Wörtlich sagt er, unter den aktuellen Wetterbedingungen könne niemand vorhersagen, was mit dem Tanker passieren werde. Gleichzeitig betont er, Libyen habe alles getan, um das Schiff unter Kontrolle zu bringen. Nun seien andere Mittelmeerstaaten gefordert, sich zu beteiligen.

Das Risiko liegt nicht nur im Schiff selbst, sondern in seiner Ladung. An Bord befindet sich weiterhin eine unbekannte Menge verflüssigten Gases. Quellen sprechen davon, dass das Schiff jederzeit zu einer ernsten Gefahr werden kann. Einer bezeichnet es als tickende Zeitbombe. Über Wochen bleibt also ein beschädigter LNG-Tanker mit unklarer Restladung im Mittelmeer ohne gesicherte internationale Bergung, obwohl die Risiken bekannt sind. Ein Schiff mit verflüssigtem Gas, Schweröl und Diesel treibt unkontrolliert, Libyen fordert Hilfe, doch eine konkrete Unterstützung anderer Staaten ist bis heute nicht bestätigt. Der Grund liegt nicht in fehlender Fähigkeit, sondern in der gezielte Zurückhaltung. Wer eingreift, übernimmt Verantwortung für ein hochgefährliches Szenario mit möglicher Explosion, massiven Umweltschäden und unkalkulierbaren Kosten. Gleichzeitig steht ein russisches Schiff im Raum, beschädigt im Kontext eines Krieges, der jede direkte Beteiligung politisch auflädt. Zuständigkeiten werden weitergereicht, Risiken vermieden, Entscheidungen vertagt. Währenddessen bleibt ein potenziell gefährliches Schiff sich selbst überlassen.

 
türkische spezialeinheiten trainieren die libyische armee in der wüste libyens

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
türkische spezialeinheiten trainieren die libyische armee in der wüste libyens

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Interessant, dass die Türkei ständig Terroristen-Truppen ausbildet. Vermutlich weil nicht mehr PKK geblubbert werden kann
 
Zurück
Oben