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Nachrichten aus Ungarn

Ja, auch da wurden diese korrupte Regierung von Orb an von unseren Freunde der Rechtsextremen abgefeiert, weil soviel Angst vor einer Drag-Queen
Ungarn: Ex-Notenbankchef Matolcsy festgenommen
Der ehemalige Präsident der Ungarischen Nationalbank (MNB), György Matolcsy, ist heute im Rahmen einer großangelegten Razzia verhaftet worden. Diese Festnahme erfolgte durch die Zentrale Ermittlungsstaatsanwaltschaft (KNYF), berichteten ungarische Medien.

Unter der Führung von Matolcsys Nachfolger Mihaly Varga hatte die Bank Strafanzeige erstattet, unter anderem wegen des Verdachts auf Untreue, Misswirtschaft, Betrug und Amtsmissbrauch.

Zu den Beschuldigungen gegen Matolcsy gehören schwerer wirtschaftlicher Betrug mit erheblichen finanziellen Schäden und Urkundenfälschung, bestätigte sein Anwalt Pal Batki laut dem Onlineportal Telex. Er war bis 2025 an der Spitze der Nationalbank gestanden.

Milliarden an Steuergeldern veruntreut
Die Ermittlungen gegen Matolcsy und dessen Umfeld begannen, nachdem Berichte des Rechnungshofes (ASZ) offenlegten, dass während seiner Amtszeit enorme Summen an Steuergeldern über Stiftungen der MNB in Netzwerke seiner Familie und Freunde geflossen sein sollen. Nach Angaben des ASZ handle es sich um einen Verlust von bis zu 560 Milliarden Forint (rund 1,5 Mrd. Euro).

 
70. Jahrestag: Ungarns Aufstand und warum er nachhallt
Vor 70 Jahren schlugen sowjetische Panzer den Ungarnaufstand nieder. Der Freiheitskampf von 1956 prägt Ungarns Politik bis heute.
Anfang Dezember 1956 irrt ein 16-Jähriger gemeinsam mit einem Schulfreund durch Wien, nachdem er zuvor über die burgenländische Grenze nach Österreich gekommen ist. Ohne Wintermantel, ohne Familie, mit kaum Geld, dafür mit offener Tuberkulose und Lungenblutungen. Ein Wiener hat die beiden Jugendlichen im Auto mitgenommen. Schließlich findet Ernő Deák medizinische Hilfe. Zehn Monate wird er im Spital bleiben. „Niemand hat gefragt, wer die Kosten übernimmt“, erinnert er sich später dankbar.

Ernő hat es nach Österreich verschlagen, weil in Ungarn sowjetische Panzer in diesem Herbst vor exakt 70 Jahren die Hoffnung auf Freiheit niedergewalzt und an die 200.000 Menschen in die Flucht gezwungen hatten.

Um zu verstehen, warum die Menschen in unserem Nachbarland gegen ihre Regierung aufstanden, muss man sich ihren Alltag vor Augen führen.



Ja und das Flüchtlingslager Traiskirchen war voll mit ungarischen Flüchtlingen. 1960 kam ich auch nach Traiskirchen, ich weiß es aus persönlicher Erfahrung. Als 2 Jahre später meine schulische Laufbahn begann, konnte ich 2 Sprachen, serbo-kroatisch und ungarisch, aber kaum ein Wort deutsch. Ungarische Flüchtlingskinder die mit mir die 1. Klasse besuchten, konnte nur ungarisch.
Leider gibt es viele ungarische Flüchtlingskinder von damals, die heute gegen Ausländer hetzen und FPÖ wählen.
 
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