
Raiffeisen International schaffte kurz vor Kriegsbeginn Milliarden nach Russland
Kurz vor Beginn des Ukrainekriegs transportierte die RBI tonnenweise Bargeld nach Russland. Einige Lieferungen erreichten Moskau mutmaßlich noch am Tag der Invasion
Als russische Truppen sich 2022 auf den Überfall auf die Ukraine vorbereiteten, floss nicht nur militärisches Gerät in die Region – sondern auch Milliarden an Bargeld. Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI), bis heute die wichtigste westliche Bank mit Präsenz in Russland, spielte dabei offenbar eine Schlüsselrolle. Zwischen Jänner und Februar 2022 lieferte sie in mindestens 189 Tranchen offenbar insgesamt über neun Milliarden Euro in Form von Euro-, Dollar- und Franken-Banknoten nach. Das zeigen Recherchen von STANDARD und dem Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP).
Besonders brisant: Mindestens zehn dieser Bargeldlieferungen trafen laut Informationen des auf Handelsdaten spezialisierten Unternehmens Import Genius am oder nach dem 24. Februar 2022 ein – also just als russische Panzer bereits auf Kyjiw vorrückten und Kampfflugzeuge ukrainische Städte bombardierten. Empfänger war demnach das Unternehmen TBSS, das eng mit staatlichen Stellen verflochten ist. Damit verschaffte die RBI der russischen Wirtschaft nicht nur einen massiven Liquiditätsschub – sondern unterstützte laut Experten indirekt Putins Krieg gegen die Ukraine.
www.derstandard.at
Kurz vor Beginn des Ukrainekriegs transportierte die RBI tonnenweise Bargeld nach Russland. Einige Lieferungen erreichten Moskau mutmaßlich noch am Tag der Invasion
Als russische Truppen sich 2022 auf den Überfall auf die Ukraine vorbereiteten, floss nicht nur militärisches Gerät in die Region – sondern auch Milliarden an Bargeld. Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI), bis heute die wichtigste westliche Bank mit Präsenz in Russland, spielte dabei offenbar eine Schlüsselrolle. Zwischen Jänner und Februar 2022 lieferte sie in mindestens 189 Tranchen offenbar insgesamt über neun Milliarden Euro in Form von Euro-, Dollar- und Franken-Banknoten nach. Das zeigen Recherchen von STANDARD und dem Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP).
Besonders brisant: Mindestens zehn dieser Bargeldlieferungen trafen laut Informationen des auf Handelsdaten spezialisierten Unternehmens Import Genius am oder nach dem 24. Februar 2022 ein – also just als russische Panzer bereits auf Kyjiw vorrückten und Kampfflugzeuge ukrainische Städte bombardierten. Empfänger war demnach das Unternehmen TBSS, das eng mit staatlichen Stellen verflochten ist. Damit verschaffte die RBI der russischen Wirtschaft nicht nur einen massiven Liquiditätsschub – sondern unterstützte laut Experten indirekt Putins Krieg gegen die Ukraine.

Raiffeisen International schaffte kurz vor Kriegsbeginn Milliarden nach Russland
Kurz vor Beginn des Ukrainekriegs transportierte die RBI tonnenweise Bargeld nach Russland. Einige Lieferungen erreichten Moskau mutmaßlich noch am Tag der Invasion