Ex-Ministerin Kneissl will Österreicherin bleiben, aber in Russland sterben
Trotz aller Probleme will Kneissl ihre Staatsbürgerschaft nicht wechseln. Kritik übt sie am Alkoholismus in Russland, nicht aber an der Politik.
Ungeachtet ihrer Probleme mit Österreich strebt die nach Russland übersiedelte Ex-Außenministerin Karin Kneissl keine russische Staatsbürgerschaft an. Dies erklärte sie vergangene Woche in einem Interview mit einem Lokalmedium aus der südöstlich von Moskau gelegenen Region Rjasan, wo sie in einem Dorf ein Haus renoviert. Kneissl erzählte von Schwierigkeiten des Dorflebens und beklagte sich über Alkoholismus vor Ort. Kritik am politischen Kurs ihrer Wahlheimat vermied sie.
„Ja, ich hatte ernsthafte Probleme mit Österreich, nicht nur mit der Politik und mit Medien, sondern auch auf einer rechtlichen Ebene. Aber ich habe nicht vor, meine Identität zu ändern“, erklärte sie dem Lokalmedium ya62.ru und betonte, dass das in ihrem Alter auch nicht mehr möglich sei. Ob sich ihre „rechtliche“ Probleme auch auf Forderungen von NEOS-Politikern beziehen, Kneissl im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit in Russland die österreichische Staatsbürgerschaft zu entziehen, blieb dabei unklar.
kurier.at
Trotz aller Probleme will Kneissl ihre Staatsbürgerschaft nicht wechseln. Kritik übt sie am Alkoholismus in Russland, nicht aber an der Politik.
Ungeachtet ihrer Probleme mit Österreich strebt die nach Russland übersiedelte Ex-Außenministerin Karin Kneissl keine russische Staatsbürgerschaft an. Dies erklärte sie vergangene Woche in einem Interview mit einem Lokalmedium aus der südöstlich von Moskau gelegenen Region Rjasan, wo sie in einem Dorf ein Haus renoviert. Kneissl erzählte von Schwierigkeiten des Dorflebens und beklagte sich über Alkoholismus vor Ort. Kritik am politischen Kurs ihrer Wahlheimat vermied sie.
„Ja, ich hatte ernsthafte Probleme mit Österreich, nicht nur mit der Politik und mit Medien, sondern auch auf einer rechtlichen Ebene. Aber ich habe nicht vor, meine Identität zu ändern“, erklärte sie dem Lokalmedium ya62.ru und betonte, dass das in ihrem Alter auch nicht mehr möglich sei. Ob sich ihre „rechtliche“ Probleme auch auf Forderungen von NEOS-Politikern beziehen, Kneissl im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit in Russland die österreichische Staatsbürgerschaft zu entziehen, blieb dabei unklar.
Karin Kneissl will Österreicherin bleiben und in Russland sterben
Trotz aller Probleme will Kneissl ihre Staatsbürgerschaft nicht wechseln. Kritik übt sie am Alkoholismus in Russland, nicht aber an der Politik.