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Nachrichten Russland

Ex-Ministerin Kneissl will Österreicherin bleiben, aber in Russland sterben
Trotz aller Probleme will Kneissl ihre Staatsbürgerschaft nicht wechseln. Kritik übt sie am Alkoholismus in Russland, nicht aber an der Politik.
Ungeachtet ihrer Probleme mit Österreich strebt die nach Russland übersiedelte Ex-Außenministerin Karin Kneissl keine russische Staatsbürgerschaft an. Dies erklärte sie vergangene Woche in einem Interview mit einem Lokalmedium aus der südöstlich von Moskau gelegenen Region Rjasan, wo sie in einem Dorf ein Haus renoviert. Kneissl erzählte von Schwierigkeiten des Dorflebens und beklagte sich über Alkoholismus vor Ort. Kritik am politischen Kurs ihrer Wahlheimat vermied sie.

„Ja, ich hatte ernsthafte Probleme mit Österreich, nicht nur mit der Politik und mit Medien, sondern auch auf einer rechtlichen Ebene. Aber ich habe nicht vor, meine Identität zu ändern“, erklärte sie dem Lokalmedium ya62.ru und betonte, dass das in ihrem Alter auch nicht mehr möglich sei. Ob sich ihre „rechtliche“ Probleme auch auf Forderungen von NEOS-Politikern beziehen, Kneissl im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit in Russland die österreichische Staatsbürgerschaft zu entziehen, blieb dabei unklar.

 
Russland setzt Telegram-Chef Durow auf Terrorliste
Russland hat den Chef des Messengerdienstes Telegram, Pawel Durow, als „Terroristen und Extremisten“ eingestuft.

Der Name des 41-Jährigen war heute auf einer entsprechenden schwarzen Liste der russischen Finanzbehörde Rosfinmonitoring zu finden. Zur Begründung erklärte der russische Geheimdienst FSB, Telegram habe zugelassen, dass der ukrainische Geheimdienst die Plattform dazu nutze, Russen für Angriffe in Russland zu gewinnen. Durow und Telegram wiesen die Vorwürfe zurück.

Zur Fahndung ausgeschrieben
Konkret habe sich Telegram geweigert, einen Chatbot zu entfernen, den die Ukraine dazu nutze, um Russen „in terroristische Aktivitäten und Sabotage hineinzuziehen“, erklärte der FSB. Gestern hatte Russland Durow bereits wegen „Beihilfe zum Terrorismus“ international zur Fahndung ausgeschrieben. Den FSB-Angaben zufolge wurden auch Dutzende Russen festgenommen, die den verbotenen Leo Match Bot genutzt hatten.

 
24 Stunden pro Tag in der Luft
Gegen Putin: Türkei schickt Kampfjets an die Nato-Ostflanke
Russische Drohnen und die Sorge vor einer Ausweitung des Ukraine-Kriegs erhöhen den Druck an der Nato-Ostflanke. Die Türkei reagiert und verstärkt ab August mit F-16 die Luftraumüberwachung über dem Baltikum.
Die Türkei wird ab August fünf F-16-Kampfjets sowie 76 Mitglieder der Luftwaffe nach Estland entsenden. Bis November sollen die Jets 24 Stunden täglich in der Luft im Einsatz sein. Grund sind Befürchtungen, dass Wladimir Putin den Ukraine-Krieg nach Osteuropa und somit auf Nato-Gebiet ausweiten könnte, wie unter anderem das israelische Portal „Mako“ sowie türkische Medien berichten. Demnach drangen vor wenigen Tagen russische Drohnen in den rumänischen Luftraum ein. Rumänien schoss sie erfolgreich ab.

Erdogans Nato-Hilfe: Baltikum hat keine eigenen Kampfjets
Konkret wird die türkische Staffel „Pars“ die Aufgabe haben, auf Luftraumverletzungen und nicht identifizierte Flugobjekte über Estland, Lettland und Litauen zu reagieren. Diese drei baltischen Staaten verfügen nicht über eigene Kampfjets.

 
Russland bleibt Amerikas wichtigster Uranlieferant – Trotz Sanktionen wächst die Abhängigkeit weiter
Washington spricht seit Jahren davon, sich aus der energiepolitischen Abhängigkeit von Russland zu lösen. Die neuesten Zahlen zeigen jedoch genau das Gegenteil. Recherchen zeigen auf, das Russland auch 2025 der größte Lieferant von angereichertem Uran für amerikanische Kernkraftwerke. Rund 3,28 Millionen sogenannte Separationsarbeitseinheiten entfielen auf russische Unternehmen. Das entspricht 26 Prozent aller in den Vereinigten Staaten eingekauften Anreicherungsleistungen. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei 17 Prozent. Während die politische Rhetorik immer schärfer wird, wächst die tatsächliche Bedeutung Russlands für einen der wichtigsten Bereiche der amerikanischen Energieversorgung weiter. Zwar verabschiedeten die USA bereits 2024 ein Gesetz, das den Import russischen Urans grundsätzlich verbietet.

Gleichzeitig räumte der Kongress dem Energieministerium jedoch weitreichende Ausnahmen ein. Solange keine ausreichenden Alternativen vorhanden sind oder nationale Interessen berührt werden, dürfen amerikanische Betreiber weiterhin Brennstoff aus Russland beziehen. Diese Sonderregelungen laufen erst Anfang 2028 aus. Genau bis dahin wollte Washington den vollständigen Ausstieg geschafft haben. Inzwischen halten selbst Branchenbeobachter dieses Ziel kaum noch für realistisch. Der Grund liegt in den Zahlen. Im vergangenen Jahr stammten 77 Prozent aller Anreicherungsleistungen für amerikanische Kernkraftwerke aus dem Ausland. Eigene Kapazitäten reichen bei Weitem nicht aus, um den Bedarf kurzfristig zu decken. Gleichzeitig setzt die Trump-Regierung auf einen massiven Ausbau der Kernenergie, die bereits heute rund ein Fünftel des amerikanischen Stroms liefert. Damit steigt der Bedarf an Brennstoff weiter, während gleichzeitig neue Strafzölle und Handelskonflikte den Aufbau alternativer Lieferketten erschweren. Ausgerechnet die Regierung, die wirtschaftliche Unabhängigkeit zum politischen Leitmotiv erklärt, stößt damit an eine Grenze, die sich nicht per Dekret beseitigen lässt. Von dieser Lage profitiert vor allem Russland. Nach Berechnungen der Umweltorganisation Bellona brachten allein die Lieferungen von angereichertem Uran in die Vereinigten Staaten Moskau im Jahr 2025 mehr als eine Milliarde Dollar ein.

Unter der Regierung Biden lagen die Einnahmen noch bei rund 624 Millionen Dollar. Auch Europa kommt von russischem Uran nicht los. Russland bleibt der größte Lieferant für die Europäische Union. Zwar sank der Marktanteil 2024 von 38 auf 24 Prozent, doch vielerorts fehlt weiterhin Ersatz. Erst vergangene Woche genehmigten die Bundesregierung und das niedersächsische Umweltministerium die Erweiterung der Brennelementefabrik in Lingen auf Grundlage einer Lizenz des russischen Rosatom-Unternehmens TVEL. Die Begründung fiel bemerkenswert offen aus. Da die Europäische Union Rosatom bis heute nicht sanktioniert hat, sahen die deutschen Behörden nach eigenen Angaben keine rechtliche Möglichkeit, die Zusammenarbeit zu untersagen. Hinter den politischen Erklärungen über Härte gegenüber Moskau bleibt damit eine Realität bestehen, die sich kaum verändert hat. Ohne russisches Uran laufen bis heute zahlreiche Reaktoren in den Vereinigten Staaten und Europa nicht.

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Höchstwahrscheinlich wird Russland sich große Gebiete der Ukraine holen, Ukraine hatte 52 mio 1991 Einwohner heute ca. 20 mio
aber ich glaube nicht das der Traum der russ. Elite sich verwirklichen wird von Wladiwostok bis nach Lissabon zu herrschen.
A. Dugin sagte Russland muß Europa erobern und angliedern
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Junge Russen in Thailand entführt und getötet
Roman (17) und seine Schwester Diana (22) – beide aus Tjumen – wurden in Pattaya brutal ermordet. Sie waren am 26. Juli als vermisst gemeldet worden, nachdem sie nachts mit einem Motorrad von zu Hause aufgebrochen waren. Vor ihrem Verschwinden hatte Diana ihrer Mutter erzählt, sie habe das Gefühl, verfolgt zu werden.

Die Ermittler identifizierten einen vorbestraften Mann namens Pong als Verdächtigen. Das Motorrad der Opfer wurde vergraben in der Nähe seines Hauses gefunden. Pong und ein Komplize wurden festgenommen, als sie versuchten, in Richtung der kambodschanischen Grenze zu fliehen. Bei der Vernehmung gestanden die Verdächtigen, dass sie das Motorrad stehlen wollten. Sie gaben an, Roman habe sich gewehrt; daraufhin sei er erschossen und Diana zu Tode geprügelt worden.

Wahrscheinlich sind sie nicht die einzigen Opfer der Bande. Lokalen Medienberichten zufolge wurden an der Stelle, an der die Kriminellen die Russen verscharrt hatten, fünf Leichen entdeckt. Der mutmaßliche Anführer der Bande ist weiterhin flüchtig.
 
Russland erlässt Haftbefehl gegen Nemzows Tochter
Ein Gericht in Moskau hat in Abwesenheit einen Haftbefehl gegen die Tochter des vor elf Jahren ermordeten Putin-Kritikers Boris Nemzow erlassen. Schanna Nemzowa werde die Beteiligung an einer in Russland als „unerwünscht“ eingestuften Organisation vorgeworfen, teilte die Gerichtsbehörde gestern mit.

Nemzow war einer der prominentesten Oppositionspolitiker und Gegner von Präsident Wladimir Putin. Seine Tochter hatte Russland nach seinem Tod im Jahr 2015 verlassen. Sie ist Mitbegründerin der „Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit“ mit Sitz im deutschen Bonn. Russland hatte die Organisation im Jahr 2024 für „unerwünscht“ erklärt und ihre Arbeit im Land verboten.

Nemzowa: „Ich bin jetzt berühmt“
Nemzowa reagierte auf Facebook ironisch auf die Entscheidung: „Ich bin jetzt berühmt“, schrieb sie. Bei der als „unerwünscht“ eingestuften Organisation handle es sich um die von ihr 2015 in Deutschland gegründete Boris-Nemzow-Stiftung in Bonn. Dorthin sei sie gestern gereist.

 
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Private Feier im Zentrum Moskaus endet mit einer Explosion
Der Vorfall ereignete sich im Restaurant „Balzi Rossi“ am Kudrinskaja-Platz. Ersten Berichten zufolge gibt es drei Todesopfer und bis zu 20 Verletzte. Rettungskräfte stehen am Einsatzort bereit, und die umliegenden Straßen wurden abgesperrt. Auf der Straße liegen verstreut Körperteile.

Das Restaurant war Berichten zufolge für eine private Veranstaltung geschlossen. Diese erwies sich als wahrhaft exklusiv: eine Explosion statt Dessert und ein Krankenwagen statt eines Taxis.
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In dem Restaurant fand eine Feier zum 55. Geburtstag des Befehlshabers der russischen Luft- und Weltraumkräfte, Tschaiko, statt. Etwa 50 Gäste waren geladen. Eine Kurierin versuchte, ein Paket mit einem Geschenk zuzustellen, doch ein Sicherheitsmitarbeiter hielt sie am Eingang auf und bestand darauf, den Karton zu öffnen. Die darauf folgende Explosion tötete den Sicherheitsmann, die Kurierin sowie eine weitere Person und verletzte mehr als 20 andere. Die Frau, die das Paket überbrachte, wusste wahrscheinlich nicht, dass es Sprengstoff enthielt. Über das Schicksal des Generals ist noch nichts bekannt.
Der ukrainische Jagdhund wird den russischen Bären zu Tode zerfleischen :mrgreen:
 
Moskau: 3 Tote bei Bombenanschlag in Restaurant
Bei einer Explosion in Moskau, bei der am Samstag drei Menschen getötet wurden, handelt es sich nach Angaben der russischen Behörden um einen Bombenanschlag. „Ein selbst gebauter Sprengsatz ist in einem Restaurant am Kudrinskaja-Platz in Moskau explodiert und hat drei Menschen getötet“, erklärte das russische Antiterror-Komitee am Abend nach Angaben der Staatsagentur TASS. Die Frau, die den Sprengsatz bei sich hatte, wurde dabei getötet. 21 Menschen wurden verletzt.

Die Frau wurde der Erklärung zufolge von einem Wachmann aufgehalten, der ebenfalls getötet worden sei. Bei dem dritten Todesopfer handle es sich um einen Lokalgast.

Für private Veranstaltung gebucht
Das Restaurant „Balzi Rossi“ am Gartenring im erweiterten Zentrum Moskaus war nach Medienberichten für eine private Veranstaltung gebucht worden. In sozialen Netzwerken war sowohl von einer Hochzeitsgesellschaft die Rede wie von der Geburtstagsfeier für einen General der russischen Streitkräfte. Die Behörden äußerten sich zunächst nicht dazu.

 
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