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Nachrichten Russland

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Auf dem französischen Weltraumbahnhof Kourou in Südamerika wurde eine Startrampe für russische Sojus-Raketen gesprengt. Sie war von 2011 bis 2022 in Betrieb, wurde aber nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Russland für die europäische Maia-Rakete umgebaut.
 

Russische Geschäftsleute kaufen Häuser mit Bunkern in Neuseeland
Lokale Immobilienmakler führen die jüngste hohe Nachfrage nach Wohnungen und Häusern mit Bunkern in Neuseeland auf den Wunsch der Kunden nach einem sicheren Zufluchtsort im Falle eines Dritten Weltkriegs zurück.

Die Preise für solche Objekte beginnen bei 23 Millionen Rubel (25.000 Euro), während VIP-Kunden Häuser mit unterirdischen Bunkern für bis zu 200 Millionen Rubel (2 Millionen Euro) angeboten werden.

Laut Experten ist das Interesse wohlhabender russischer Käufer – Topmanager und prominente Geschäftsleute – an Wohnungen mit unterirdischen Bunkern im „sichersten Land der Welt“ angesichts der Ereignisse im Nahen Osten dreimal so hoch.

Bei der Suche nach Immobilien mit Schutzeinrichtungen ziehen Kunden meist Städte mit russischsprachigen Gemeinschaften in Betracht, darunter Wellington, Christchurch und Auckland. Dort gibt es bereits ganze Stadtviertel mit hochqualifizierten Spezialisten aus der GUS, berichtet SHOT unter Berufung auf Insider.

Für diejenigen, die bereit sind, für ein Gefühl der Sicherheit zu zahlen, gibt es zahlreiche Optionen, darunter vollwertige unterirdische Wohnungen – im Grunde riesige Bunker, in denen selbst mehrere große Familien über längere Zeiträume komfortabel und luxuriös leben können.

Die Preise für solche Immobilien reichen von 23 Millionen bis 200 Millionen Rubel. Die teuersten Optionen sind Cottages mit unterirdischen Bunkern, die nur verifizierten VIP-Kunden angeboten werden. Anstatt eine separate Villa zu kaufen, kann man jedoch auch einen Bunker an ein bestehendes Haus anbauen lassen und dafür zwischen 4 Millionen und 40 Millionen Rubel bezahlen.
 
Fünf Jahre Krieg – Russland rutscht in Müdigkeit und Misstrauen
Fünf Jahre Krieg hinterlassen Spuren, die sich nicht mehr überdecken lassen. In Russland kippt die Stimmung spürbar, während Vladimir Putin an seinem Kurs festhält und gleichzeitig immer mehr Menschen die Kosten direkt im Alltag spüren. Die Zustimmung fällt auf 65,6 Prozent, der niedrigste Wert seit Beginn des Krieges, und der Abstand zu früheren Höhen ist deutlich. Was Zahlen zeigen, wird im Land selbst längst ausgesprochen, vorsichtig, aber klar. Viele haben genug von einem Konflikt, der kein Ende findet und bei dem selbst begrenzte militärische Ziele unerreicht bleiben. Die Erwartung, dass sich etwas bewegt, ist einer Müdigkeit gewichen, die sich durch alle Schichten zieht.

Gleichzeitig verschärft sich die wirtschaftliche Lage. Sanktionen greifen tiefer, Investitionen brechen ein, Unternehmen zahlen Rechnungen nicht mehr, Steuerschulden steigen. Die Inflation hat sich festgesetzt, die Zinsen bleiben hoch, und selbst offizielle Stellen sprechen davon, dass Reserven weitgehend aufgebraucht sind. Auf einem Wirtschaftsforum in Moskau kommt Kritik ungewohnt offen. Unternehmer sprechen davon, dass die Führung den Bezug zur Realität verloren hat. Ökonomen verweisen darauf, dass Wachstum kaum noch sichtbar ist, während Preise massiv gestiegen sind. Der Vergleich mit China fällt für Russland ernüchternd aus, selbst ärmere Regionen dort liegen inzwischen über russischem Niveau.

Hinzu kommt ein Thema, das besonders jüngere Menschen trifft. Der Staat schränkt den Zugang zum Netz ein und begründet das mit Sicherheit. Für viele fühlt sich das wie ein Rückschritt an, als würde sich das Land wieder abschotten. Die Vorstellung eines digitalen Eisernen Vorhangs macht die Runde und trifft einen Nerv, der tiefer geht als reine Wirtschaftsdaten. Die Regierung reagiert, aber sie reagiert defensiv. Kritik wird zurückgewiesen oder kontrolliert, während einzelne Stimmen lauter werden. Selbst innerhalb des politischen Systems warnen Akteure vor einem Absturz, sollte sich der Kurs nicht ändern.

Außenpolitisch verschiebt sich der Fokus der Vereinigten Staaten Richtung Iran, was in Moskau als Chance gesehen wird, den Druck in der Ukraine länger auszuhalten. Für viele im Land bedeutet das vor allem eines: keine schnelle Perspektive auf ein Ende. Im Alltag zeigt sich die Entwicklung nüchtern. Weniger Kaufkraft, höhere Preise, weniger Bewegung in Geschäften, steigende Kosten für Energie und Steuern. Gleichzeitig wächst bei vielen der Wunsch, das Land zu verlassen, auch wenn das für die meisten keine Option ist. Am Ende steht kein plötzlicher Bruch, sondern ein langsames Abrutschen. Die Kontrolle des Staates bleibt bestehen, aber das Vertrauen bröckelt. Und je länger der Krieg dauert, desto stärker wird das Gefühl, dass sich daran so schnell nichts ändern wird.
 
Plötzlich will Putin doch wieder der beste Freund der Mullahs sein
Der Kreml vollzieht in Hinblick auf den Irankrieg einen Spagat: Einerseits will man Trump nicht vor den Kopf stoßen, andererseits dem Westen so viel wie möglich schaden

Würde Zynismus wehtun, der Kreml wäre spätestens seit dem Beginn des Irankriegs ein einziges Lazarett. Russland könne nicht wegsehen, wenn internationales Recht gebrochen und Anführer fremder Länder getötet werden, hatte Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow kurz nach den ersten US-Bomben auf Teheran getönt. Die Sperrung der Straße von Hormus durch die US-Marine gefährde außerdem die Energiesicherheit der Welt, legte er nach.

Dass sein eigenes Land seit Jahren einen Angriffskrieg in Europa führt, seine Energieressourcen als politische Waffe einsetzt und gleich zu Beginn versucht hat, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu ermorden, ließ Peskow nicht ohne Grund unerwähnt.

Auch abseits solcher Krokodilstränen vollzieht der Kreml dieser Tage einen bemerkenswerten Spagat, was Donald Trumps Irankrieg betrifft. Einerseits will man den US-Präsidenten weiterhin nicht mit allzu offener Parteinahme für Teheran verärgern – schließlich könnte er in der Ukraine noch nützlich sein. Zu militärischer Hilfe wäre Putins Armee derzeit ohnehin nicht in der Lage. Viel mehr als die Zieldaten von US-Militärbasen hatte Moskau für die verbündeten Mullahs bisher nicht übrig.

Umdenken im Kreml
Andererseits widersetzt sich das iranische Regime nun schon zu lange der Übermacht, um für Moskau nicht doch wieder interessant zu werden. Nur allzu gerne mischt Putin deshalb in dem diplomatischen Katz-und-Maus-Spiel mit, das sich Teheran mit Trump liefert. Der herzliche Empfang für Außenminister Abbas Araghchi in St. Petersburg am Montag macht das Umdenken deutlich. Berichten zufolge überlegt man im Moskau nun sogar Drohnenlieferungen für den Iran. Das Kalkül: Je länger das totgeglaubte Regime durchhält, desto stärker kann Putin dem Westen schaden, ohne offen in den Krieg ziehen zu müssen.

 
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Serbien hat Jakub Zakrijew, dem Neffen des tschetschenischen Machthabers Ramsan Kadyrow, die Staatsbürgerschaft verliehen, wie lokale Medien unter Berufung auf ein Regierungsdokument berichten. Die Entscheidung basiert auf einer Rechtsvorschrift, die die „Interessen der Republik“ betrifft; Einzelheiten werden jedoch nicht genannt. Zakrijew bekleidete zuvor hohe Positionen in Tschetschenien und leitete 2023 das russische Geschäft von Danone, nachdem dessen Vermögenswerte verstaatlicht worden waren.

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nicht alles was aus Russland kommt ist ein orthodoxer Russe; wozu? Für welche Verdienste?
 
Von Tschernobyl bis zur Energiewende: 40 Jahre Lügen, Angst und Propaganda
Russland nimmt Europas Energieversorgung als Zielscheibe in seinem Desinformationskrieg, warnt die Nato. Um das Klima geht es schon lange nicht mehr, sondern um Einfluss, Unabhängigkeit und jede Menge Geld.

Es war früh am Morgen des 26. Aprils 1986, als eine Explosion im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl hundertmal mehr nukleare Strahlung über Europa brachte als die Atombombe über Hiroshima. Doch es sollten Tage vergehen, bis die Nachricht vom Super-GAU um die Welt ging. Die Sowjets haben getan, was sie konnten, um das wahre Ausmaß der Katastrophe zu verschleiern. Nur bruchstückhaft fanden Nachrichten durch den Eisernen Vorhang in den Westen. Die Verwirrung der Öffentlichkeit war Nährboden für Panik und Sorge.

„Angst, Angst, Angst“, titelte der deutsche Spiegel im Mai 1986. In Österreich wurden Spielplätze gesperrt, Jod-Tabletten verteilt, das Gemüse im Garten vernichtet. Wie man heute weiß, hatte Moskau großen Anteil daran, dass nur spärliche oder widersprüchliche Informationen durchdrangen. Lauren Cassidy von der Binghamton University hat die wenigen Dokumente, die den Zusammenbruch des Kommunismus überlebt haben, studiert und berichtet von Politbüro-Sitzungen, in denen die Desinformation der eigenen Bürger und des Westens gezielt geplant wurde. Das Ziel: maximale Verwirrung stiften und Zweifel säen, damit die Menschen nur rasch das Interesse verlieren. Viel hat sich an diesem Drehbuch nicht geändert.

Nato warnt vor Kreml
40 Jahre später ist die Energieversorgung Europas immer noch ein Schlachtfeld für Propaganda – und der Kreml der Haupttreiber von Desinformationskampagnen in sozialen Medien, wie eine Studie der Nato 2024 feststellte. Nur das Ziel hat sich geändert: Statt einen Reaktorunfall zu vertuschen, geht es heute darum, dem Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaden, da sie den Kontinent mittelfristig unabhängiger von fossilen Lieferanten machen könnten, so das Militärbündnis.

 
Der mühsame Kampf gegen Russlands Schattenflotte
Europäische Länder intensivieren ihre Bemühungen, um die maroden Tanker zu stoppen. Doch die Herausforderungen sind auch systemischer Natur

Fast täglich fährt Remy Osman in den 47. Stock seines Wohngebäudes. Vor der Arbeit, danach, in der Mittagspause. Auf der Dachterrasse, in rund 150 Metern Höhe, überblickt er die Skyline Singapurs, das Meer und die Schiffe darin. Mit Fernglas und Kamera hält er Ausschau nach Russlands Schattenflotte.

Osman, 32, begann mit seinem etwas anderen Hobby während der Covid-Pandemie, als der Brite nach Singapur zog und gleich einmal für zwei Wochen in Quarantäne musste. Vom Balkon seines Hotelzimmers sichtete er Schiffe und begann, dies online zu dokumentieren. Zu sehen gab es genug, die Straße von Singapur ist eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt. Im vergangenen Jahr wurden rund 102.000 Schiffe auf diesem Weg registriert. Täglich passieren 200 bis 300 Schiffe diese Meerenge, einige fanden sich dann auf Osmans Instagram-Account "Singapore Ship Spotting" wieder.

 
Vor fünf Tagen griffen ukrainische Drohnen den russischen Schwarzmeerhafen und die Ölraffinerie in Tuapse an, heute Nacht gab es einen erneuten Angriff. Dort herrscht jetzt eine echte Umweltkatastrophe: Ein Ölteppich auf dem Meer hat sich über mehrere Quadratkilometer ausgebreitet, Strände sind verschmutzt, die Stadt und die Umgebung sind in Rauch gehüllt. Es wird über eine Evakuierung gesprochen.

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Brennendes Öl fließt durch die Straßen der Stadt.
 
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