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Moskauer Bürgermeister: Sprengstoffanschlag war „Terrorakt“
Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin bewertet den Sprengstoffanschlag von Samstagabend in einem Ausgehviertel mitten in der Hauptstadt als „brutalen Terrorakt“. Die Schuldigen würden gefunden und bestraft, schrieb Sobjanin heute auf Telegram.

Zu den Hintergründen der Tat, die sich in einem Gourmetrestaurant ereignete, halten sich die Behörden jedoch bedeckt. Es liefen die nötigen Ermittlungen zu der Explosion, teilte das Nationale Anti-Terror-Komitee (NAK) heute mit.

Berichte über fünf Tote
Mehrere Nachrichtenkanäle berichteten, dass die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen sei. Eine offizielle Bestätigung für die Zahl der Toten gibt es nicht. Nach der Explosion hatten die Behörden von drei Toten und 21 Verletzten gesprochen.


Ja, ist ein Terrorakt, keine Frage. Nur wnn man da von einem Terrorakt spricht, dann sollte man auch erwähnen, dass Putins brutaler Angriff auf die Ukraine nur aus Terrorakten besteht.
 
Russischer Oppositionspolitiker Nadeschdin floh nach Paris
Der bekannte russische Oppositionelle Boris Nadeschdin hat nach einer vorübergehenden Festnahme in Moskau nun seine Heimat verlassen. „Es gibt gute Neuigkeiten. Ich bin am Leben und in Freiheit“, sagte er in einem gestern auf Telegram veröffentlichten Video, aufgenommen vor dem Eiffelturm in Paris. Dutzende russische Oppositionelle leben wegen politischer Verfolgung in Russland unter Kreml-Chef Wladimir Putin im Exil im Ausland.

Vernehmungsprotokoll veröffentlicht
Nadeschdin hatte zuletzt auch erklärt, seinen Kampf um die Teilnahme an der Parlamentswahl in Russland im September aufzugeben. Nach einer zeitweiligen Festnahme erklärte er im Juli, dass er seine Anhänger nicht unnötig in Gefahr bringen wolle und deshalb verzichte. Er machte außerdem deutlich, dass er mit dem Gedanken spiele, aus Gründen seiner eigenen Sicherheit Russland zu verlassen.

 
Was wir fragen sollten: Wieviel Geld bekommen eigentlich extreme Rechte und Verschwörungs-Ideolog:innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz Monat für Monat für ihre pro-russische Propaganda?
„Russlands finanzielle Lage ist so prekär, dass sie die Zahlungen an amerikanische Influencer eingestellt haben, die sie sonst regelmäßig geleistet haben.“
Das sagt der US‑amerikanische Politstratege Rick Wilson.

Und weiter: Der Tenet‑Media‑Skandal zeigte, dass Russland an verschiedene rechte Influencer „monatlich Hunderttausende Dollar zahlte“.

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Russlands Schattenflotte sammelt sich im Nordmeer – Größter Arktis-Konvoi steht offenbar bevor
Vor der russischen Arktisküste sammelt sich eine Flotte, wie sie auf der Nordostpassage bisher kaum gesehen wurde. Nach Auswertung von Schiffsdaten treiben derzeit zehn unter Sanktionen stehende Öltanker und vier Frachtschiffe im Karischen Meer und warten auf den Einsatz russischer Atom-Eisbrecher. Sollten alle Schiffe gemeinsam aufbrechen, wäre es der größte Konvoi, der diese Route jemals genutzt hat. Nach den vorliegenden Bewegungsdaten transportieren die Tanker vermutlich Rohöl aus den arktischen Fördergebieten Russlands. Während die Eisbrecher Sibir, Ural und Jakutija ihre Positionen bezogen haben, wartet die Flotte auf das Signal zum Weiterfahren Richtung Asien. Moskau baut diese Route gezielt aus. Über die Nordostpassage können Öl- und Flüssiggaslieferungen verschifft werden, ohne das Schwarze Meer passieren zu müssen, wo ukrainische Drohnen den Seeverkehr zunehmend unter Druck setzen.

Gleichzeitig wächst die Produktion auf dem Projekt Arctic LNG 2 auf der Gydan-Halbinsel. Ziel bleibt vor allem der chinesische Markt. Erst Ende vergangenen Jahres stellte Russland mit der Alexej Kosygin den ersten vollständig im eigenen Land gebauten Eisbrecher-Gastanker in Dienst. Das Schiff soll Flüssiggas ganzjährig durch das arktische Eis transportieren und anschließend auf gewöhnliche Tanker der Schattenflotte umladen, die selbst nicht für Fahrten durch dickes Packeis ausgelegt sind. Damit entsteht ein Pendelsystem zwischen den Förderanlagen und eisfreien Häfen. Russland umgeht auf diese Weise nicht nur klimatische Grenzen, sondern versucht zugleich, seine Energieexporte trotz westlicher Sanktionen und wachsendem Druck auf den traditionellen Seewegen weiter auszubauen.

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Bart und Umwege: Russlands Merkblatt gegen den eigenen Tod
Bevor der Offizier morgens losfährt, geht er in die Hocke und leuchtet unter das eigene Auto. Radkästen und Unterboden, die Stellen, an denen eine Ladung klebt. Es ist kein Einfall eines Ängstlichen, es ist Dienstvorschrift. Russlands Verteidigungsministerium verteilt unter Soldaten und Zivilbeschäftigten ein Papier für den Fall eines drohenden Anschlags. Das Papier heißt Standardunterweisung für den Bediensteten und seine Angehörigen zum Verhalten bei Hinweisen auf ein geplantes Attentat, gestützt auf die Erfahrung der Sicherheitsbehörden. Adressat ist, wer beim Ministerium oder der Rosgwardija arbeitet und eine Todesdrohung ukrainischer Dienste erhalten hat.

Der Feind, so das Papier, lese die Namen aus offenen Quellen und Messenger-Diensten, präge sich Wohnort und Tagesablauf ein und suche sich dann die Methode. Also solle der Bedienstete verschwinden, ohne den Ort zu wechseln. Keine Spur mehr in den sozialen Netzwerken, neue Nummer, neues Telefon, Anrufe nur von bekannten Nummern. Jeden Tag ein anderer Weg, und weg mit allem, was den Standort verrät, bis zur Smartwatch und zum Schrittzähler. Wer ihm zweimal begegnet oder ihn und seinen Wagen fotografiert, ist verdächtig. Und das Gesicht soll ein anderes werden, Brille und Bart, dazu eine fremde Frisur und andere Kleidung, damit der General im Spiegel jemand anderes wird.

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Das Dokument warnt russische Soldaten und ihre Familien vor gezielten Anschlägen durch ukrainische Geheimdienste und empfiehlt umfangreiche Schutzmaßnahmen. Dazu gehören häufig wechselnde Fahr- und Arbeitswege, das Meiden fester Routinen, die Kontrolle von Wohnung und Fahrzeug auf Sprengsätze, Vorsicht bei Paketen und Lieferdiensten sowie der Verzicht auf Ortungsdienste und soziale Netzwerke. Außerdem wird geraten, persönliche Daten zu entfernen, das äußere Erscheinungsbild zu verändern, nur bekannte Anrufer anzunehmen und Familienangehörige ebenfalls auf mögliche Anschläge vorzubereiten.

 

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Putin! Putin! Putin!

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Nachrichten aus der Irrenanstalt
Heute wurde bekannt gegeben, dass der Ball, den Putin gestern gekickt hat, in das Museum der „Bewegung der Ersten“ – des russischen Pendants zur Hitlerjugend – verlegt wird.
 
Auf der Krim erschoss ein russischer Soldat einen Kameraden sowie drei Zivilisten. Zuvor war ihm ein Einbruch in ein Geschäft sowie Diebstahl zur Last gelegt worden. Es wird nach ihm gefahndet; die Polizei warnt, dass von ihm eine Gefahr ausgehen könnte.

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Russische Besatzer werden auf einem Friedhof für nicht beanspruchte Leichen nahe Donezk beigesetzt – einer Stätte, die inzwischen als Müllhalde dient.
Angehörige von Soldaten des 102. Garde-Motorisierten Schützenregiments entdeckten die Militärgräber auf einem Friedhof in Mospino bei Donezk. Veröffentlichte Aufnahmen zeigen die mit Müll bedeckten Gräber. Der Friedhof existiert zwar seit mehr als 20 Jahren, ist jedoch nicht offiziell auf Karten verzeichnet; bei den dort Bestatteten handelt es sich größtenteils um Personen, deren Angehörige nicht ausfindig gemacht werden konnten.
 
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