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Nachrichten Russland

Russische Frauen erschienen massenhaft in freizügigen, sexuell provokanten Outfits bei Schulveranstaltungen. Bei diesen Feierlichkeiten – inmitten einer Menge von jüngeren (und weniger jungen) Kindern – stolzierten Mütter in Strümpfen, Miniröcken und tief ausgeschnittenen Spitzenkorsetts umher.

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In Krasnojarsk wandte sich am 1. September – dem ersten Schultag – ein Veteran des Ukraine-Krieges an die Schüler:

„Wie ein Politiker sagte: Wenn ihr wollt, dass die ganze Welt Russisch spricht, dann lernt wie Kalaschnikow funktioniert. Einen schönen Feiertag an alle – der Sieg wird unser sein!“

Russische Prostituierte
 
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Die Geschichte ist eine träge alte Dame; sie erfindet keine neuen Drehbücher. Alles folgt ausgetretenen Pfaden und wiederholt – einmal mehr – das Muster, nach dem Diktaturen und wahnsinnige Imperien zusammenbrechen. Dennoch gibt es Nuancen. Russland verrottet von innen heraus in einem atemberaubenden, stachanowistischen Tempo und übertrifft damit den üblichen Zeitrahmen für den Zerfall des gesellschaftlichen Gefüges. Hier ist ein wunderbares Beispiel:

In der Stadt Barysch (Region Uljanowsk) war der Ehrengast – der Star, der bei den Feierlichkeiten zum „Tag des Wissens“ in einer Schule im Mittelpunkt stand – ein auf Heimaturlaub befindlicher „Ork“-Veteran. Er hielt Reden, sonnte sich im Jubel der Menge und gab kleinen Kindern Autogramme. Das pikante Detail dabei ist, dass genau dieses Exemplar aus den Schützengräben zuvor wegen der brutalen Vergewaltigung einer Lehrerin ebenjener Schule zu 9 Jahren Haft verurteilt worden war. Die Kreatur hatte das Gefängnis verlassen, um im Donbas „das Vaterland zu lieben“.
Newsorow
 
Finnland stellte Zaun an russischer Grenze fertig
Nach zwei Jahren Bauzeit hat das NATO-Mitglied Finnland einen 200 Kilometer langen Zaun an der Grenze zu Russland fertiggestellt. „Die wichtigste Aufgabe des Staates ist es, die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten“, sagte die finnische Innenministerin Mari Rantanen gestern laut einer Pressemitteilung. „Der Grenzzaun an der Ostgrenze ist in diesen unvorhersehbaren Zeiten ein wesentlicher Bestandteil eines wirksamen Grenzsicherheitssystems.“

Der Zaun war seit August 2024 an mehreren Abschnitten der mehr als 1.300 Kilometer langen Grenze zu Russland entstanden, an denen „der operative Bedarf am größten und der Bau am wirtschaftlich sinnvollsten“ gewesen sei, teilte der finnische Grenzschutz mit. Die Grenzanlage umfasst etwa einen 4,5 Meter hohen Zaun und ein technisches Überwachungssystem.

 
Russland schließt deutsches Generalkonsulat in St. Petersburg – Mitarbeiter müssen das Land bis 18. September verlassen
Russland zieht seine Zustimmung für den Betrieb des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg zurück und verlangt zudem die Schließung der Goethe-Institute im Land. Das teilte das russische Außenministerium mit. Moskau bezeichnet die Maßnahmen als Antwort auf die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des „Russischen Hauses“ in Berlin.

Das deutsche Generalkonsulat in St. Petersburg muss seine Arbeit spätestens am 18. September einstellen. Sämtliche Mitarbeiter sollen Russland bis zu diesem Datum verlassen. Auch die Goethe-Institute müssen schließen. Für entsandte Mitarbeiter gilt eine noch kürzere Frist: Sie sollen das Land spätestens am 13. September verlassen. Die entsprechenden diplomatischen Noten wurden dem Geschäftsträger der deutschen Botschaft übergeben. Berlin hatte seine Maßnahmen gegen Russland am 1. September angekündigt, nachdem deutsche Behörden Moskau für einen mutmaßlichen Angriffsversuch am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht hatten. Dort war im August eine Drohne mit Zünder in der Nähe eines ukrainischen Transportflugzeugs entdeckt worden. Deutschland entschied daraufhin, das russische Generalkonsulat in Bonn zum 18. September zu schließen, die Vereinbarung über den Betrieb des „Russischen Hauses“ in Berlin zu beenden, die Einreisekontrollen für russische Staatsbürger zu verschärfen und sich für weitere Sanktionen der Europäischen Union einzusetzen.

Die Tätigkeit des „Russischen Hauses“ und der Goethe-Institute war direkt über bilaterale deutsch-russische Vereinbarungen miteinander verbunden. Bereits im August hatte das deutsche Außenministerium bestätigt, dass Maßnahmen gegen eine der beiden Kultureinrichtungen direkte Folgen für die andere haben könnten. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte am 3. September bereits erklärt, die Goethe-Institute in Russland würden „natürlich geschlossen“. Die Präsidentin des Goethe-Instituts, Gesche Joost, bezeichnete das bevorstehende Ende der Arbeit als „Ende einer Ära der deutsch-russischen Kulturbeziehungen“. Bis zur jetzigen Entscheidung arbeiteten die deutschen Kulturzentren in Russland weiter. In Moskau und St. Petersburg konnten weiterhin Prüfungen für die deutsche Sprache gebucht werden.

Seit Beginn des großangelegten russischen Angriffs auf die Ukraine haben im Ausland mindestens 13 Vertretungen von Rossotrudnitschestwo, die als „Russische Häuser“ bekannt sind, ihre Arbeit eingestellt. Moskau reagierte darauf allerdings nicht in allen Fällen mit gleichartigen Gegenmaßnahmen. Das „Russische Haus“ in Berlin war die größte Auslandsvertretung von Rossotrudnitschestwo außerhalb Russlands.
 
Aus laufenden Recherchen: Russland pumpt Milliarden in neue Batteriefabrik für Drohnen
Russland will seine Abhängigkeit von ausländischen Batterien für Drohnen deutlich verringern und steckt dafür bis zu 10,46 Milliarden Rubel in die Finanzierung einer neuen Fabrik für Lithium-Ionen-Akkus. Das Geld fließt nicht direkt an den Betreiber, sondern an die Sberbank, die damit Ausfälle aus einem vergünstigten Kredit für das Unternehmen INESIS ersetzt. Geplant ist eine Jahresleistung von 4 Gigawattstunden, rund 200-mal mehr als die bisherige Versuchsfertigung in Toljatti.

INESIS gehört zu 85,81 Prozent dem Unternehmen „Transport der Zukunft“, das sich selbst als einen der größten russischen Entwickler und Hersteller unbemannter Flugsysteme bezeichnet. In Toljatti laufen bereits Fertigungslinien für Akkus, Platinen, Elektromotoren, Propeller und weitere Drohnenteile. Wladimir Putin nahm Anfang 2025 an der Eröffnung eines Forschungs- und Produktionszentrums teil, in dem das Unternehmen eine zentrale Rolle spielt. Insgesamt sollen bereits mehr als 20 Milliarden Rubel in das Projekt geflossen sein.

 
Russlands Außenminister Lawrow wirft Deutschland vor, Krieg gegen Russland zu führen.
Stimmt, hier wird ständig im Staatsfernsehen davon geredet, andere Länder mit Atomwaffen anzugreifen.
Ach nee, das war ja in Russland.

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Demo für die Schließung des russischen Kulturinstituts in Wien: "Russland ist ein Terrorstaat"!

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Russland trainiert Sabotage an Europas Unterseekabeln – NATO stoppt geheime Tiefsee-Operation vor Spitzbergen
on TEAM KAIZEN BLOG
Tief unten vor Spitzbergen haben russische Spezial-U-Boote in diesem Frühjahr etwas geübt, das für Europa im Kriegsfall verheerend wäre: Unterseekabel außer Betrieb setzen, möglichst so, dass hinterher niemand sofort beweisen kann, wer es gewesen ist. Nach Angaben westlicher Regierungsvertreter führte die russische Tiefsee-Einheit GUGI die geheime Operation durch. Mit Spezialfahrzeugen wurde der Einsatz einer neuen Technik simuliert, über deren genaue Funktionsweise die Beteiligten schweigen. Großbritannien, Norwegen und die Vereinigten Staaten hatten die russischen Schiffe allerdings gefunden. Sie verfolgten sie, stellten sie auf See und verhinderten, dass die Übung beendet wurde. Russland brach ab und zog sich zurück. Kein Kabel wurde beschädigt. Das ist die gute Nachricht, mehr aber auch nicht. Denn trainiert wurde für den möglichen Konflikt mit der NATO, und direkt dort liegen zwei Glasfaserkabel, jeweils rund 1.400 Kilometer lang, zwischen Spitzbergen und dem norwegischen Festland. Bis zu 2.700 Meter unter der Wasseroberfläche laufen durch sie gewaltige Datenmengen der Satellitenstation SvalSat, der größten Bodenstation dieser Art weltweit und Teil des NASA-Netzes.
Man muss sich klarmachen, worüber hier gesprochen wird. Diese Kabel sind kaum dicker als ein Gartenschlauch, gleichzeitig hängen Internetverkehr, Finanztransaktionen, Satellitendaten und militärische Kommunikation an Leitungen wie diesen. Ein Schiff verschwindet wieder, ein Spezial-U-Boot taucht ab, und unten kann eine Verbindung fehlen, von der oben Millionen Menschen nichts wussten, bis sie nicht mehr funktioniert. Amerikanische Geheimdienstanalysten fürchten inzwischen, Russland könnte irgendwann ausprobieren, wie weit es gegenüber der NATO gehen kann und wie Artikel 5 tatsächlich beantwortet würde. Die Zerstörung von Unterseekabeln wäre bei einem solchen Konflikt kein Nebenschauplatz. Norwegen und Großbritannien gingen deshalb noch einen Schritt weiter und legten Moskau ihre Erkenntnisse vor. Russland sollte wissen, dass die Operation entdeckt worden war und auch die neue Technik nicht verborgen geblieben ist. Norwegens Verteidigungsminister Tore Sandvik machte unmissverständlich klar, dass ein Angriff auf kritische Infrastruktur erkannt werde und Folgen habe. Moskau bestreitet Sabotageabsichten und jede Vorbereitung auf eine Konfrontation mit der NATO. Washington und London haben GUGI längst mit Sanktionen belegt.
Dabei steht der Vorfall nicht allein. Polen, Litauen und Rumänien haben in den vergangenen Monaten Verletzungen und Angriffe gemeldet, bei denen Russland beschuldigt wird. Nach dem versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle im August schloss Deutschland ein russisches Konsulat in Bonn und ein Kulturzentrum in Berlin. CIA-Direktor John Ratcliffe reiste ebenfalls im August nach Moskau und warnte dort vor einer weiteren Ausweitung russischer Sabotageaktionen in Europa. Unter Wasser passiert zur selben Zeit etwas, das sich viel schwerer fotografieren lässt. Seit 2023 fahren immer mehr Schiffe auffällig langsam über Pipelines, Stromleitungen und Telekommunikationskabel und erfassen deren Lage. In der Nordsee stieg diese Aktivität innerhalb eines Jahres um 52 Prozent auf 13.079 registrierte Schiffe. In der Ostsee wurden von Oktober 2023 bis Ende 2025 mindestens elf Unterseekabel beschädigt oder durchtrennt. Das Erfassen solcher Leitungen in internationalen Gewässern ist nicht verboten. Nur bleibt die einfache Frage, weshalb jemand immer genauer wissen will, was wo auf dem Meeresboden liegt. Sicherheitsfachleute sehen darin mögliche Vorarbeit für spätere Sabotage. Seit der Zerstörung von drei der vier Nord-Stream-Leitungen 2022 ist bekannt, wie verwundbar diese Infrastruktur ist. Wegen jener Sprengungen hat Deutschland inzwischen einen Ukrainer angeklagt, damals Angehöriger einer Spezialeinheit; die Ukraine weist jede Beteiligung zurück.
Die NATO hat deshalb ihre Überwachung mit der Ostsee-Wache und der britisch geführten Nordischen Wache verstärkt. Im August übten britische, norwegische und amerikanische Kräfte rund um Jan Mayen, genau in jenem arktischen Gebiet, durch das russische Atom-U-Boote von der Kola-Halbinsel auf ihrem Weg in den Atlantik müssen. Norwegen will bis 2028 ein neues Glasfaserkabel bauen, das Spitzbergen und Jan Mayen mit dem Festland verbindet. Europa hat über Jahrzehnte immer mehr seines täglichen Lebens auf den Meeresboden gelegt und gleichzeitig immer weniger Mittel vorgehalten, um diese Leitungen zu schützen. Nun fährt Russland mit Spezial-U-Booten dorthin und übt nach westlichen Erkenntnissen, wie man sie im Konfliktfall ausschaltet. Diesmal standen britische, norwegische und amerikanische Kräfte daneben und zwangen die Operation zum Abbruch. Beim nächsten Mal muss niemand darauf vertrauen, dass sie rechtzeitig dort sind.

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Amnesty wirft Russland Menschenhandel bei Rekrutierung vor
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Russland Menschenhandel bei der Rekrutierung von ausländischen Kämpfern für den Krieg in der Ukraine vorgeworfen. Menschen würden mit „falschen Versprechungen von zivilen Jobs, hohen Gehältern, einem Aufenthaltstitel oder der russischen Staatsbürgerschaft“ gelockt, hieß es heute in einem Bericht.

Bei der Anwerbung würden Mittel wie Nötigung, Betrug, Täuschung und die Ausnutzung einer wirtschaftlichen Schwächelage eingesetzt. Damit seien die Voraussetzungen für den Vorwurf des Menschenhandels nach dem UNO-Protokoll von Palermo aus dem Jahre 2000 erfüllt, hieß es weiter.

Kriegsgefangene erzählten von Bedingungen
In ihrer Recherche seien zwischen 2024 und 2026 bei sechs Besuchen etwas mehr als ein Dutzend Ausländer in zwei ukrainischen Kriegsgefangenenlagern befragt worden. Diese seien aus Drittstaaten wie Kolumbien, Kuba, Ägypten, Somalia und Südafrika gewesen. Nur drei der Befragten hatten den Angaben nach bewusst den Vertrag für den Kriegsdienst in der Ukraine unterzeichnet.

 
Russland lockt Ausländer mit Jobs ins Land – und schickt sie mit Gewalt in den Krieg
Am Anfang steht ein Arbeitsvertrag, jedenfalls glauben die Männer das. Wachmann, Fahrer, Bauarbeiter, Informationstechnik, gutes Geld, manchmal noch ein russischer Pass dazu. Dann kommen sie in Moskau oder Ufa an, jemand nimmt ihnen den Pass ab, legt russische Papiere auf den Tisch und drängt zur Unterschrift. Unter diesen Papieren steckt plötzlich ein Vertrag mit der Armee. Amnesty International hat Männer aus Brasilien, Kolumbien, Kuba, Ägypten, Sierra Leone, Sri Lanka, Somalia und Südafrika befragt, die genau so in Russlands Krieg geraten sein sollen. Ein Mann aus Sri Lanka kam gemeinsam mit 58 Landsleuten nach Moskau, weil ihm Arbeit als Wachmann versprochen worden war. Übersetzt wurde nichts, unterschrieben werden musste schnell, wenig später ging es nach kurzer Ausbildung an die Front. Zwei weitere Sri-Lanker erzählten fast dasselbe und sagten, das versprochene Geld hätten sie nie bekommen. Ein Südafrikaner glaubte, er müsse in Moskau lediglich einen Lastwagen übernehmen und nach Polen fahren; nach der Landung verschwand die Vermittlerin, ihm wurde alles abgenommen und erklärt, Polen sei erledigt, er sei jetzt Soldat.

Ein brasilianischer Fachmann für Informationstechnik erwartete eine gut bezahlte Stelle und landete im Ausbildungszentrum Awangard. Telefon, Laptop und Pass wurden ihm abgenommen, hinaus durfte er nicht. Als er gehen wollte, soll ein Kommandeur geantwortet haben: Wenn du fliehst, kommst du ins Gefängnis oder wir töten dich selbst. Elf Monate blieb er nach eigener Aussage in der russischen Armee, bis er in ukrainische Gefangenschaft geriet; bezahlt worden sei er nicht. Ein Kolumbianer kam wegen einer angeblich zivilen Stelle über Istanbul nach Ufa, unterschrieb unter ständigem „schnell, schnell“ Papiere, die er nicht verstand, wurde drei Tage im Bus gefahren und bekam schließlich Uniform und Sturmgewehr. Ein anderer Kolumbianer berichtete, sein Pass sei bereits am Flughafen verschwunden. Gemeinsam mit sieben Landsleuten und 35 Afrikanern kam er auf einen Militärplatz, wo erzählt wurde, Männer, die den Fronteinsatz verweigerten, verschwänden einfach. Als seine Gruppe vorgeschickt wurde, lagen die Männer der vorherigen bereits tot vor ihnen. Der Befehl blieb derselbe: weiter.


 
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