Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten Russland

Wieder Zweidrittelmehrheit
Russland-Wahl verlief nach Putins Plan
Bei der Duma-Wahl in Russland hat die Partei von Präsident Wladimir Putin, Geeintes Russland, laut den Behörden erneut die Zweidrittelmehrheit erreicht. Das ist wenig überraschend, waren bei der Parlamentswahl doch weder die einzige kremlkritische Oppositionspartei noch internationale Wahlbeobachterinnen und Wahlbeobachter zugelassen. Oppositionelle warfen der Wahlbehörde zudem vor, die Ergebnisse zu fälschen.

Zwar seien in Russland viele Dinge schwer vorherzusehen, die Wahl sei aber keines davon, schrieb die BBC in einer ersten Analyse. Geeintes Russland kommt auf 57,83 Prozent der Stimmen, wie Wahlleiterin Ella Pamfilowa am Montagvormittag in Moskau bekanntgab. Damit kommt Putins Partei auf 355 von 450 Sitzen in der Duma und kann mit Verfassungsmehrheit weiterregieren.

Die weiteren Plätze belegten Parteien, die von unabhängigen Fachleuten wegen ihrer kremltreuen Linie als „Scheinopposition“ eingeordnet werden: Die Kommunistische Partei erreichte laut der Agentur Interfax 13,8 Prozent, die Liberal-Demokratische Partei Russlands kam auf 8,9 Prozent, die Partei Neue Leute auf 7,9 Prozent. Die Partei Gerechtes Russland scheiterte laut den nicht endgültigen Ergebnissen knapp an der Fünfprozenthürde.

 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Die Frau ist einsame Spitze!

Also fassen wir mal zusammen. Putin hat einen Pfad beschritten, von dem es für ihn keinen Rückzug mehr gibt. Die Europäer müssen verstehen, dass sie die Ukraine solange aufrüsten müssen, bis Putin einsieht, die Ukraine sei nicht zu besiegen. Meines Erachtens wird dieser Fall nie eintreten, oder wenn er eintritt, dann ist Putin wohl am Strick geendet. :mrgreen:

Und ich stimme ihr auch in dem Punkt zu, dass Putin die Resilienz des Westens und auch den ukrainischen Patriotismus oder Nationalismus unterschätzt hat. Er wäre nie in die Ukraine einmarschiert, wenn er diesen Ausgang geahnt hätte.

Was ist also das Fazit? Wie ich es von Anfang an vermutet und gehofft hatte, ist der Kreml nicht flexibel genug, um auf neue Gegebenheiten angemessen zu reagieren. Ich sehe von jetzt an nur noch einen einzigen Ausgang. Ich sehe eine neue Perestrojka und das Auseinanderfallen der russischen Föderation.

Das mag jetzt wie Wunschdenken klingen aber es ist nicht schwer abzusehen, dass eine Seite gewinnen muss und der Westen kann es sich nicht erlauben, Russland gewähren zu lassen. Die Gefahr wäre zu groß, dass es dann weitergeht.

Ich weiß allerdings nicht wie lange Russland diese Art des Wirtschaftens aufrechterhalten kann.
 
Muss man auch mal schaffen: Alle relevante Opposition von der Wahl ausschließen, politische Gegner einsperren, die Medien kontrollieren, vor den Wahllokalen patrouillieren und dann nur 58%.
In Nordkorea schaffte Kim Jong Un bei der letzten Parlamentswahl immerhin 99,83%.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Dekoder vermutet den echten Stimmanteil bei etwa 27%. Ein zu hoher offizieller Wert würde wohl selbst von gutgläubigen Russen nicht ernstgenommen werden.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


 
Russland-Wahl: Putin gab Stimme auf PC mit unlizenziertem Windows 10 ab
Das Video sollte zum Wahlgang anregen, wurde aber stattdessen zur Grundlage internationaler Erheiterung

Von 18. bis 20. September wurde in Russland ein neues Parlament gewählt. Wobei "gewählt" hier ein sehr elastischer Begriff ist, denn bekanntermaßen laufen Wahlen in Putins Diktatur weder frei noch fair ab. Zusätzliche internationale Kritik gab es auch für die Durchführung der Inszenierung in illegal besetzten Gebieten der Ukraine. Die Kreml-Partei "Einiges Russland" kam laut offizieller Auszählung auf knapp 58 Prozent der Stimmen. Diese bescheren ihr 355 der 450 Sitze (79 Prozent) in der Duma und somit eine verfassungsgebende Mehrheit. Die restlichen Stimmen und Mandate entfallen auf Parteien der sogenannten "kontrollierte Opposition".

So weit, sowenig überraschend. Ein zu Beginn der Wahl vom Kreml veröffentlichtes Video sollte Werbung für die Online-Abstimmungsmöglichkeit machen. Es zeigt Wladimir Putin bei der Verwendung des Wahlportals. Der Clip entfaltete alsbald virales Potenzial, allerdings nicht aus den erhofften Gründen.

Nicht aktiviertes Windows 10 und Dell-Display
Die Aufnahme zeigt den Staatschef, wie er sichtlich mit dem Prozess kämpft. Mehr als einmal lehnt er sich mit zusammengekniffenen Augen in die Nähe des Bildschirms, um etwas zu identifizieren. Das spricht nicht für die Bedienbarkeit des Systems für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Am Ende folgt eine kurze, überraschte Geste, ehe sich Putin zweimal bedankt. "Es wirkt, als hätte er noch nie einen Computer bedient", kommentiert ein Nutzer auf X (vormals Twitter). "Bro sieht aus wie mein Onkel, wenn er Solitaire auf Windows XP spielt", meint der reichweitenstarke Influencer Mario Nawfal.

 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


In Russland kommt es zu einer massiven Invasion von Bären in Städten und Dörfern. Wie russische Medien berichten, verlassen die Raubtiere die Wälder und greifen Menschen sowie Haustiere an. Als Ursachen werden Waldbrände, eine schlechte Ernte bei Zedernnüssen sowie illegale Mülldeponien genannt, an denen die Bären bevorzugt nach Nahrung suchen – da dies für sie einfacher ist, als sich auf herkömmliche Weise im Wald zu versorgen.

Zwischen Juni und September wurden mindestens 25 Bärenangriffe registriert; allein im letzten Monat kamen mehr als fünf Menschen ums Leben, seit Sommerbeginn sind es insgesamt 17 Todesopfer.

Aufgrund der Angriffe werden Wanderwege gesperrt und Dutzende Tiere abgeschossen; dennoch suchen die Bären weiterhin die Nähe zu Menschen und halten Ortschaften nachts regelrecht „belagert“, so lokale Medienberichte. So kam es in der vergangenen Nacht in Abasa (Republik Chakassien) zu einem massiven Einfall von Bären. Die Tiere wurden vertrieben, drei von ihnen wurden getötet, erklärte Dmitri Butschenik, der stellvertretende Regierungschef von Chakassien. Zudem wurde gemeldet, dass ein Bär auf dem Gelände eines Holzverarbeitungsbetriebs im Dorf Potapowo (Region Krasnojarsk) einen Wachmann zu Tode gebissen hat.
 
Russland-Wahl: Putin gab Stimme auf PC mit unlizenziertem Windows 10 ab
Das Video sollte zum Wahlgang anregen, wurde aber stattdessen zur Grundlage internationaler Erheiterung

Von 18. bis 20. September wurde in Russland ein neues Parlament gewählt. Wobei "gewählt" hier ein sehr elastischer Begriff ist, denn bekanntermaßen laufen Wahlen in Putins Diktatur weder frei noch fair ab. Zusätzliche internationale Kritik gab es auch für die Durchführung der Inszenierung in illegal besetzten Gebieten der Ukraine. Die Kreml-Partei "Einiges Russland" kam laut offizieller Auszählung auf knapp 58 Prozent der Stimmen. Diese bescheren ihr 355 der 450 Sitze (79 Prozent) in der Duma und somit eine verfassungsgebende Mehrheit. Die restlichen Stimmen und Mandate entfallen auf Parteien der sogenannten "kontrollierte Opposition".

So weit, sowenig überraschend. Ein zu Beginn der Wahl vom Kreml veröffentlichtes Video sollte Werbung für die Online-Abstimmungsmöglichkeit machen. Es zeigt Wladimir Putin bei der Verwendung des Wahlportals. Der Clip entfaltete alsbald virales Potenzial, allerdings nicht aus den erhofften Gründen.

Nicht aktiviertes Windows 10 und Dell-Display
Die Aufnahme zeigt den Staatschef, wie er sichtlich mit dem Prozess kämpft. Mehr als einmal lehnt er sich mit zusammengekniffenen Augen in die Nähe des Bildschirms, um etwas zu identifizieren. Das spricht nicht für die Bedienbarkeit des Systems für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Am Ende folgt eine kurze, überraschte Geste, ehe sich Putin zweimal bedankt. "Es wirkt, als hätte er noch nie einen Computer bedient", kommentiert ein Nutzer auf X (vormals Twitter). "Bro sieht aus wie mein Onkel, wenn er Solitaire auf Windows XP spielt", meint der reichweitenstarke Influencer Mario Nawfal.


Die Kommentare wieder. :lol:

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Wie russische Online-Kanäle berichten, wurde der Vater des russischen Eishockeyspielers Andrej Kusmenko (der beim US-Club „Pittsburgh“ unter Vertrag steht) in der russischen Region Tuwa von einem Bären zu Tode gebissen. Der 62-Jährige hatte gemeinsam mit Freunden ein aufgrund gehäufter Bärenangriffe verhängtes Betretungsverbot für die Wälder missachtet.
 
Zurück
Oben