Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten Russland

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Der Name eines „Helden der militärischen Spezialoperation“, der seine acht Monate alte Tochter zu Hackfleisch verarbeitete, wurde auf ein russisches Kriegerdenkmal gesetzt.
Der Unternehmer Jakow Maiboroda aus Rostow war wegen des grausamen Mordes an seiner kleinen Tochter zu 15 Jahren Strafkolonie mit verschärftem Regime verurteilt worden; der Körper des Mädchens war zerstückelt, die Überreste durch einen elektrischen Fleischwolf gedreht und in Tüten im Gefrierschrank aufbewahrt worden.

Er unterzeichnete jedoch einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium, zog in den Krieg gegen die Ukraine und fiel dort. Nun wurde sein Name in seiner Heimat auf einem Denkmal verewigt – direkt neben den Namen von Teilnehmern des Großen Vaterländischen Krieges.
 
Nord Stream zurück auf dem Tisch: Washington und Moskau reden plötzlich über amerikanisches Geld
Nord Stream galt politisch als erledigt, nun wird hinter verschlossenen Türen wieder darüber gesprochen. Amerikanische und russische Vertreter beraten über eine Beteiligung von Investoren aus den USA an den Gasleitungen. Auf russischer Seite sitzt Kirill Dmitrijew mit am Tisch, Chef des staatlichen Direktinvestitionsfonds und seit Monaten einer der Männer, über die Moskau wirtschaftliche Kontakte nach Washington knüpft. Auf amerikanischer Seite taucht Jared Kushner auf, Donald Trumps Schwiegersohn. Beide trafen sich in den vergangenen Wochen mehrfach, in Moskau und New York. Wie ausführlich Nord Stream dabei behandelt wurde, bleibt offen. Verschwunden ist das Projekt jedenfalls nicht. Nach Angaben von Beteiligten steht es weiterhin auf der Tagesordnung.
Ein Geschäft wäre derzeit allerdings schwer durchzubringen. Nord Stream unterliegt europäischen und amerikanischen Sanktionen, mehrere Behörden müssten zustimmen. Hinzu kommt Berlin. Deutschland erklärt seit Langem, russisches Gas erfolgreich durch andere Lieferanten ersetzt zu haben. Eine Wiederaufnahme würde ausgerechnet Europas größten Energieverbraucher erneut mit russischem Gas versorgen. Und diesmal könnten amerikanische Investoren daran verdienen. Genau diese Konstruktion macht die Gespräche politisch heikel: Russland liefert, Deutschland kauft, amerikanisches Kapital verdient mit.
Kushner hält wirtschaftliche Vereinbarungen offenbar für einen möglichen Weg zu einer Waffenruhe. Dmitrijew verfolgt auf russischer Seite seit Längerem das Ziel, Gaslieferungen nach Deutschland wieder aufzunehmen. Erst im vergangenen Monat traf er Vertreter des amerikanischen Energie- und Finanzministeriums, um über eine mögliche Zusammenarbeit im Energiesektor zu sprechen. Eine schnelle Rückkehr von Nord Stream ist damit noch lange nicht beschlossen. Doch allein, dass Washington und Moskau über amerikanisches Geld für ein sanktioniertes russisches Gasprojekt sprechen, zeigt, wie weit die wirtschaftlichen Gespräche inzwischen reichen. Der Krieg läuft weiter, die Sanktionen gelten weiter, und trotzdem wird bereits darüber verhandelt, wer eines Tages an russischem Gas nach Europa verdienen könnte.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Fico aus der EU rauswerfen

Slowakei und Russland nehmen militärische Beziehungen wieder auf
Die Opposition kritisiert die Ankunft des russischen Geheimdienstoffiziers,
Nach einer vierjährigen Pause nehmen die Slowakei und Russland ihre militärischen Beziehungen wieder auf. Sie haben bereits Militärattachés in die jeweiligen Botschaften entsandt, berichtete die slowakische Website „Aktuality.sk“ am Donnerstag. Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico und der russische Präsident Wladimir Putin hätten sich im Mai bei einem Moskau-Besuch Ficos darauf geeinigt.

Dem Bericht zufolge hat die Slowakei bereits zwei ihrer Militärangehörigen nach Moskau entsandt. Die Opposition kritisiert die Entscheidung der Regierung und warnt vor der Ankunft eines russischen Geheimdienstoffiziers. „Vertreter dieser Regierungskoalition versuchen, uns davon zu überzeugen, dass ein russischer General hierherkommt, um Gräber zu pflegen, während unser General dort angeblich wichtige Geheimdienstoperationen durchführen wird, wofür uns alle unsere Verbündeten auf der ganzen Welt - ja sogar in der Galaxie - dankbar sein werden“, erklärte der Abgeordnete Juraj Krúpa von der rechtsliberalen Oppositionspartei „Freiheit und Solidarität“ (SaS) am Freitag in Bratislava ironisch.

 
Nord Stream zurück auf dem Tisch: Washington und Moskau reden plötzlich über amerikanisches Geld
Nord Stream galt politisch als erledigt, nun wird hinter verschlossenen Türen wieder darüber gesprochen. Amerikanische und russische Vertreter beraten über eine Beteiligung von Investoren aus den USA an den Gasleitungen. Auf russischer Seite sitzt Kirill Dmitrijew mit am Tisch, Chef des staatlichen Direktinvestitionsfonds und seit Monaten einer der Männer, über die Moskau wirtschaftliche Kontakte nach Washington knüpft. Auf amerikanischer Seite taucht Jared Kushner auf, Donald Trumps Schwiegersohn. Beide trafen sich in den vergangenen Wochen mehrfach, in Moskau und New York. Wie ausführlich Nord Stream dabei behandelt wurde, bleibt offen. Verschwunden ist das Projekt jedenfalls nicht. Nach Angaben von Beteiligten steht es weiterhin auf der Tagesordnung.
Ein Geschäft wäre derzeit allerdings schwer durchzubringen. Nord Stream unterliegt europäischen und amerikanischen Sanktionen, mehrere Behörden müssten zustimmen. Hinzu kommt Berlin. Deutschland erklärt seit Langem, russisches Gas erfolgreich durch andere Lieferanten ersetzt zu haben. Eine Wiederaufnahme würde ausgerechnet Europas größten Energieverbraucher erneut mit russischem Gas versorgen. Und diesmal könnten amerikanische Investoren daran verdienen. Genau diese Konstruktion macht die Gespräche politisch heikel: Russland liefert, Deutschland kauft, amerikanisches Kapital verdient mit.
Kushner hält wirtschaftliche Vereinbarungen offenbar für einen möglichen Weg zu einer Waffenruhe. Dmitrijew verfolgt auf russischer Seite seit Längerem das Ziel, Gaslieferungen nach Deutschland wieder aufzunehmen. Erst im vergangenen Monat traf er Vertreter des amerikanischen Energie- und Finanzministeriums, um über eine mögliche Zusammenarbeit im Energiesektor zu sprechen. Eine schnelle Rückkehr von Nord Stream ist damit noch lange nicht beschlossen. Doch allein, dass Washington und Moskau über amerikanisches Geld für ein sanktioniertes russisches Gasprojekt sprechen, zeigt, wie weit die wirtschaftlichen Gespräche inzwischen reichen. Der Krieg läuft weiter, die Sanktionen gelten weiter, und trotzdem wird bereits darüber verhandelt, wer eines Tages an russischem Gas nach Europa verdienen könnte.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.

Wie war das nochmal: Ewige Funkstille zwischen dem Westen und Russland nach diesem Krieg?

Ich hab schon mal gesagt dass manche Lemminge in Europa ihren antirussischen Enthusiasmus etwas zurückfahren sollten. Nicht dass man am Ende (wieder) von beiden, Washington und Moskau, auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Deal wird gerade etwas überbewertet. Russland wird mit Sicherheit aus einer schwächeren Position seine Ressourcen verkaufen als es vor dem Krieg der Fall war.
 
Dieser Deal wird gerade etwas überbewertet. Russland wird mit Sicherheit aus einer schwächeren Position seine Ressourcen verkaufen als es vor dem Krieg der Fall war.
Doch nicht beim weltgrößte A....loch
Washington wollte die Käufer von Putins Öl bestrafen und kauft jetzt selbst seinen Diesel
Ein Gesetz, das jeden treffen soll, der Russlands Energie kauft, und ein Präsident, der sie nun selbst kauft. Die Vereinigten Staaten nehmen russischen Diesel ab, und das Finanzministerium hat dafür eigens eine Ausnahme von den eigenen Sanktionen geschaffen. Donald Trump wollte Russland finanziell austrocknen. Einen Monat später füllt er Putins Auftragsbuch, und das zum besten Zeitpunkt, den Moskau sich wünschen konnte. Seit Juli hatte Russland seine Dieselausfuhren gedrosselt, nachdem ukrainische Drohnen Raffinerien trafen und die Produktion nach Angaben der Internationalen Energieagentur um rund 30 Prozent einbrach. Jetzt hebt Moskau die Beschränkungen vorzeitig auf, weil der amerikanische Käufer anklopft. Für die Fahrer daheim springt dabei wenig heraus. Fachleute erwarten kaum Entlastung an der Zapfsäule, weil russischer Diesel nur die Abnehmer wechselt und die anderen sich eben anderswo eindecken müssen.

Teuer ist der Diesel, weil sich mehrere Krisen überlagern. Der Krieg gegen Iran läuft seit 8 Monaten und treibt das Fass über 100 Dollar, Trump erklärt den Preis für tragbar, solange Teheran keine Atomwaffe bekomme. Seine Handelskonflikte verteuern Öl und Waren zusätzlich. Russlands Ausfuhrstopp zwang bisherige Abnehmer wie die Türkei und Länder Lateinamerikas, nun mit Europa um die knappen Mengen zu ringen, und aus den Golfstaaten kommen weniger Raffinerieprodukte, seit der Krieg dort Anlagen beschädigt und Wege blockiert hat. Die Knappheit, an der er selbst mitbaute, schickt ihn jetzt zu Putin.

Das alles haben wir nicht erraten, wir haben es aufgeschrieben, Wochen bevor es eintrat. Am 20. September legten wir offen, dass dieses Russland-Gesetz nur hart aussah. Derselbe Text reichte Trump den Notausgang, die Befugnis, jede Auflage gegen Moskau aus Gründen der nationalen Sicherheit auszusetzen, sofern er den Kongress unterrichtet. Wir benannten die Gefahr für Europa, wir richteten dazu eine schriftliche Anfrage an die EU, und wir baten unsere Leser, jenen Beitrag weit zu teilen. Jeder, der ihn damals weitergab, warnte seine Umgebung vor genau diesem Tag. Heute liegt die Antwort auf dem Tisch.


 
Trump-Putin-Deal verbilligt Diesel nicht
Die von der Ukraine scharf kritisierte Dieselvereinbarung von US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin wird nach Ansicht der Ökonomin Samina Sultan vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wohl wirkungslos verpuffen. Der Deal werde weder an Tankstellen in den USA noch in Europa zu niedrigeren Preisen führen – für Putin ist er dagegen ein diplomatischer Erfolg: Trump machte nicht den von ihm selbst begonnenen Iran-Krieg, sondern Kiew für die hohen Spritpreise verantwortlich – und forderte einen Machtwechsel in der Ukraine.

Die sofort zugesagte Menge von mehr als 300.000 Tonnen Diesel sei zu wenig, um einen großen Unterschied zu machen, sagte Sultan der dpa. „Der Weltmarktpreis wird sich nicht signifikant ändern“, sagte die IW-Expertin.

Nach Angaben der US-Energiebehörde EIA liegt der Verbrauch von Diesel und anderen Destillatkraftstoffen in den USA derzeit bei durchschnittlich rund 3,77 Millionen Barrel täglich. Das entspricht umgerechnet etwa 500.000 Tonnen. Eine Menge von 300.000 Tonnen würde damit rechnerisch den US-Verbrauch für gut 14 Stunden decken.

Trump vor Wahlen unter Druck
US-Präsident Trump hatte nach einem Gespräch mit Kreml-Chef Putin eine Vereinbarung zu Lieferungen von Diesel aus Russland verkündet. Die USA wollen dafür vorübergehend Sanktionen gegen russischen Diesel aufheben.

Trump steht in den USA angesichts gestiegener Spritpreise vor den wichtigen Zwischenwahlen in weniger als einem Monat stark unter Druck. Sultan sprach angesichts dessen von einer eher „symbolischen Handlung“.

Weitere Lieferungen fraglich

 
WHO: Moskau verneint Pest-Infektion
Nach dem Tod einer Mitarbeiterin eines Pest-Forschungsinstitut in Sibirien hat Russland nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Vorliegen einer Pest-Infektion verneint. Die zuständige russische Gesundheitsbehörde habe den Todesfall zwar bestätigt, der WHO jedoch mitgeteilt, dass kein Pest-Fall registriert worden sei, teilte die UNO-Organisation gestern mit.

Die WHO war nach eigenen Angaben am 2. Oktober durch Medienberichte auf den Vorfall am Forschungsinstitut für Pestbekämpfung im sibirischen Irkutsk aufmerksam geworden. Den Berichten zufolge war die Mitarbeiterin am 29. September wegen einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht worden und später gestorben. Dabei sei Lungenpest als Todesursache vermutet worden.

Der Vorfall hatte zur Quarantäne von rund 200 Menschen geführt und in den sozialen Medien Sorgen vor einem Pest-Ausbruch ausgelöst. Die USA hatten Aufklärung von Russland gefordert, das die Vorwürfe bereits davor zurückgewiesen hatte.

 
Zurück
Oben