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Der Daily Telegraph schreibt unter Berufung auf die Daten des erhaltenen Berichts, dass sich die vom britischen Verteidigungsministerium für die britische Armee bestellten Ajax-Panzerfahrzeuge, die das Budget 3,5 Milliarden Pfund kosten, als "fast unbrauchbar" erwiesen haben.

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Die Tests des gepanzerten Fahrzeugs wurden bereits im November 2020 ausgesetzt, da der Ajax nicht sicher bei Geschwindigkeiten über 32 km/h gefahren werden kann. Die Besatzung leidet unter Übelkeit, geschwollenen Gelenken und Tinnitus, was sie daran hinderte, mehr als 90 Minuten am Stück in ihrem Panzer zu trainieren. Auch die technischen Daten des gepanzerten Fahrzeugs sind enttäuschend, denn die sichere Höchstgeschwindigkeit liegt bei 32 km/h, während 65 km/h auf der Wunschliste standen. Außerdem kann der schwere Junge während der Fahrt nicht schießen und Hindernisse über zwanzig Zentimeter sind ohnehin schon unüberwindbar.

Das Programm zur Aktualisierung der Flotte von gepanzerten Kampffahrzeugen der britischen Armee wurde 2010 entwickelt. 2014 bestellte die Militärführung des Landes 589 gepanzerte Ajax-Fahrzeuge, die bereits 2017 ausgeliefert werden sollten. Während dieser Zeit erhielt die Armee jedoch nur 14 Ausrüstungsgegenstände, und bei ihren Tests wurden schwerwiegende Probleme festgestellt


Es gibt weiter Berichte die erwähnen das das Ajax Programm ganz geschlossen werden kann. Dann würde der Boxter Radpanzer vermutlich diese Lücke schließen.

Was mit dem speziel entwickelten Turm passiert ist ungewiss.
Damian bist du Russe?
 
US-Geheimdienste ändern ihre Einschätzung: Putin könnte NATO mit begrenztem Angriff testen
Die amerikanischen Geheimdienste halten einen begrenzten russischen Angriff auf ein NATO-Land inzwischen für möglich und ändern damit eine Einschätzung, die noch vor wenigen Monaten deutlich anders ausfiel. Bislang gingen die USA davon aus, dass Wladimir Putin während des laufenden Krieges gegen die Ukraine keine direkte Konfrontation mit einem NATO-Staat riskieren werde. Diese Einschätzung wurde Anfang dieses Jahres geändert. Untersucht werden inzwischen Szenarien vom schweren Cyberangriff über den Einsatz nicht gekennzeichneter bewaffneter Gruppen bis zu einem begrenzten russischen Vorstoß auf NATO-Gebiet an der Ostflanke.

Als möglicher Zeitraum gilt bereits der Herbst dieses Jahres bis 2029. Ein russischer Landangriff wird weiterhin als wenig wahrscheinlich bewertet, doch das Risiko steigt nach Einschätzung der US-Dienste mit jedem weiteren Jahr. Washington beobachtet dabei, dass Russland seine Angriffe und Provokationen gegenüber europäischen NATO-Staaten bereits verstärkt hat. Russische Marschflugkörper schlugen in Polen ein, Drohnen drangen nach Rumänien ein, im Mai traf eine russische Drohne dort sogar ein Wohnhaus. US-Beamte sehen darin mögliche Tests, wie weit Moskau gehen kann und wie geschlossen das Bündnis reagiert. Sollte Putin einen begrenzten Angriff wagen, könnte sein Ziel darin bestehen, die NATO zu spalten und vor allem herauszufinden, ob die Vereinigten Staaten tatsächlich militärisch für einen europäischen Verbündeten eintreten. Besonders schwierig wären Angriffe unterhalb eines offenen russischen Einmarsches. Artikel 5 verpflichtet die NATO zur gemeinsamen Verteidigung nach einem bewaffneten Angriff, bei Cyberangriffen, verdeckten bewaffneten Gruppen und anderen hybriden Operationen ist die Reaktion wesentlich weniger eindeutig. Genau dort könnte Moskau versuchen, Grenzen auszutesten. Gleichzeitig wächst in Washington die Sorge, dass die USA ausgerechnet in einer solchen Lage bei wichtigen Waffen deutlich weniger Reserven besitzen als noch vor wenigen Jahren. Lieferungen an die Ukraine und der Krieg mit Iran haben große Mengen amerikanischer Munition verbraucht. Betroffen sind unter anderem weitreichende Präzisionsraketen, ATACMS-Raketen und Stinger-Flugabwehrraketen. Auch bei Patriot-, SM-3- und THAAD-Abfangraketen sind die Bestände stark gefallen, ebenso bei THAAD-Radaren und Teilen der bodengebundenen Flugabwehr. Besonders deutlich wird das beim Patriot-System.

Eine aktuelle Untersuchung schätzt, dass die USA allein im Iran-Krieg zwischen 1.060 und 1.430 Patriot-Abfangraketen eingesetzt haben könnten. Danach könnten nur noch etwa 870 dieser Raketen im amerikanischen Bestand vorhanden sein. Das Pentagon weist Berichte über einen Munitionsmangel zurück. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, die USA verfügten über alles, was notwendig sei, um jederzeit und an jedem vom Präsidenten bestimmten Ort zuzuschlagen. Auch das Weiße Haus spricht von mehr als ausreichenden Beständen, während Donald Trump gleichzeitig die Rüstungsindustrie zu einer schnelleren Produktion von Munition drängt. Hinter den Kulissen wird das Problem jedoch längst diskutiert. General Dan Caine, Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, warnte das Weiße Haus bereits vor sinkenden Beständen bei Flugabwehrraketen. Für einen erneuten großen Angriff auf Iran würden die vorhandenen Reserven wahrscheinlich noch ausreichen, doch das zusätzliche Risiko wächst. Waffen wie PrSM, ATACMS und Stinger wären gleichzeitig entscheidend, sollte ein russischer Angriff auf NATO-Gebiet tatsächlich mit Bodentruppen erfolgen. Und Washington schaut nicht nur nach Europa. Jede weitere Rakete, die im Nahen Osten verschossen wird, fehlt auch für eine mögliche Auseinandersetzung mit China im westlichen Pazifik. Genau deshalb trifft die neue Geheimdiensteinschätzung die USA zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt: Russland könnte in den kommenden Jahren versuchen, herauszufinden, wie weit es gegen die NATO gehen kann, während Washington gleichzeitig rechnen muss, wie viele der Waffen noch vorhanden sind, die im Ernstfall gebraucht würden.

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Polen bereitet die größte Militärparade seiner Geschichte vor.
Am 15. August – dem Tag der Polnischen Streitkräfte – werden rund 1.800 Soldaten durch Warschau marschieren, während die Zuschauer mehr als 300 Fahrzeuge und sonstige Bodensysteme sowie 60 Luftfahrzeuge zu sehen bekommen.

Bei der Parade werden unter anderem Abrams-, Leopard- und K2-Panzer, Schützenpanzer der Typen Borsuk und Rosomak, Krab-Haubitzen sowie HIMARS-, Patriot- und Poprad-Systeme präsentiert. Die Flugschau umfasst polnische F-35- und F-16-Kampfjets sowie Apache-, Black-Hawk- und AW-149-Hubschrauber.

Auch Militärangehörige aus den USA, Kanada, Australien, Litauen, Estland, Schweden, Rumänien und Frankreich werden an der Parade teilnehmen. Parallel dazu findet in Gdynia und Danzig eine Marineparade mit mehr als 20 Schiffen statt.
Warschau hat beschlossen, den Tag der Armee groß zu feiern und dabei all das zu präsentieren, was in den vergangenen Jahren angeschafft wurde.
 
Luftalarm in Lettland: Kampfjets schießen Drohne ab
Eine Drohne ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und von Kampfjets eines NATO-Partnerstaats abgeschossen worden. Der Luftalarm sei damit aufgehoben, teilte das lettische Militär in der Nacht auf heute auf der Plattform X mit.

Zuvor hatten die Streitkräfte die Menschen in dem Baltenstaat aufgerufen, sich nicht im Freien aufzuhalten und sich in Sicherheit zu bringen.

Das Militär machte zunächst keine genauen Angaben zur Herkunft des unbemannten Fluggeräts über der Region Balvi. Die Armee sprach aber von einer ausländischen Drohne, die infolge von Russlands elektronischer Kampfführung in den lettischen Luftraum geraten sei. Damit lag nahe, dass es sich um eine abgewehrte ukrainische Drohne gehandelt haben könnte.

Finnland richtete Sperrzone ein
Finnland richtete indes im östlichen Golf des Landes als Vorsichtsmaßnahme vor möglichen Drohnen eine vorübergehende Sperrzone für den Luft- und Schiffsverkehr ein. In der Nacht hatte Russland nach Angaben des regionalen Gouverneurs Alexander Drosdenko 15 Drohnen in der Region Leningrad abgeschossen, wie dieser auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilte.

Das Gebiet grenzt an Finnland und Estland und schließt die Millionenmetropole St. Petersburg ein, die ein wichtiger Exportknotenpunkt des Landes ist.

 
Lettland: Abgeschossene Drohne aus Belarus eingeflogen
Die von NATO-Kampfjets über Lettland abgeschossene Drohne ist nach Regierungsangaben aus dem benachbarten Belarus in den Luftraum des baltischen EU- und NATO-Landes eingeflogen. Die Herkunft des unbemannten Flugobjekts sei gegenwärtig aber weiterhin noch unklar, sagte Verteidigungsminister Raivis Melnis heute im lettischen Fernsehen.

Italienische Eurofighter hatten die Drohne am Freitag im Nordosten Lettlands in der Region Balvi rund 20 Kilometer von der gleichnamigen Stadt entfernt vom Himmel geholt. Das lettische Militär hatte den Absturzort durchkämmt und gefährliche Trümmerteile kontrolliert gesprengt. Andere Teile der Drohne werden noch von Experten untersucht, sagte Melnis.

Zur Herkunft des Flugkörpers gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Nach Militärangaben handelt es sich um eine ausländische Drohne, die infolge von Russlands elektronischer Kampfführung in den lettischen Luftraum geraten sei. Damit lag der Schluss nahe, dass es sich um eine abgewehrte ukrainische Drohne gehandelt haben könnte.

 
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