Festnahmen, Demonstrationsverbote
Harsche Kritik an NATO-Gastgeber Türkei
Auf dem NATO-Gipfel in der Türkei werden am Dienstag und Mittwoch wichtige Entscheidungen zu sicherheitspolitischen Fragen erwartet. So sollen etwa weitere Milliardenhilfen für die Ukraine fixiert werden. Das Gastgeberland Türkei wurde wegen des harten Umgangs mit Regierungskritikern bereits im Vorfeld scharf kritisiert. Denn mehrfach kam es vor dem Gipfel zu Verhaftungen. Auch Demonstrationsverbote wurden verhängt.
Am Montagabend sei etwa der türkische Reporter Kayhan Ayhan wegen „Verbreitung falscher Nachrichten“ festgenommen worden, teilte sein Arbeitgeber, die regierungskritische Tageszeitung „Bir Gün“, am Dienstag mit. Ayhan hatte über den Korruptionsprozess gegen den seit März 2025 inhaftierten Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu berichtet. Auch der türkische Journalist Hazar Dost wurde festgenommen.
Bereits am Wochenende hatten die türkischen Behörden bei Razzien in mehreren Provinzen zahlreiche Menschen festgenommen. Die Behörden bezeichnen die Aktionen als Teil der Terrorismusbekämpfung. Kritikerinnen und Kritiker sagten dagegen, die Operationen zielten darauf ab, Proteste zu verhindern.
Journalist: „Kein gutes Zeichen“
Es sei sehr enttäuschend, dass sich einerseits die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs zum Thema Sicherheit der Welt träfen und gleichzeitig in der Türkei hart durchgegriffen werde, sagte etwa der Journalist Serkan Demirtas von der englischsprachigen Tageszeitung „Hürriyet Daily News“ im Ö1-Morgenjournal. Das sei „kein gutes Zeichen für die Zukunft des gesamten Bündnisses“.
orf.at
Harsche Kritik an NATO-Gastgeber Türkei
Auf dem NATO-Gipfel in der Türkei werden am Dienstag und Mittwoch wichtige Entscheidungen zu sicherheitspolitischen Fragen erwartet. So sollen etwa weitere Milliardenhilfen für die Ukraine fixiert werden. Das Gastgeberland Türkei wurde wegen des harten Umgangs mit Regierungskritikern bereits im Vorfeld scharf kritisiert. Denn mehrfach kam es vor dem Gipfel zu Verhaftungen. Auch Demonstrationsverbote wurden verhängt.
Am Montagabend sei etwa der türkische Reporter Kayhan Ayhan wegen „Verbreitung falscher Nachrichten“ festgenommen worden, teilte sein Arbeitgeber, die regierungskritische Tageszeitung „Bir Gün“, am Dienstag mit. Ayhan hatte über den Korruptionsprozess gegen den seit März 2025 inhaftierten Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu berichtet. Auch der türkische Journalist Hazar Dost wurde festgenommen.
Bereits am Wochenende hatten die türkischen Behörden bei Razzien in mehreren Provinzen zahlreiche Menschen festgenommen. Die Behörden bezeichnen die Aktionen als Teil der Terrorismusbekämpfung. Kritikerinnen und Kritiker sagten dagegen, die Operationen zielten darauf ab, Proteste zu verhindern.
Journalist: „Kein gutes Zeichen“
Es sei sehr enttäuschend, dass sich einerseits die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs zum Thema Sicherheit der Welt träfen und gleichzeitig in der Türkei hart durchgegriffen werde, sagte etwa der Journalist Serkan Demirtas von der englischsprachigen Tageszeitung „Hürriyet Daily News“ im Ö1-Morgenjournal. Das sei „kein gutes Zeichen für die Zukunft des gesamten Bündnisses“.
Festnahmen, Demonstrationsverbote: Harsche Kritik an NATO-Gastgeber Türkei
Auf dem NATO-Gipfel in der Türkei werden am Dienstag und Mittwoch wichtige Entscheidungen zu sicherheitspolitischen Fragen erwartet. So sollen etwa weitere Milliardenhilfen für die Ukraine fixiert werden. Das Gastgeberland Türkei wurde wegen des harten Umgangs mit Regierungskritikern bereits im...