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NATO

Kriegsszenario Nato gegen Russland: Österreich würde rasch zum Ziel – und wäre kaum vorbereitet
Der Militäranalyst Franz-Stefan Gady hat durchgespielt, was ein Krieg zwischen der Nato und Russland für Österreich bedeuten würde: „Ich mache mir keine Illusionen, dass Russland nicht schon Angriffspläne auf Österreich ausgearbeitet hat.“ Das Ergebnis alarmiert.

Wer sich eine mögliche Konfrontation zwischen Russland und dem Westen vorstellt, denkt vielleicht nicht sofort an den Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering, den Donauhafen in Linz oder die Belgier-Kaserne in Graz. Tauerntunnel, Karawankentunnel und Europabrücke auf der Brennerautobahn klingen auch eher nach einer Aufzählung aus den Staunachrichten im Reisesommer als nach einer Liste russischer Angriffsziele. Aber der renommierte Militäranalyst Franz-Stefan Gady hat ein Szenario aufgeschrieben, in dem diese und andere Schauplätze in Österreich ins Visier geraten und an dessen Ende Soldaten fallen, Infrastruktur zerstört und das Land politisch zerrissen ist und zwar ohne, dass auch nur ein einziger Soldat in Uniform die Grenze überquert hat. „Überfall – Wenn der Krieg nach Österreich kommt“, heißt das Buch. Man ahnt schon: Es könnte für Aufregung sorgen.

 
Ex-Nato-Chef Rasmussen: „Österreich hat seine neutrale Jungfräulichkeit verloren“
Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen über die Erosion des Militärbündnisses, russische Angriffspläne auf Litauen, Europas strategischen Fehler im Iran-Krieg und die EU-feindliche Agenda von US-Vizepräsident Vance.

Die Presse: Der ehemalige US-Sicherheitsberater John Bolton schrieb, dass Donald Trump bereits in seiner ersten Amtszeit einen Austritt aus der Nato erwog. Wird der US-Präsident es in seiner zweiten Amtszeit tun?

Anders Fogh Rasmussen: Die USA werden die Nato nicht verlassen. Ein Nato-Austritt erfordert die Zustimmung des US-Kongresses. Und diese Mehrheit wird es niemals geben. Trump hat jedoch viele andere Möglichkeiten, die Nato zu untergraben.

Erodiert die Nato bereits?

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Bericht: USA reduzieren Militärbeiträge für NATO deutlich
Die USA wollen einem Medienbericht zufolge ihre militärischen Beiträge zur NATO deutlich reduzieren. Ein Gesandter des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth habe bei einem Treffen in Brüssel vergangene Woche die Verbündeten darüber unterrichtet, dass Washington künftig „erheblich weniger militärische Schlüsselfähigkeiten bereitstellen“ werde, berichtete der „Spiegel“ heute.

Die Kürzungen beträfen unter anderem „US-Kampfjets, Kriegsschiffe, Drohnen oder Tankflugzeuge“.

Den Angaben zufolge planen die USA, deutlich weniger strategische Bomber für die NATO abzustellen, der „Spiegel“ berichtete über eine „Halbierung der bisherigen Zahl“. Die Zahl der US-Kampfjets solle um ein Drittel sinken.

Die US-Marine soll zudem laut „Spiegel“ weniger Zerstörer bereithalten, U-Boote wollten die USA im NATO-Verbund gar nicht mehr stellen. Auch Drohnen zur Aufklärung sollen die Europäer selbst stellen.


Ja, das weltgrößte A....loch fängt einen Krieg an ohne Rückendeckung und ist dann auf andere Böse. Wie kann man so was überhaupt noch unterstützten.

:maga:
 
NATO will Ostflanke mit zweitem Hauptquartier stärken
Die NATO will ein zweites taktisches Hauptquartier für die Nordostflanke der Allianz schaffen. Das teilten Deutschland und die Niederlande heute mit. Dem I. Deutsch-Niederländischen Korps komme dazu voraussichtlich ab Mitte des Jahres diese Führungsrolle zu, insbesondere in der Region Estland und Lettland.

Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte, Deutschland und die Niederlande übernähmen damit „weitere Verantwortung für die Sicherheit Europas“.

Schritt zur Abschreckung Russlands
Der Schritt soll einer stärkeren Abschreckung Russlands dienen und den Zusammenhalt innerhalb der NATO stärken, heißt es in einer Presseerklärung des deutschen und niederländischen Verteidigungsministeriums. Das Korps kann im Spannungsfall bis zu 50.000 Soldatinnen und Soldaten führen. Das Kommando wechselt turnusmäßig.

 
Drohne trifft Rumänien
NATO will „jeden Zentimeter verteidigen“
Die NATO und die EU-Staaten haben Rumänien nach dem Einschlag einer russischen Drohne in ein Wohnhaus ihre Unterstützung zugesichert und Russlands Vorgehen scharf verurteilt. Die NATO sei bereit, „jeden Zentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen“, hielt Generalsekretär Mark Rutte am Freitag fest. Bukarest machte Moskau vollumfänglich für den Vorfall verantwortlich, Russland dagegen sprach von fehlenden Beweisen. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) bestellte den russischen Botschafter ein.

Der rumänische Präsident Nicosur Dan berief den Nationalen Verteidigungsrat ein, um „angemessene“ Maßnahmen gegen Russland zu erörtern. Der EU- und NATO-Staat Rumänien warf Russland nach dem Einschlag eine „schwere und unverantwortliche Eskalation“ vor. Bukarest werde die notwendigen diplomatischen Maßnahmen ergreifen, um auf diesen schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht und die Verletzung seines Luftraumes zu reagieren.

Rumänien werde es Dan zufolge nicht hinnehmen, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine auf seine Bevölkerung übergreift. Das Land berief den russischen Botschafter ein. Außerdem wurde der russische Konsul in der Hafenstadt Constanta von Rumänien ausgewiesen, das dortige Konsulat werde geschlossen.

 
NATO baut Präsenz in Schweden und Finnland aus
Die NATO baut ihre Präsenz in Schweden und Finnland aus. Gestern begannen neu geschaffene Einheiten in den beiden nordischen Ländern ihren Einsatz, wie die Militärallianz mitteilte. Die Forward Land Forces (FLF) umfassen eine Kampftruppe im schwedischen Boden sowie ein multinationales Hauptquartier in Rovaniemi in Finnland.

Die Region sei „eine der strategisch bedeutendsten, mit einem Umfeld, das zu den schwierigsten der Welt zählt“, erklärte der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich. Die Entscheidung zur Schaffung der Forward Land Forces in Finnland war 2024 beim NATO-Gipfel in Washington getroffen worden.

Das lange bündnisfreie Finnland, das eine mehr als 1.300 Kilometer lange Grenze zu Russland hat, war der NATO im April 2023 beigetreten. Grund für die Kehrtwende war der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Auch Schweden gab wegen des Ukraine-Kriegs seine traditionelle Neutralität auf und trat 2024 der NATO bei.

 
Bericht: USA reduzieren Jets und Kriegsschiffe für NATO
Die USA planen einem Bericht der „New York Times“ („NYT“) von gestern (Ortszeit) zufolge, die Zahl der Flugzeuge und Kriegsschiffe, die sie für NATO-Einsätze in Europa zur Verfügung stellen, um ein Drittel zu reduzieren.

Das berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei hochrangige europäische Insider. Die NATO und das US-Verteidigungsministerium reagierten nicht auf Anfragen zur Stellungnahme.

Der US-Plan sieht dem Bericht zufolge vor, die Zahl der F-16- und F-15E-Kampfflugzeuge von rund 150 auf 100 zu senken, die Zahl der Seeaufklärungsflugzeuge von 26 auf 15 und alle acht Luftbetankungsflugzeuge abzuziehen, die Europa bisher zur Verfügung standen.

Damit würde die Fähigkeit der NATO für Angriffe auf weiter entfernte Ziele und Überwachungsaufgaben eingeschränkt.

 
NATO bestätigt US-Streichungen bei Streitkräften in Europa
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat heute in Brüssel bestätigt, dass die USA künftig weniger militärische Ressourcen für Abschreckung und Verteidigung unter NATO-Kommando in Bereitschaft halten werden.

Man habe die Arbeitsteilung im Bereich der konventionellen Streitkräfte überprüft und sehe, dass die europäischen Verbündeten und Kanada bereit, willens und in der Lage seien, mehr zu leisten. Auf dieser Grundlage hätten die USA ihre Zusagen angepasst.

Nicht als Rückzug aus Europa verstanden
Im Rahmen des „NATO Force Models“ werde im Bündnis festgelegt, welche Mitgliedstaaten wie viele Kräfte und Fähigkeiten bereithalten und wie schnell diese verfügbar stehen müssen. In diesem Zusammenhang hätten die USA ihre Anpassungen bekanntgegeben.

Rutte betonte, dass das aus seiner Sicht aber kein Problem sei und nicht als Rückzug der USA interpretiert werden sollte. „Die Vereinigten Staaten haben deutlich gemacht, dass sie sich zur NATO bekennen“, sagte er. Dieses Bekenntnis gehe jedoch mit der Erwartung einher, dass sich die Verbündeten die Verantwortung für Sicherheit hier in Europa gerechter teilten.

 
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