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NATO

NATO-General: Russische Sabotage in Europa erfolglos
Nach den Worten des Oberbefehlshabers der NATO-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich, hat die „russische Sabotagekampagne“ in Europa für den Kreml keinen Erfolg. Die „staatlich gesteuerte Sabotage“ werde zwar „immer dreister“, sagte Grynkewich gestern vor EU-Abgeordneten. Dennoch halte das die europäischen Länder nicht davon ab, die Ukraine weiter zu unterstützen.

Konkret verwies Grynkewich auf den Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne auf dem Flughafen in Leipzig und den Abschuss von Leuchtraketen durch ein russisches Kriegsschiff auf einen dänischen Hubschrauber.

General: Entschlossene Reaktion nötig
Grynkewich rief die europäischen Staaten zu einer entschlossenen Reaktion auf russische Sabotageakte auf. Der beste Weg zur Gegenwehr sei es, die Verantwortlichen in Moskau öffentlich zu benennen und die Unterstützung für die Ukraine zu verstärken, sagte Grynkewich.

 
Militärexperte: "Die Nato geht langsam zu einer Luftverteidigungsmission über"
Russische Drohnen verletzen immer häufiger den Luftraum von Nato-Staaten. Militärexperte Markus Reisner erklärt den Drohnenkrieg im Schwarzen Meer

Russland hat seit dem Sommer seine Blockade der ukrainischen Schwarzmeerhäfen faktisch wieder aufgenommen. Dadurch wurden Handelswege unterbrochen, Getreide- und Stahlexporte eingeschränkt und die ukrainische Wirtschaft schwer belastet. Immer wieder werden auch Schiffe von Drohnen getroffen, die unter anderer Flagge fahren, zuletzt sanken zwei bulgarische Schiffe nach einem mutmaßlich russischen Drohnenangriff.

"Die russische Seite hat die strategische Luftkriegsführung gegenüber der Ukraine gesteigert", meint der österreichische Militärexperte Markus Reisner angesichts der Eskalation im Schwarzen Meer. Russland versuche auf vielfältige Weise, die Ukraine wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und zur Kapitulation zu treiben. "Das beginnt bei der Tankstelle in Kyjiw, die plötzlich brennt, und endet beim Getreidefrachter im Schwarzen Meer, der nicht mehr einlaufen kann, weil er damit rechnen muss, dass er im Hafen oder bereits auf offener See angegriffen wird. Wir haben einen totalen Luftkrieg Russlands gegen die Ukraine. Es gibt nicht einen Luftalarm am Abend, sondern durchgehende Luftalarme", so Reisner zum STANDARD.

 
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