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Nordkorea News

Südkorea: Nordkorea feuerte erneut Flugkörper ab
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben erneut einen Flugkörper abgefeuert.

Das Geschoß flog in Richtung Japanisches Meer (koreanisch: Ostmeer), wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte gestern berichtete.

Nordkorea hatte erst vor rund drei Wochen mehrere Kurzstreckenraketen Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Dem abgeschotteten Land unter Machthaber Kim Jong Un ist es gemäß mehreren Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern.

US-Manöver mit Südkorea deutlich reduziert
Mitte August hatten sowohl Südkorea als auch die USA deutliche Zugeständnisse an Nordkorea gemacht. So ordnete US-Präsident Donald Trump an, ein gemeinsames Militärmanöver mit Südkorea deutlich zu reduzieren. Er verwies dabei auf seine angeblich „sehr gute Beziehung“ zu Nordkoreas Machthaber Kim und sagte, er rechne damit, diesen noch in diesem Jahr zu treffen. Kim selbst hat sich zu dem Gesprächsangebot bisher nicht öffentlich geäußert.

 
Nordkoreanischer Berg bröckelt nach Atomtests
Jener Berg, in dem das nordkoreanische Regime zwischen 2006 und 2017 sechs Atomtests im Rahmen seines Atomprogramms durchführte, ist offenbar nachhaltig destabilisiert worden. Bis heute wird die Region laut einer neuen Studie von immer heftiger werdenden Erdbeben heimgesucht.

Der 2.205 Meter hohe Mantap (auch Mantapsan) ist ein Granitmassiv im Nordosten Nordkoreas. In seinem Inneren befand sich bis 2017 das unterirdische Atomtestgelände Punggye-ri. In diesem Tunnelsystem hatte das nordkoreanische Regime zwischen 9. Oktober 2006 und 3. September 2017 insgesamt sechs unterirdische Nukleartests durchgeführt.

Der letzte und gleichzeitig heftigste Atomtest löste im Berg ein Beben der Stärke 6,3 aus, was zur Folge hatte, dass der Gipfel des Berges um einen halben Meter absackte. Gleichzeitig verbreiterte sich der Berg horizontal um rund dreieinhalb Meter. Das Regime in Pjöngjang arbeitet seit rund 20 Jahren aktiv an der Herstellung einer Atombombe und dem damit verbundenen Aufstieg zur Atommacht.

 
Unmöglich auszuweichen: Nordkorea feuerte KI-gesteuerte Rakete ab
Kim Jong-un hatte im vergangenen Monat die Notwendigkeit hervorgehoben, „das Ausmaß von Künstlicher Intelligenz“ in den Waffensystemen zu erhöhen.
Nordkorea hat nach eigenen Angaben eine Mittelstreckenrakete getestet, die ihre Flugbahn mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) verändern kann. Die am Samstag abgefeuerte Rakete sei „in der Lage, ihre Flugbahn in geringer Höhe zu ändern und KI wurde darin integriert“, erklärte die einflussreiche Schwester von Machthaber Kim Jong-un, Kim Yo-jong. Südkorea hatte kurz zuvor über das Abfeuern einer Rakete in Nordkorea berichtet.

Laut Kim Yo-jong bedeutet der Einsatz von KI in der Rakete, dass es „keinen Weg gibt, ihr auszuweichen“. Ihr Bruder sei der Überzeugung, dass „kein anderes Land in der Welt für zumindest viele Jahre Zugang zu einer solchen Technologie“ haben werde. Kim Jong-un hatte im vergangenen Monat die Notwendigkeit hervorgehoben, „das Ausmaß von Künstlicher Intelligenz“ in den Waffensystemen zu erhöhen.

 
Nordkorea stellt sich bei Taiwan hinter China und verspricht Russland weiter Unterstützung
Nordkorea greift die USA wegen ihrer Waffenlieferungen an Taiwan scharf an und warnt Washington vor einer direkten Konfrontation mit China. Kim Jong Un hatte Xi Jinping bereits im Juni seine volle Unterstützung für das „Ein-China“-Prinzip zugesichert. Gleichzeitig bekräftigte Kim in einer Geburtstagsbotschaft an Wladimir Putin die weitere Zusammenarbeit mit Russland und bezeichnete dessen Krieg als „heiligen Krieg der Gerechtigkeit“, der mit einem Sieg enden werde. Nordkorea hat nach ukrainischen und südkoreanischen Schätzungen seit 2024 etwa 14.000 bis 15.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands entsandt. Seit dem gegenseitigen Verteidigungspakt von 2024 sind die Beziehungen zwischen Pjöngjang und Moskau deutlich enger geworden.
 
Nordkorea feuerte mehrere ballistische Raketen ab
Nordkorea hat südkoreanischen Angaben zufolge mehrere ballistische Raketen abgefeuert. Sie seien aus dem Gebiet Pjöngjang in Richtung Ostmeer abgefeuert worden, teilte der südkoreanische Generalstab heute mit.

Das Gewässer ist auch als Japanisches Meer bekannt. Das japanische Verteidigungsministerium bestätigte seinerseits den Start mindestens einer mutmaßlich ballistischen Rakete.

Nordkorea hatte laut eigenen Angaben Anfang des Monats eine Rakete abgefeuert, die ihre Flugbahn mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) verändern kann. Südkorea gab wenige Tage später den erfolgreichen Test einer selbst entwickelten Hyperschallrakete bekannt.

 
Trump träumt vom Wiedersehen, Kim zeigt Raketen, die Amerika treffen können
Donald Trump möchte Kim Jong Un wiedersehen. Der nordkoreanische Machthaber beschäftigt sich derweil mit Waffen, die das amerikanische Festland erreichen können. Während Trump im Weißen Haus über ein mögliches Treffen während seiner Asienreise im November sprach und meinte, das werde aufregend, führte Kim seine Ehefrau, seine Tochter und seine jüngere Schwester Kim Yo Jong durch das neue Museum der nationalen Verteidigungsrevolution. Zwischen Kampfpanzern und Angriffsdrohnen stand die Interkontinentalrakete Hwasong-20, ausgelegt für mehrere Sprengköpfe und einen Angriff auf die Vereinigten Staaten. Erprobt wurde sie bislang nicht. Kim verlangte bei seinem Besuch am Sonntag eine noch entschlossenere Weiterentwicklung des Waffenbestands und kündigte den Ausbau des Museums an. Wo das offenbar fensterlose Gebäude steht und ob gewöhnliche Nordkoreaner es besuchen dürfen, blieb offen. Zu sehen waren auch ballistische Pukkuksong-U-Boot-Raketen, eine Hyperschallrakete kurzer Reichweite und kleinere Marschflugkörper. Militärs besichtigten Mehrfachraketenwerfer, Kim legte beide Hände auf einen Panzer. Der Familienausflug geriet zur Besichtigung dessen, womit Pjöngjang seine Zukunft absichern will.

Trump traf Kim während seiner 1. Amtszeit 3 Mal. Seit rund 7 Jahren gibt es keine förmlichen Atomverhandlungen mehr. Nordkorea betrachtet seinen Status als Atommacht als unumkehrbar und verweigert Washington bislang neue Gespräche. Bei der UN-Generalversammlung im September forderten die USA gemeinsam mit Japan und Südkorea erneut die atomare Abrüstung Nordkoreas. Pjöngjangs Außenminister bezeichnete das als Tagtraum, die Atomwaffen würden für immer bleiben. Kim kann sich diese Haltung inzwischen leisten, weil Russland einen Teil der Rechnung bezahlt. Nordkorea liefert Waffen und Soldaten für Putins Krieg gegen die Ukraine, erhält dadurch wirtschaftliche Vorteile und genießt russischen diplomatischen Rückhalt bei den Vereinten Nationen. Nach Angaben aus Seoul wurden rund 33.000 Container mit Munition nach Russland verschifft. Ukrainische Behörden beziffern die seit Ende 2023 gelieferten ballistischen Raketen auf mindestens 150. Bis zu 40 Prozent der russischen Kriegsmunition sollen zeitweise aus Nordkorea gekommen sein. Während Washington auf Gespräche hofft, erweitert Kim seine Raketenproduktion.

Auch die jüngsten Waffentests gehören zu dieser Entwicklung. Noch am Montag startete Nordkorea eine ballistische Rakete. Bei einem weiteren Versuch soll nach nordkoreanischer Darstellung eine Hyperschallrakete eingesetzt worden sein. Solche Waffen erreichen mindestens die 5-fache Schallgeschwindigkeit und können durch ihre Beweglichkeit schwerer entdeckt werden. Fachleute aus Südkorea und Japan halten die nordkoreanischen Fähigkeiten allerdings weiterhin für übertrieben dargestellt. Kim Yo Jong verspottete daraufhin die angeblich mangelhafte Raketenüberwachung beider Länder. Ihre veröffentlichten Flugdaten seien falsch, behauptete sie. Gerade das beweise die Vollkommenheit der eigenen Raketentechnik. Trump erwartet vielleicht ein aufregendes Wiedersehen. Kim zeigt ihm vorerst lieber, was er inzwischen alles besitzt.

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Nordkorea testet Marschflugkörper
Nordkorea hat nach eigenen Angaben zwei strategische Marschflugkörper getestet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete, wurden die beiden Marschflugkörper von U-Booten aus ins Ostmeer abgefeuert, das auch als Japanisches Meer bekannt ist. Der Test habe keine „nachteiligen Auswirkungen auf die Sicherheit der Nachbarländer“ gehabt.

Bei dem Test sei es darum gegangen, die Einsatzbereitschaft von „Unterwasser-Kampfsystemen zu überprüfen“ und Marineeinheiten zu trainieren, schrieb KCNA. Die Tests hätten die „hohe Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Leistungsfähigkeit der Kriegsabschreckungsmittel“ Nordkoreas unter Beweis gestellt.

Der Waffentest erfolgte vor dem Hintergrund neuer Spannungen mit Südkorea. Bei einer Explosion im Grenzgebiet waren kürzlich drei südkoreanische Soldaten verletzt worden. Südkorea geht davon aus, dass nordkoreanische Landminen dafür verantwortlich waren, und wirft dem Norden einen Bruch des Waffenstillstands vor. Nordkorea weist die Anschuldigungen zurück.

 
Grenze zwischen Nord- und Südkorea vollständig vermint
Nordkorea hat laut Schätzungen des südkoreanischen Militärs seit 2024 entlang der Grenze rund 960.000 Landminen verlegt. In der gesamten Demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen den beiden Nachbarländern sollen insgesamt rund zwei Millionen Landminen liegen, darunter auch solche des südkoreanischen Militärs. Die Grenze ist damit praktisch vollständig vermint.

Die Hälfte der Minen wurde laut einem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap von heute erst innerhalb der letzten zwei Jahre verlegt. Die DMZ ist ein rund vier Kilometer breiter Grenzstreifen zwischen Nord- und Südkorea, der die zwei Staaten seit dem Ende des Korea-Krieges (1950–53) trennt.

Nordkorea baut Grenzbefestigungen seit zwei Jahren aus
Seit Frühjahr 2024 befestigt Nordkorea seine Grenze gegenüber dem Süden stark. So ließ Machthaber Kim Jong Un sämtliche historische Straßen- und Zugsverbindungen sprengen und Barrieren und zusätzliche Stacheldrahtzäune errichten.

 
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