Ein Kampf auf dem Rücken der Bürger
Sinclair-Webb hat mit vielen Bürgern in den abgeriegelten Orten gesprochen und etliche Todesfälle untersucht. Neben all den Kämpfern und Soldaten sind auch etwa 200 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter auch kleine Kinder. Es sei ein Kampf auf dem Rücken unschuldiger Bürger, sagt sie. Sowohl die staatlichen Organe wie Armee und Polizei als auch die PKK-nahen Gruppen, beide bedrohten die Sicherheit der dort lebenden Bürger, wenn sie im Stadtzentrum kämpfen.
Die Wut der Bewohner richtet sich weniger gegen die PKK als vielmehr gegen den Staat, der hier die Bevölkerung in Kollektivhaft nehme, berichten Journalisten, die die umkämpften Städte besuchen konnten. Und auch Sinclair-Webb sieht den türkischen Staat in der Verantwortung. Man könne das Problem auch anders lösen, als Stadtzentren mit Panzergranaten zu beschießen, sagt sie. Mit diesem harten Vorgehen aber werde das letzte Vertrauen verspielt, das kurdische Bürger noch in den türkischen Staat hatten.
Mehr als hunderttausend Einwohner der umkämpften Städte im Südosten der Türkei sind bereits zu Verwandten in die Umgebung oder in größere Städte wie Istanbul geflüchtet, manche wollen die Türkei verlassen und ins Ausland fliehen. Viele werden nach Deutschland kommen, warnen kurdische Oppositionspolitiker.
https://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-kurden-117.html
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Es ist definitiv der falsche Weg , den Akp Erdowahn geht. Nicht nur das. Es ist gezielt und gewollt, dass diese Städte zerstört werden und das die Bevölkerung in Kollektivhaft genommen wird und terrorisiert wird.
Das sollte unter anderem auch die Strafe dafür sein, dass so viele Menschen dort die HDP gewählt haben.
Das ist die Wahrheit!