Hamas in Moskau: Russland versucht sich als Vermittler
Konkurrierende palästinensische Gruppen treffen sich zu Gesprächen in Moskau. Russland will sie zusammenbringen - und könnte damit zur Befreiung von Geiseln beitragen. Doch der Kreml verfolgt auch eigene Interessen.
Annäherung in Moskau: In dieser Woche reisen Delegierte mehrerer palästinensischer Gruppierungen in die russische Hauptstadt, um dort im Rahmen eines "interpalästinensischen Dialogs" Gespräche über den Krieg zwischen Israel und der Hamas sowie über weitere Themen zu führen.
Insgesamt nähmen an dem auf zwei bis drei Tage anberaumten Treffen 12 bis 14 Organisationen teil, sagte der stellvertretende russische Außenminister Michail Bogdanow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass.
Anreisen werden Vertreter der Hamas, des Islamischen Dschihad, der Fatah und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), des Dachverbands der säkularen palästinensischen Gruppen.
Die von der Fatah geführte PLO erkannte Israel 1993 an, teilweise im Austausch gegen einen möglichen palästinensischen Staat. Die Hamas hingegen, die von westlichen und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft wird, erkennt die Existenz Israels nicht an.
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Konkurrierende palästinensische Gruppen treffen sich zu Gesprächen in Moskau. Russland will sie zusammenbringen - und könnte damit zur Befreiung von Geiseln beitragen. Doch der Kreml verfolgt auch eigene Interessen.
Annäherung in Moskau: In dieser Woche reisen Delegierte mehrerer palästinensischer Gruppierungen in die russische Hauptstadt, um dort im Rahmen eines "interpalästinensischen Dialogs" Gespräche über den Krieg zwischen Israel und der Hamas sowie über weitere Themen zu führen.
Insgesamt nähmen an dem auf zwei bis drei Tage anberaumten Treffen 12 bis 14 Organisationen teil, sagte der stellvertretende russische Außenminister Michail Bogdanow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass.
Anreisen werden Vertreter der Hamas, des Islamischen Dschihad, der Fatah und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), des Dachverbands der säkularen palästinensischen Gruppen.
Die von der Fatah geführte PLO erkannte Israel 1993 an, teilweise im Austausch gegen einen möglichen palästinensischen Staat. Die Hamas hingegen, die von westlichen und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft wird, erkennt die Existenz Israels nicht an.
Hamas in Moskau: Russland versucht sich als Vermittler – DW – 27.02.2024
Konkurrierende palästinensische Gruppen treffen sich zu Gesprächen in Moskau. Russland will sie zusammenbringen - und könnte damit zur Befreiung von Geiseln beitragen. Doch der Kreml verfolgt auch eigene Interessen.