Der Haftbefehl gegen Netanjahu und zumindest auch gegen seinem Verteidigungsminister (wohl eher Kriegsminister) Joav Galant durch den IStGH ist rchtig und nur konsequent. da kann er weinerlich herumschlagen und hüpfen wie Rumpelstilzchen wie er will. Es ist bewiesen und für die ganze Welt sichtbar, dass er Kriegsverbrechen („gezielte Tötung“, „Aushungern“ sowie „Vernichtung und/oder Mord“ im Zuge des Gaza-Krieges) angeordnet hat. Aufgrund seiner Position entspricht das dem, als würde er sie persönlich getätigt haben.
Logisch, dass dieser Verbrecher (nun darf man ihn ja auch so nennen) sofort wieder die Antisemitismuskeule schwingt und er sich wie alle anderen Massenmörder dieser Welt sofort der Täter-Opfer-Umkehr bemüht.
Selbstverständlich wurden richtigerweise auch Haftbefehle gegen drei hochrangige Führer der Terrororganisation im Zusammenhang mit den Angriffen auf Israel am 7. Oktober 2023 beantragt, und zwar gegen den Hamas-Anführer im Gazastreifen, Jahja Sinwar, den Chef des militärischen Arms der radikalislamischen Hamas, der Al-Kassam-Brigaden, Mohammed Deif, und den Chef des Hamas-Politbüros, Ismail Hanija.
Den Hamas-Führern wirft der Ankläger unter anderem „Ausrottung“ sowie Mord, Geiselnahme, Vergewaltigungen und Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.
Ich hoffe, dass sämtliche Haftbefehle auch umgesetzt werden. Darüber entscheiden nun Ermittlungsrichter des IStGH. Die Beweisführung dürfte wohl nicht allzu schwer werden. UNser "Kollege" Paprika hat ja genug X-Beiträge gesammelt, welche die Kriegsverbrechen des Netanjahu belegen.
Der IStGH verfolgt Individuen wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermordes. Israel erkennt das Gericht nicht an (wohl aus gutem Grund), aber die palästinensischen Gebiete sind Vertragsstaat. Daher darf der Ankläger auch ermitteln.