Jetzt ist auch Israel durch Trumps Verhalten besorgt
Die Verhandlungen zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas über Phase zwei der Waffenruhe stagnieren. Mit jedem Tag wird die Angst um die in Gaza verbliebenen Geiseln größer. Jetzt machen ungewöhnliche Schritte der US-Regierung von Donald Trump Jerusalem nervös.
Es war eine unangenehme Erfahrung für Israel: In dieser Woche musste der jüdische Staat feststellen, dass die Ukraine nicht der einzige Verbündete ist, über dessen Kopf hinweg die Trump-Regierung mit dessen Feinden redet. Am Mittwoch hatte die amerikanische Nachrichtenseite „Axios“ gemeldet, Washington verhandele separat mit der Terrororganisation Hamas über die Freilassung der verbliebenen Geiseln in Gaza und eine dauerhafte Waffenruhe.
Entgegen der früheren Praxis habe sich der für die Geiseln zuständige US-Unterhändler Adam Boehler direkt mit Hamas-Offiziellen getroffen, hieß es. Noch am selben Tag wurden die Verhandlungen offiziell bestätigt. Wie israelische Medien unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsvertreter berichteten, soll Premier Benjamin Netanjahu darüber unglücklich sein – und wurde vorab wohl auch nicht voll von den Amerikanern informiert. Israel steckt demnach auch hinter dem Leak an „Axios“. Offenbar versucht Jerusalem so zu verhindern, dass Trump hinter verschlossenen Türen zu viele Zugeständnisse an die Hamas macht.
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Die Verhandlungen zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas über Phase zwei der Waffenruhe stagnieren. Mit jedem Tag wird die Angst um die in Gaza verbliebenen Geiseln größer. Jetzt machen ungewöhnliche Schritte der US-Regierung von Donald Trump Jerusalem nervös.
Es war eine unangenehme Erfahrung für Israel: In dieser Woche musste der jüdische Staat feststellen, dass die Ukraine nicht der einzige Verbündete ist, über dessen Kopf hinweg die Trump-Regierung mit dessen Feinden redet. Am Mittwoch hatte die amerikanische Nachrichtenseite „Axios“ gemeldet, Washington verhandele separat mit der Terrororganisation Hamas über die Freilassung der verbliebenen Geiseln in Gaza und eine dauerhafte Waffenruhe.
Entgegen der früheren Praxis habe sich der für die Geiseln zuständige US-Unterhändler Adam Boehler direkt mit Hamas-Offiziellen getroffen, hieß es. Noch am selben Tag wurden die Verhandlungen offiziell bestätigt. Wie israelische Medien unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsvertreter berichteten, soll Premier Benjamin Netanjahu darüber unglücklich sein – und wurde vorab wohl auch nicht voll von den Amerikanern informiert. Israel steckt demnach auch hinter dem Leak an „Axios“. Offenbar versucht Jerusalem so zu verhindern, dass Trump hinter verschlossenen Türen zu viele Zugeständnisse an die Hamas macht.
Nahost-Konflikt: Jetzt ist auch Israel durch Trumps Verhalten besorgt - WELT
Die Verhandlungen zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas über Phase zwei der Waffenruhe stagnieren. Mit jedem Tag wird die Angst um die in Gaza verbliebenen Geiseln größer. Jetzt machen ungewöhnliche Schritte der US-Regierung von Donald Trump Jerusalem nervös.