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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Auf wessen Seite seid ihr (eher)???


  • Umfrageteilnehmer
    169
Meinst du die warten nur bis Russland Europa angreifft und China die USA vorknöpfen ?
Wir schlittern so und so in einen globalen Konflikt.
Angebliche militärische Übung Chinas in Taiwan, die USA schleppt noch nie dagewesenes Equipment in den nahen Osten.
Die Stimmung ist kurz vor 12. Die Frage ist, wer mit wem. Alle Anzeichen stehen drauf, dass die Araber nicht wirklich MEHR (muss man so sagen nachdem vor 2 Jahren die Araber alle eine rasche Normalisierung wollten)
auf Israel Bock haben (und damit auch nicht auf die USA)... wen wunderts? Den Balkan nicht zu vergessen.
Ein weiterer Kriegsausbruch, der globale Interessen hat und wir sind mittendrin.

Es ist eine Frage der Zeit. Also mich wunderts auch schon nicht mehr, wenn ich morgens aufstehen würde und alles den Bach untergeht. Aber ich sehe das gechillt. Ich kann sowieso nichts ändern.
 
Noch was, Palestina war in den UNO Versammlungen immer für eine zwei Staaten Lösung, die USA und Israel haben immer dagegen gestimmt.

Wieso war dann Israel bei den Privat Treffs mit den USA und Palestina immer für eine zwei Staaten Lösung und Palestina angeblich nicht und es ist dann angeblich immer an Palestina gescheitert ? Kannst du das erklären ??
Um auch deinen vorherigen Post zusammen zu fassen und darauf zu antworten.

Hier ist eine Liste der Kriege, die von den Palästinensern und den umliegenden arabischen Staaten **gegen Israel begonnen wurden**:

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### **1. Arabisch-Israelischer Krieg (1948–1949) – „Unabhängigkeitskrieg“**
- **Wer begann den Krieg?**
- Direkt nach der UN-Teilungsresolution (1947) lehnten die arabischen Staaten und die palästinensische Führung den Teilungsplan ab.
- Nach der israelischen Staatsgründung am **14. Mai 1948** griffen **Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon, Irak und Freiwilligenverbände aus Palästina** Israel an.
- **Ziel der Araber:**
- Verhinderung eines jüdischen Staates.
- **Ergebnis:**
- Israel gewann den Krieg und sicherte sich mehr Territorium als im UN-Teilungsplan vorgesehen.
- **Kein palästinensischer Staat wurde gegründet** – stattdessen übernahmen Jordanien (Westjordanland) und Ägypten (Gaza).

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### **2. Suez-Krise (1956)**
- **Wer begann den Krieg?**
- Ägypten blockierte den Suezkanal für israelische Schiffe und unterstützte Angriffe von Fedayeen-Milizen auf Israel.
- Israel, mit Unterstützung von Großbritannien und Frankreich, griff Ägypten an.
- **Ergebnis:**
- Israel besetzte den Sinai, zog sich aber später auf internationalen Druck zurück.

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### **3. Sechstagekrieg (1967)**
- **Wer begann den Krieg?**
- Ägypten schloss die Straße von Tiran für israelische Schiffe, schickte Truppen in den Sinai und forderte den Rückzug der UN-Friedenstruppen.
- Jordanien und Syrien verstärkten ihre Truppen, und arabische Staatschefs riefen zur Vernichtung Israels auf.
- Israel führte einen Präventivschlag gegen Ägypten durch.
- **Ergebnis:**
- Israel besetzte den Sinai, das Westjordanland, Ostjerusalem und die Golanhöhen.
- Die Palästinenser gerieten vollständig unter israelische Kontrolle.

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### **4. Jom-Kippur-Krieg (1973)**
- **Wer begann den Krieg?**
- Ägypten und Syrien starteten einen Überraschungsangriff am jüdischen Feiertag Jom Kippur.
- Ziel: Rückeroberung des Sinai und der Golanhöhen.
- **Ergebnis:**
- Nach anfänglichen arabischen Erfolgen gewann Israel militärisch.
- Politisch führte der Krieg zu späteren Friedensverhandlungen (Camp David).

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### **5. Erster Libanonkrieg (1982)**
- **Wer begann den Krieg?**
- Die PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) startete Angriffe aus dem Südlibanon auf Israel.
- Israel griff daraufhin den Libanon an und vertrieb die PLO aus Beirut.
- **Ergebnis:**
- Langjähriger israelischer Militäreinsatz im Libanon.
- Die Hisbollah entstand als neuer Gegner Israels.

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### **6. Zweite Intifada (2000–2005) – Palästinensischer Aufstand**
- **Wer begann die Gewalt?**
- Nach dem Scheitern der Camp-David-Verhandlungen begannen massive palästinensische Terroranschläge (Selbstmordattentate, Raketen).
- Israel reagierte mit Militäreinsätzen.
- **Ergebnis:**
- Tausende Tote auf beiden Seiten.
- Israel zog sich später aus Gaza zurück (2005), aber die Hamas übernahm die Kontrolle.

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### **7. Kriege zwischen Israel und der Hamas (seit 2006)**
- **Wer begann die Kämpfe?**
- Die Hamas übernahm 2007 gewaltsam den Gazastreifen und begann Raketenangriffe auf Israel.
- Seitdem gab es mehrere Kriege:
- **Gaza-Krieg 2008/09**
- **Gaza-Krieg 2012**
- **Gaza-Krieg 2014**
- **Krieg 2021**
- **Krieg nach dem 7. Oktober 2023** (Hamas griff Israel mit Terrorangriffen an, Israel reagierte mit einem Militäreinsatz in Gaza)


Die meisten dieser Kriege wurden von **arabischen Staaten oder palästinensischen Gruppen initiiert**, oft mit dem Ziel, Israel zu zerstören und alle Israelis und Juden zu töten.
 
Erneut israelischer Luftangriff auf Beirut
Die israelischen Luftstreitkräfte haben zum zweiten Mal seit Inkrafttreten der Waffenruhe mit der Hisbollah in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen.

Ziel der nächtlichen Attacke sei ein Terrorist der proiranischen Miliz gewesen, teilte die Armee mit. Unbestätigten arabischen Berichten zufolge wurde ein Wohnhaus getroffen. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden vier Menschen getötet.

 
Im Gazastreifen geht das Brot aus – und Hilfsorganisationen geraten unter Beschuss
Schritt für Schritt erhöht Israel den Druck auf die Hamas: Am Montag haben die israelischen Streitkräfte (IDF) die Evakuierung von grossflächigen Gebieten rund um die Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens befohlen. Die Armee kehre zurück, um mit «grosser Kraft» gegen Terrororganisationen zu kämpfen. Es handelt sich um den grössten Vorstoss der IDF, seit Israel am 18. März nach einer rund zweimonatigen Waffenruhe den Krieg wieder aufgenommen hat. Dies, um die Hamas zu zwingen, der Freilassung weiterer Geiseln zuzustimmen.

Schon seit dem 2. März blockiert Israel sämtliche Hilfslieferungen, wenig später drehte es dem Küstengebiet auch die Stromzufuhr ab. Menschenrechtsorganisationen werfen dem jüdischen Staat vor, damit gegen Völkerrecht zu verstossen. Israel hingegen gibt an, sein Handeln sei legal – es sei gemäss den Genfer Konventionen nicht verpflichtet, Hilfsgüter passieren zu lassen, wenn diese von Kombattanten abgezweigt würden. Ausserdem gebe es grosse Vorräte an Nahrungsmitteln, da während der Waffenruhe jeden Tag Hunderte von Lastwagen in den Gazastreifen gelangt seien.

Zwar ist bekannt, dass die Hamas regelmässig Hilfsgüter konfisziert und hortet. Dennoch hat die israelische Blockade konkrete Auswirkungen auf die palästinensische Bevölkerung. Wie der Verband der Bäckereibesitzer in Gaza am Dienstag mitteilte, sind nun sämtliche Bäckereien im Gebiet geschlossen, weil das Mehl knapp geworden ist. Bereits am vergangenen Donnerstag hat das Ernährungsprogramm der Uno warnend gemahnt, dass die Mehlvorräte nur noch bis Dienstag reichen würden.

 
Im Nahostkrieg öffnen sich immer wieder neue Fronten
Die libanesische Armee, die die Hisbollah im Südlibanon verdrängen soll, ist mit Gefechten an der syrischen Grenze konfrontiert

Es ist noch keine volle Rückkehr zum Krieg, aber auch keine Waffenruhe mehr. Seitdem vor zehn Tagen sechs Raketen aus dem Südlibanon Richtung Israel abgeschossen wurden, hat Israel zum zweiten Mal Ziele in Südbeirut, in der Hisbollah-Hochburg Dahiyeh, bombardiert. Die Analyse liegt auf der Hand, dass aus israelischer Sicht für die neue libanesische Führung die Schonfrist abläuft, die Terrororganisation, die sich nach dem 7. Oktober 2023 dem Krieg gegen Israel anschloss, in den Griff zu bekommen. So lange wird Israel den Südlibanon auch nicht, wie es der Waffenstillstand vorsieht, vollständig verlassen.

Am Gängelband der Hisbollah
Das ist in den Augen vieler Menschen im Libanon allerdings eine tägliche Schwächung der Glaubwürdigkeit der neuen Regierung in Beirut. Das Kabinett von Premier Nawaf Salam hängt nicht am Gängelband der Hisbollah, wie das zuvor viele Jahre der Fall war. Unmissverständlich spricht er davon, dass die Formel "das Volk, die Armee, der Widerstand" – als "Widerstand" hatte sich die Hisbollah institutionalisiert – ausgedient habe. Dass sich die schiitische Partei und Miliz, die über Jahrzehnte hinweg vom Iran hochgepäppelt wurde und stark in der Bevölkerung verankert ist, nicht in Luft auflöst, war andererseits auch klar.

 
Israel: Erstmals jugendlicher Palästinenser in Haft gestorben
Wie die israelische Strafvollzugsbehörde gestern erklärt hat, ist erstmals ein minderjähriger Palästinenser in Haft gestorben. Offizielle Angaben zur Todesursache wurden nicht bekanntgegeben.

Der 17-Jährige aus dem Westjordanland soll Steine auf Soldaten geworfen haben und wurde daraufhin vor sechs Monaten verhaftet. Eine Anklage oder Verhandlung habe es nie gegeben, so seine Familie, die gegenüber der AP auch darauf hinwies, dass der Jugendliche bei seiner Verhaftung völlig gesund gewesen sei.

Extrem harte Haftbedingungen
Der Bursch starb im Megiddo-Gefängnis, einer Einrichtung, die wegen Berichten von Misshandlung, verbreiteten Krankheiten und extrem harten Haftbedingungen vor allem für Minderjährige in der Kritik steht.

 
Israel kündigt Ausweitung von Gaza-Einsatz an
Israels Verteidigungsminister Israel Katz kündigte indes eine erhebliche Ausweitung des Militäreinsatzes im Gazastreifen an. Große Teile des Gebiets würden eingenommen und den Sicherheitszonen Israels zugefügt, teilte Katz heute in einer Erklärung mit.

Die Kampfgebiete würden in großem Umfang evakuiert. Katz rief zudem die Bevölkerung des Gazastreifens dazu auf, die radikal-islamische Hamas zu vernichten und die israelischen Geiseln freizulassen. Dies sei der einzige Weg, wie der Krieg beendet werden könne. Im Krieg gegen die Hamas hatte Israel seine Angriffe im Gazastreifen vor zwei Wochen wieder aufgenommen und die Grenzübergänge geschlossen.

UNO: Israelische Angaben zu Nahrung in Gaza „lächerlich“

 
Israel greift Militärflughäfen in Syrien an
Israels Luftstreitkräfte haben nach eigenen Angaben gestern mehrere Ziele in Syrien angegriffen. Wie das israelische Militär weiter mitteilte, wurden der syrische Militärflughafen in Hama im Westen des Landes und die T4-Basis, ein weiterer Militärflugplatz weiter südlich, getroffen.

Auch in der Hauptstadt Damaskus sei militärische Infrastruktur angegriffen worden. Die syrische Nachrichtenagentur SANA bestätigte die Angriffe, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte soll der Militärflughafen in Hama außer Betrieb gesetzt worden sein. Dort soll es mindestens vier Tote und elf Verletzte gegeben haben. Bei 18 Luftangriffen seien Landebahnen, Kontrolltürme und Flugzeuge getroffen worden.

 

Israelische Armee schoss auf Rettungswagen - 15 Tote​

Bei israelischem Beschuss mehrerer Rettungsfahrzeuge im Gazastreifen sind nach Angaben des palästinensischen Roten Halbmonds mindestens 15 Menschen getötet worden. Bei den Getöteten handele es sich um acht medizinische Mitarbeiter, sechs Mitglieder des Zivilschutzes und einen UN-Mitarbeiter. Ein weiterer medizinischer Mitarbeiter werde nach dem Beschuss in Rafah im Süden des Palästinensergebiets vor einer Woche weiter vermisst.
Der Rote Halbmond warf der israelischen Armee vor, auf die Menschen geschossen zu haben, während diese im Rettungseinsatz gewesen seien. Es handele sich um ein Kriegsverbrechen. Auch der von der islamistischen Hamas kontrollierte Zivilschutz sprach von 15 geborgenen Leichen, einer der Getöteten sei ein Mitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerks (UNRWA).
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag in Rafah im Viertel Tal al-Sulta. Die israelische Armee hatte in den vergangenen Tagen bereits eingeräumt, dass Soldaten auf Rettungsfahrzeuge geschossen hätten. Die Armee erklärte der Nachrichtenagentur AFP, die Soldaten hätten dies getan, nachdem sie zuvor auf Fahrzeuge der Hamas gefeuert und dabei «mehrere Terroristen» getötet hätten.
«Wenige Minuten später» hätten sich weitere Fahrzeuge den Soldaten «auf verdächtige Weise genähert», diese hätten auf die Fahrzeuge geschossen und weitere «Terroristen» getötet, erklärte die Armee. Unter den «verdächtigen Fahrzeugen» hätten sich aber auch Krankenwagen und Feuerwehrwagen befunden. Ermittlungen zu dem Vorfall seien bereits eingeleitet worden. (AFP)
 
Hamas wird nicht auf Israels Gegenvorschlag für Waffenruhe reagieren
Die radikalislamische Miliz fühlt sich weiterhin einem von den Vermittlern Ägypten und Katar ausgearbeiteten Plan verpflichtet. Nach israelischen Bombenangriffen flüchteten in den vergangenen beiden Tagen über 100.000 Menschen aus Rafah

Die Hamas wird nach eigenen Angaben nicht auf den von Israel unterbreiteten Gegenvorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen eingehen. Wie ein Vertreter der radikalislamischen Miliz am Mittwoch mitteilte, fühlt diese sich einem von den Vermittlern ausgearbeiteten Plan weiterhin verpflichtet. Israel hatte am 29. März den Vermittlern aus Ägypten und Katar in Abstimmung mit den USA einen Gegenvorschlag zu dem zuvor ausgearbeiteten Waffenruheplan übermittelt.

 
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